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Unwetter wüteten in Obersteiermark

Von Apa | 22.06.2012 - 09:36

Neuerlich haben heftige Unwetter Teile Österreichs heimgesucht: Von den sintflutartigen Regenfällen am Donnerstag war vor allem die Obersteiermark betroffen, wo rund 350 Personen, vornehmlich in Trieben, evakuiert wurden.

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Bezirk Liezen besonders hart betroffen. Bild: SN/apa (bfv liezen/schlüsslmayr)

Bezirk Liezen besonders hart betroffen.

Bild: SN/apa (bfv liezen/schlüsslmayr)

Unwetter im Bezirk Liezen. Bild: SN/APA

Unwetter im Bezirk Liezen.

Bild: SN/APA

Unwetter im Bezirk Liezen. Bild: SN/APA

Unwetter im Bezirk Liezen.

Bild: SN/APA

Unwetter im Bezirk Liezen. Bild: SN/APA

Unwetter im Bezirk Liezen.

Bild: SN/APA

Unwetter im Bezirk Liezen. Bild: SN/APA

Unwetter im Bezirk Liezen.

Bild: SN/APA

Unwetter im Bezirk Liezen. Bild: SN/APA

Unwetter im Bezirk Liezen.

Bild: SN/APA


Nach heftigen Gewittern war in Teilen von Liezen, Murtal, Leoben und Bruck/Mur Katastrophenalarm gegeben worden. In Kapfenberg wurde ein Ehepaar, das im überfluteten Keller eingeschlossen war, durch Feuerwehrtaucher befreit, zehn Bewohner eines Ortsteils von Treglwang wurden mittels Radlader evakuiert. Bei Gußwerk nahe Mariazell gab eine Holzbrücke nach, wodurch eine Wallfahrerin abstürzte und schwer verletzt wurde.

In Trieben und Umgebung konnten die Evakuierungen am späten Freitagnachmittag die Evakuierungsmaßnahmen weitgehend aufgehoben werden. Wie es von der Einsatzleitung hieß, habe sich die Lage so weit stabilisiert, dass eine akute Gefährdung der Siedlungsbereiche nicht mehr gegeben sei. Nur wenige Familien in anderen Gemeinden, die bei Verwandten oder Nachbarn untergebracht wurden, müssen mit der Rückkehr in beschädigte Gebäude noch zuwarten.

Erst langsam entspannte sich am Freitag die Verkehrssituation: Vor allem auf der Pyhrnautobahn (A9), die wegen Vermurungen in Richtung Süden nur auf einer Spur passierbar war, gab es Probleme. Auf der B114 über den Triebener Tauern hatten Schlamm und Geröll auf 800 Meter die Straße verlegt. Die Bahnstrecke über den Schoberpass war lediglich eingleisig befahrbar. Landeshauptmann Voves und Stellvertreter Schützenhöfer machten sich vor Ort ein Bild der Situation. Bei den Sachschäden werde man "immer versuchen, sehr großzügig zu sein, vor allem bei der Soforthilfe", erkläte Voves.

 
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