Österreich | Chronik 

Hochwasser-Scheitel in Krems und Grein überstanden

Bei Theiß nahe Krems kämpfen die Einsatzkräfte um den völlig durchweichten Deich. Die Feuerwehr ist zuversichtlich den Erddamm halten zu können, eine "zweite Verteidigungslinie" wurde errichtet.

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Der Damm bei Theiß scheint vorerst gesichert. Bild: SN/APA/GEORG HOCHMUTH

Der Damm bei Theiß scheint vorerst gesichert.

Bild: SN/APA/GEORG HOCHMUTH

Hochwasserschutz in Krems-Stein. Bild: SN/APA/HELMUT FOHRINGER

Hochwasserschutz in Krems-Stein.

Bild: SN/APA/HELMUT FOHRINGER

 Bild: SN/AP

Bild: SN/AP

Ein Damm in Hagsdorf nahe Ybbs. Bild: SN/APA/HELMUT FOHRINGER

Ein Damm in Hagsdorf nahe Ybbs.

Bild: SN/APA/HELMUT FOHRINGER

Kräfte der Feuerwehr bei Aufräumarbeiten in Niederösterreich. Bild: SN/APA/HELMUT FOHRINGER

Kräfte der Feuerwehr bei Aufräumarbeiten in Niederösterreich.

Bild: SN/APA/HELMUT FOHRINGER

Kräfte der Feuerwehr bei Aufräumarbeiten in Niederösterreich. Bild: SN/APA/HELMUT FOHRINGER

Kräfte der Feuerwehr bei Aufräumarbeiten in Niederösterreich.

Bild: SN/APA/HELMUT FOHRINGER

Hoffen, dass der Damm hält: Die Feuerwehrleute in Theiß. Bild: SN/APA/GEORG HOCHMUTH

Hoffen, dass der Damm hält: Die Feuerwehrleute in Theiß.

Bild: SN/APA/GEORG HOCHMUTH

Hoffen, dass der Damm hält: Die Feuerwehrleute in Theiß. Bild: SN/APA/GEORG HOCHMUTH

Hoffen, dass der Damm hält: Die Feuerwehrleute in Theiß.

Bild: SN/APA/GEORG HOCHMUTH

Hoffen, dass der Damm hält: Die Feuerwehrleute in Theiß. Bild: SN/APA/GEORG HOCHMUTH

Hoffen, dass der Damm hält: Die Feuerwehrleute in Theiß.

Bild: SN/APA/GEORG HOCHMUTH

Hoffen, dass der Damm hält: Die Feuerwehrleute in Theiß. Bild: SN/APA/GEORG HOCHMUTH

Hoffen, dass der Damm hält: Die Feuerwehrleute in Theiß.

Bild: SN/APA/GEORG HOCHMUTH

Der Damm bei Theiß scheint vorerst gesichert. Bild: SN/APA/GEORG HOCHMUTH

Der Damm bei Theiß scheint vorerst gesichert.

Bild: SN/APA/GEORG HOCHMUTH

Der Damm bei Theiß scheint vorerst gesichert. Bild: SN/APA/GEORG HOCHMUTH

Der Damm bei Theiß scheint vorerst gesichert.

Bild: SN/APA/GEORG HOCHMUTH

Der Damm bei Theiß scheint vorerst gesichert. Bild: SN/APA/GEORG HOCHMUTH

Der Damm bei Theiß scheint vorerst gesichert.

Bild: SN/APA/GEORG HOCHMUTH

Der Damm bei Theiß scheint vorerst gesichert. Bild: SN/APA/NÖLFK/RESPERGER

Der Damm bei Theiß scheint vorerst gesichert.

Bild: SN/APA/NÖLFK/RESPERGER

Der Damm bei Theiß scheint vorerst gesichert. Bild: SN/APA (Feuerwehr)/N¸Ä¶LFK/RESPERGER

Der Damm bei Theiß scheint vorerst gesichert.

Bild: SN/APA (Feuerwehr)/N¸Ä¶LFK/RESPERGER

Der Damm bei Theiß scheint vorerst gesichert. Bild: SN/AP

Der Damm bei Theiß scheint vorerst gesichert.

Bild: SN/AP

Spindelegger am Dienstag in Wallsee. Bild: SN/APA/DRAGAN TATIC

Spindelegger am Dienstag in Wallsee.

Bild: SN/APA/DRAGAN TATIC

Niederösterreichs Landeshauptmann Erwin Pröll und Vizekanzler Michael Spindelegger am Dienstag. Bild: SN/APA/DRAGAN TATIC

Niederösterreichs Landeshauptmann Erwin Pröll und Vizekanzler Michael Spindelegger am Dienstag.

Bild: SN/APA/DRAGAN TATIC


Der Hochwasser-Höhepunkt wurde derweil in Krems-Stein, im oberösterreichischen Grein und in Wien erreicht. Der auf einer Länge von 800 Meter völlig durchweichte Damm in Theiß erhält nun eine "zweite Verteidigungslinie". Auf Anordnung der Bezirkshauptmannschaft sollten noch am Mittwoch Betonleitwände und Hochwasserschutz-Elemente aus Kunststoff aufgestellt werden, teilte die Feuerwehr mit. Außerdem seien Evakuierungsmaßnahmen vorbereitet. Man sei nicht sicher, ob der Damm noch Tage hält.

