Österreich | Kultur 

Fischer besichtigt "Hanghaus 2" in Ephesos

Von Apa | 17.06.2012 - 13:09

Vor 50 Jahren wurde das berühmte "Hanghaus 2" in der archäologischen Grabung von Ephesos entdeckt. Geleitet werden die Ausgrabungen von Sabine Ladstätter, der Direktorin des Österreichischen Archäologischen Instituts.

Fischer besichtigt "Hanghaus 2" in Ephesos

Besuch eines "archäologischen Juwels". Bild: SN/apa (bundesheer/andy wenzel)

Anlässlich des Jubiläums ist Bundespräsident Fischer mit Wissenschaftsminister Töchterle am Wochenende zu Besuch in Ephesos. Fischer bezeichnete das "Hanghaus" als ein "archäologisches Juwel". Zudem präge es wesentlich die wissenschaftliche und kulturelle Zusammenarbeit zwischen der Türkei und Österreich, so der Bundespräsident.

Zu dem zweitägigen Besuchsprogramm des Bundespräsidenten und seiner Delegation aus österreichischen Uni-Rektoren und Vertretern etwa des Wissenschaftsfonds FWF und der Akademie der Wissenschaften gehören ein Treffen mit dem türkischen Staatspräsidenten Abdullah Gül und dem türkischen Kultur- und Tourismusminister Ertugrul Günay. Außerdem sind eine Besichtigung des historischen Stadtkerns von Ephesos, des Artemision, der Paulusgrotte, der Johannisbasilika in Selcuk, von Troja und natürlich des "Hanghauses 2" geplant, zu dem Ladstätter am Samstagabend auch einen von ihr verfassten Führer in Deutsch und Türkisch präsentiert hat.

Die mit Fresken, Mosaiken, Marmor- und Buntsteinvertäfelungen reich ausgestatteten Luxusappartements des "Hanghaus 2" aus der römischen Kaiserzeit gelten als eine der Hauptattraktionen von Ephesos. Eine weitere Besonderheit ist, dass die Restaurierungsarbeiten in unmittelbarer Nähe zu den Besucherstegen stattfinden und die Besucher die Arbeiten der Wissenschafter dadurch direkt beobachten können.

 
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