Österreich | Chronik    Fotostrecke verfügbar

Tote bei Flugzeugabsturz in Tirol: Pilot aus Salzburg

Von Apa | 30.09.2012 - 13:03

Der Absturz einer zweimotorigen Cessna oberhalb von Ellbögen im Tiroler Bezirk Innsbruck-Land hat am Sonntag sechs Menschenleben gekostet. Der Pilot soll aus Zell am See sein.

1 von
Die Maschine geriet in Brand. Bild: SN/apa (daniel liebl/zeitungsfoto.at)

Die Maschine geriet in Brand.

Bild: SN/apa (daniel liebl/zeitungsfoto.at)

Mehrere Insassen sollen getötet worden sein. Bild: SN/APA

Mehrere Insassen sollen getötet worden sein.

Bild: SN/APA

Das Feuer konnte gelöscht werden. Bild: SN/APA

Das Feuer konnte gelöscht werden.

Bild: SN/APA

Wegen Schlechtwetters musste ein Hubschrauberflug abgebrochen werden. Bild: SN/APA

Wegen Schlechtwetters musste ein Hubschrauberflug abgebrochen werden.

Bild: SN/APA

Die Absturzstelle wurde zum Sperrgebiet erklärt. Bild: SN/APA

Die Absturzstelle wurde zum Sperrgebiet erklärt.

Bild: SN/APA

Die Maschine war im Bereich des südlichen Mühltales in Brand geraten. Bild: SN/APA

Die Maschine war im Bereich des südlichen Mühltales in Brand geraten.

Bild: SN/APA


Die Maschine war in die spanische Stadt Valencia unterwegs. Laut Polizei ist kein Notruf abgesetzt worden. Unmittelbar nach dem Start habe es über Funk einmal Kontakt mit dem Piloten gegeben. Wenig später sei die Cessna vom Radar verschwunden.

Um 7.12 Uhr gab der Flughafen die Information an die Leitstelle weiter, dass im Wipptal eine Maschine außer Kontrolle geraten sei, berichtete der Chef des Landeskriminalamtes Walter Pupp. Kurz darauf hörte ein Jäger auf einem Hochstand Motorengeräusche des Flugzeuges und den Einschlag. Beim Eintreffen an der Unfallstelle brannte das Wrack, einer der Überlebenden kam ihm an dem zehn Meter von der Unglücksstelle entfernten Forstweg entgegen. Der zweite Überlebende lag mit schweren Verbrennungen in einem Steilstück des Waldes. Die sechs Toten befanden sich im Wrack. Das Feuer in dem Waldstück konnte von Feuerwehrleuten gelöscht werden.

Wegen des Schlechtwetters musste ein Hubschrauberflug abgebrochen werden. Die Hilfsmaßnahmen durch Rotes Kreuz und Feuerwehren erfolgten vom Boden aus. Die Absturzstelle wurde von der Polizei zum Sperrgebiet erklärt. Tatortermittler waren mit den Untersuchungen beschäftigt. Zur Klärung sollte eine Flugunfallkommission eingesetzt werden.

Bei einem Lokalaugenschein vier Stunden nach dem Unglück in 1.612 Metern Höhe stieg immer noch Rauch aus der Cessna auf. Die Leichen waren zur Obduktion nach Innsbruck gebracht worden. Deutlich zu sehen war trotz des immer noch herrschenden Nebels ein Teil der rund 100 Meter langen Schneise, die die Maschine durch den Wald gezogen hatte.

 
Teilen
Facebook Twittern Google+ Versenden Drucken
0

Werbung

Dieser Artikel kann nicht kommentiert werden
 
KOMMENTARE (0)