Kinder bei minus 13 Grad aus Schulbus geworfen
Von Apa | Aktualisiert vor 107 Tagen

50 Kinder gingen bei Eiskälte zu Fuß weiter. Bild: SN/apa (dpa)
Das berichtete "Life Radio". Weil die Kinder nicht darüber informiert wurden, dass ohnehin ein Ersatzfahrzeug auf dem Weg war, seien sie bei minus 13 Grad zu Fuß weitergegangen. Der Busunternehmer sprach von einem Fehler seines Fahrers.
Man könne nicht Kinder bei diesen Temperaturen einfach auf die Straße stellen, kritisierte die Mutter eines 14-Jährigen im Radio-Interview. "Das ist eine Frechheit." Ihr Sohn erzählte, dass er und seine Kollegen sich entschlossen hätten, zu Fuß weiter zu gehen. "Aber dann haben wir nicht mehr weiterkönnen, wir haben unsere Finger nicht mehr gespürt, es war einfach so kalt", schilderte er seine Erinnerung. Laut Life Radio haben die Kinder beim Roten Kreuz angeklopft und gefragt, ob sie sich aufwärmen können.
"Der Fahrer hat falsch reagiert, hat zwar angerufen um einen Ersatzbus, hat aber die Fahrgäste nicht informiert und hat sie auch nicht im Bus sitzen lassen", sagte der zuständige Unternehmer, das sei nicht richtig gewesen. "Ich bitte diesen Vorfall entschuldigen zu wollen, der Ersatzbus ist 25 Minuten später zur Haltestelle gekommen und hat die Kinder weiterbefördert."
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