Unwetter-Einsätze in Kärnten und Steiermark
Von Apa | 12.07.2012 - 08:23

Überflutungen, Vermurungen und Blitzschläge. Bild: SN/apa (archiv/manfred fesl)
In Pörtschach hatte der Blitz durch die Dachkonstruktion hindurch in eine Starkstromleitung eingeschlagen. Der 57-jährige Eigentümer befand sich in dem landwirtschaftlichen Gebäude, ebenso wie seine Eltern. Die Feuerwehr löschte den Brand. Verletzt wurde niemand, auch das Vieh konnte gerettet werden.
In Maria Wörth (Bezirk Klagenfurt Land) waren sechs bis acht Kubikmeter Gestein auf die Süduferstraße gestürzt. Im Gailtal mussten die Einsatzkräfte mehrmals wegen überfluteter Keller, umgeknickter Bäume und unterbrochener Stromleitungen ausrücken.
Aus der steirischen Gemeinde Apfelberg wurden von der Polizei Überflutungen von Gehöften und Vermurungen gemeldet. Der Bürgermeister löste um 23.55 Uhr Katastrophenalarm aus. In Knittelfeld musste ein Pkw von der Feuerwehr aus einer überfluteten Eisenbahnunterführung geborgen werden. Der Fahrzeuglenker hatte eine Straßensperre missachtet.
Unterdessen standen am Donnerstag 65 Kärntner Pioniere der Baupionierkompanie des Pionierbataillons 1 des Bundesheers aus Villach im Bereich Obdach (Bezirk Murtal) im Einsatz: Im Bereich Trieben-Treglwang (Bezirk Liezen) waren 35 Mann des Baupionierzuges des Militärkommandos Steiermark an der Arbeit. Während man im Raum Obdach damit beschäftigt war, die Verklausungen zweier Bäche zu beseitigen, versuchte man in der Umgebung von Trieben weitere Hangrutschungen durch die Errichtung von sogenannten "Krainerwänden" zu verhindern.
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