Österreich | Chronik 

Rebasso-Mörder sollen russische Polizisten sein

Von Apa | 18.08.2012 - 17:54

Bei den des Mordes an dem Wiener Anwalt Erich Rebasso verdächtigen Russen soll es sich laut "Kronenzeitung" um zwei Polizisten handeln, die nach Drogengeschäften und Betrügereien aus dem Dienst entlassen worden sind.

Rebasso-Mörder sollen russische Polizisten sein

Der getötete Wiener Anwalt Erich Rebasso. Bild: SN/APA

Bei den Männern soll es sich laut dem "Krone"-Bericht um einen Kriminalbeamten und einen Verkehrspolizisten. Die Wiener Polizei konnte den Bericht auf Anfrage nicht bestätigen.

Die beiden Männer waren am Dienstag in Moskau festgenommen worden. Es handelt es sich laut früheren Berichten um einen 31- sowie einen 35-jährigen Mann. Sie stammen aus einem Dorf außerhalb von Moskau.

In Österreich sind die Ermittlungen im Fall des erwürgten oder erdrosselten Wirtschaftsanwalts Rebasso weitgehend abgeschlossen. Der Tathergang ist für die Ermittler einigermaßen klar. Die beiden Verdächtigen dürften Rebasso beobachtet und am 27. Juli in der Garage abgefangen haben. In der Garage selbst kam es noch zu einer Auseinandersetzung. Das Blut des Anwalts fand sich in seinem Geländewagen, im Kofferraum des Mietautos seiner Kontrahenten - ein Opel Zafira - und in der Garage neben den Fahrzeugen.

Offen bleibt, ob Rebasso schon tot war, als er von den Verdächtigen abtransportiert wurde. Jedenfalls dürften sie ihn in den Kofferraum des Mietwagens gelegt und dann mit beiden Autos die Garage verlassen haben. Ob es also überhaupt eine Entführung gab, wird sich Hahslinger zufolge ohne ein Geständnis der Verdächtigen nur schwer überprüfen lassen.

 
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