Ars Electronica zieht zufrieden Bilanz
Von Apa | 03.09.2012 - 13:33

90.000 kamen zur Visualisierten Klangwolke. Bild: SN/apa (rubra)
Partizipation sei ein zentrales Paradigma und eine Herausforderung, sagte Stocker zur Klangwolke, die heuer ohne Pyrotechnik stattgefunden hat. "Die Leute kommen nicht nur, weil es ein Feuerwerk gibt, sondern weil sie etwas erleben und dabei sein wollen", begegnete er geteilten Meinungen zum Fehlen eines herkömmlichen Spektakels. Viele Menschen hätten mit Leuchtbuchstaben Botschaften geformt. "Die Idee ist gut aufgenommen worden. Das ist der Kern einer Klangwolke." So habe es ein Feuerwerk gegeben, "das unter 90.000 Menschen passiert".
Mit der computergesteuerten Choreografie von 50 Quadrocoptern (Drohnen) habe man eine Weltpremiere geschafft und einen Wettlauf gegen unter anderem die ETH Zürich und das Media Lab des Massachusetts Institute of Technology gewonnen, verdeutlichte Horst Hörtner, der Leiter des Ars Electronica Futurelab. "Da liegt eine große Zukunft vor uns, wir werden mit Partnern weiter daran arbeiten."
Erstmals wurde die Klangwolke als "Picknick in der Wolke" am Sonntag im Donaupark fortgesetzt und eingereichte Tracks gespielt, die am Samstag nicht berücksichtigt werden konnten. Das habe bewiesen, mit welcher Qualität die Leute Dinge eingebracht hätten, so Festival-Organisator Martin Honzik. Es seien über 200 Einzelveranstaltungen umgesetzt worden, gerade beim Jugendfestival, das zum zweiten Mal stattgefunden hat, habe man gut einen Evolutionsschritt erkennen können.
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