In Krems-Stein habe das Erreichen des Scheitels des Donau-Hochwassers in der Wachau "leichte Entspannung" gebracht, berichtete Mittwochfrüh das Magistrat der Stadt. Der Pegelstand bewege sich freilich noch immer auf hohem Niveau. "Alle Sicherungsmaßnahmen bleiben daher aufrecht."

Gewerbepark in Krems bereitet Sorgen

Weiterhin hohe Anforderungen stellt laut einer Aussendung der Hochwasserschutz im Bereich des Gewerbeparks Krems an die Einsatzkräfte. Der Rückstau der Donau in den Kremsfluss mache "intensive Sicherungsmaßnahmen entlang des Dammes notwendig". Insgesamt standen in Niederösterreich am Mittwoch 199 Feuerwehren mit 3.200 Mann im Hochwassereinsatz.

Das Donau-Hochwasser bahnte sich weiter den Weg in Richtung Osten. In Wien erreichte das Hochwasser am Mittwoch seinen Höhepunkt: Laut der Wiener Gewässerabteilung MA 45 liegt der für Wien relevante Donau-Pegel Korneuburg bei 7,93 Meter. Damit wurden die Werte der Flut von 2002 übertroffen. Bis Mittwochabend wird der Pegelstand laut Prognosen zurückgehen. Weiter unter Wasser standen die Häfen Lobau und Albern. Auch hier soll sich die Lage bald entspannen.

Mehr Mittel aus Katastrophenfonds

Die Bundesregierung wird im Bedarfsfall die Mittel des Katastrophenfonds aufstocken, sollte dies in Folge des aktuellen Hochwassers notwendig sein. Der Katastrophenfonds sei "nicht limitiert" und könne aufgestockt werden, sagte Finanzministerin Fekter. "Egal, wie viel Geld notwendig ist (...), es werden die Mittel zur Verfügung stehen", so Kanzler Faymann. Man werde die Betroffenen nicht hängen lassen, ergänzte Vizekanzler Spindelegger.

Die Städte fordern rasche und unbürokratische Hilfe. Man setze alles daran, dass die getroffenen Zusagen für Hilfe aus den Katastrophenfonds auch eingehalten würden, erklärte etwa Wiens Bürgermeister Häupl. Das "Team Österreich", die Freiwilligen-Plattform von Ö3 und Rotem Kreuz, rief auch zu Sachspenden auf. "Es sind oft Geräte, die wirklich wichtig für den Alltag sind. Und auch für die anstehenden Renovierungsarbeiten werden Materialien gebraucht: Waschmaschinen, Kühlgeräte, Trocknungsgeräte, Fenster, Bodenbeläge, Wandfarben, Regale, Möbel", hieß es.

Sonderurlaub für Bundesbedienstete

Bundesbediensteten, die für Freiwilligenorganisationen im Hochwassereinsatz tätig sind, wird Sonderurlaub gewährt. Einen entsprechenden Erlass kündigte Beamtenministerin Heinisch-Hosek an. Dieser Sonderurlaub könne mehrere Tage und sogar Wochen für die Hilfstätigkeiten beansprucht werden. Das Gehalt wird weiterhin bezahlt. In der Privatwirtschaft müssen sich freiwillige Helfer Urlaub bei ihrem Arbeitgeber nehmen.
 
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KOMMENTARE (11)
 

Frau Holle

06.06.2013 
07:54 Uhr

Ich möchte nur dazu sagen, dass ich niemanden Wünsche in so eine Lage zu kommen, das er nur ein Paar Wichtige Sachen mitnehmen kann und sein Haus verlassen muss. In Anbetracht dessen is es egal ob er Arm oder Reich ist . Es ist für alle Beteiligten furchtbar. Einfach mal Nachbarschaftshilfe betreiben und sehen und spüren was es heißt mit den betroffenen Leuten aufzuräumen . Ich bin in der freiwilligenarbeit tätig. Vielleicht gibt das somanchen zu denken und verleitet zur selbständigen Handlung.

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Jevgeny Genadi

06.06.2013 
04:46 Uhr

Hi, I am from Calgary, Canada. Just met a guy from Dresden, looks like all germany is almost under water.. ;(

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karla kolumna

04.06.2013 
12:18 Uhr

Kleiner Nebenaspekt... "Dürnstein ist nur noch per Bahn erreichbar". Die Wachaubahn sollte doch eingestellt werden - jetzt können sich die zuständigen Landesräte sich bei denen bedanken, die um ihre Erhaltung gekämpft haben. Landesrat Wilfing kann sich nicht an seine damalige unrühmliche Rolle erinnern und posaunt jetzt: "Auf die Öffis ist Verlass!" Was für eine traurige Ironie in einer bangen Zeit. Ich wünsche den Menschen in der Wachau alles Gute und dass der Hochwasserschutz hält.

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