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Bundespräsident lud zum "Abend mit Peter Handke"

Von Apa | 04.10.2012 - 22:00

Wenige Wochen vor dem 70. Geburtstag des Schriftstellers hat Bundespräsident Fischer am Donnerstag zu einem "Abend mit Peter Handke" geladen. Fischer betätigte sich auch als Vorleser.

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Fischer las aus Handkes Werken. Bild: SN/apa (bundesheer/tatic)

Fischer las aus Handkes Werken.

Bild: SN/apa (bundesheer/tatic)

Ein „Abend mit Peter Handke“. Bild: SN/APA

Ein „Abend mit Peter Handke“.

Bild: SN/APA

Ein „Abend mit Peter Handke“. Bild: SN/APA

Ein „Abend mit Peter Handke“.

Bild: SN/APA

Heinz Fischer und Peter Handke. Bild: SN/APA

Heinz Fischer und Peter Handke.

Bild: SN/APA

Wim Wenders im Gespräch mit Bundespräsident Heinz Fischer vor einer Lesung von Peter Handke. Bild: SN/APA

Wim Wenders im Gespräch mit Bundespräsident Heinz Fischer vor einer Lesung von Peter Handke.

Bild: SN/APA


Er habe Handke, den er seit langem kenne und schätze, zum Geburtstag eine Freude machen wollen, erzählte Fischer zu Beginn der Lese-Stunde in der Josefskapelle. "Aber Peter Handke eine Freude zu machen, ist nicht das einfachste Unterfangen." So habe man sich auf eine Veranstaltung geeinigt, die "nichts Pompöses, Gekünsteltes, Formalistisches" haben sollte, in der "Amateure reinsten Wassers" aus Werken Handkes lesen sollten.

Ehe aber die 16-jährige Schülerin Katharina Karlhofer, Fischer-Berater Meinhard Rauchensteiner und der Bundespräsident selbst mit Auszügen aus "Die Innenwelt der Außenwelt der Innenwelt", von Handke übersetzten Rene-Char-Gedichten sowie dem "Versuch über den geglückten Tag" einen kursorischen Streifzug durch Handkes Oeuvre gaben, war ein Profi an der Reihe: Kammerschauspieler Peter Matic las aus "Die Wiederholung".

Für musikalische Höhepunkte sorgte Albin Paulus an der Maultrommel. Der Bundespräsident fand nicht nur mit seiner Lesung aus dem "Geglückten Tag" die Zustimmung des Autors, sondern wurde von diesem mit überaus warmen Worten bedankt. Nicht nur, dass Fischer lange Passagen aus der "Odyssee" auswendig zu rezitieren verstehe, "werde ich nie vergessen", auch an eine vor 16 Jahren ausgesprochene Einladung zu einer Lesung aus seiner umstrittenen "Winterlichen Reise" im Parlament könne er sich bestens erinnern: "Sie haben damals ziemlich leiden müssen - das ist nicht nur meine Schuld."

 
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