Österreich | Chronik 

Panzerunfall in Allensteig: Unteroffizier bestraft

Von Apa | 31.08.2012 - 17:14

Das Disziplinarverfahren gegen den Kraftfahrunteroffizier, der am 5. Juli in den tödlichen Panzerunfall auf dem Truppenübungsplatz in Allensteig verwickelt war, ist abgeschlossen. Der Mann bleibt trotz Strafe im Dienst.

Panzerunfall in Allensteig: Unteroffizier bestraft

Unteroffizier bestraft, bleibt aber im Dienst. Bild: SN/apa (archiv/neubauer)

Ob er davon gewusst habe oder nicht, soll Gegenstand des Verfahrens gewesen sein. Michael Bauer, Sprecher des Verteidigungsministeriums, konnte am Freitag gegenüber der APA lediglich bestätigen, dass das Disziplinarverfahren durchgeführt und abgeschlossen wurde. Weiters gab er an, dass der Unteroffizier tatsächlich weiter im Dienst sei. Laut Heeresdisziplinargesetz sei es aber nicht gestattet, Angaben zum Inhalt des Verfahrens bzw. zum Strafausmaß zu machen.

Am 5. Juli war der Schützenpanzer in ein mit Morast gefülltes Loch gestürzt und versunken. Der Fahrer- wie auch der Kommandantenraum füllten sich sofort mit Schlamm, weswegen für den mit offener Luke fahrenden Wachtmeister jede Hilfe zu spät kam. Bereits im Abschlussbericht der Unfallkommission hatte es geheißen, dass das Fehlen der gültigen Fahrerlaubnis "nicht unfallkausal" gewesen sei. Die Oberfläche habe auf einen festen Untergrund schließen lassen, das Loch war für den Fahrer nicht erkennbar.

 
Teilen
Facebook Twittern Google+ Versenden Drucken
0

Werbung

Dieser Artikel kann nicht kommentiert werden
 
KOMMENTARE (0)