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Nur die Kampflinie führt zum Sieg

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Österreichs Speedtruppe reist auch aus Garmisch-Partenkirchen ohne Abfahrtssieg heim.

SN-Kolumnist Fritz Strobl war ein guter Prophet, indem er vor dem Abfahrts-Klassiker in Garmisch-Partenkirchen gemeint hat: "Didier Cuche wird auch hier nichts anbrennen lassen." Mit 37 Jahren fährt der Schweizer in der Form seines Lebens - vergleichbar mit Stephan Eberharter. Der Tiroler hatte sich in der letzten Saison seiner Karriere auch als Prototyp eines Rennfahrers präsentiert: kompromisslos, selbstbewusst, mit dem eisernen Willen eines Siegertyps. Bei seinem unvergesslichen Traumlauf auf der "Streif" hatte der "Steff" das letzte Hemd riskiert.

Klaus Kröll hat es nach dem Rennen einleuchtend erklärt, warum er diesmal nicht unter den besten drei war: "Ich bin vielleicht eine schöne, aber nicht die Kampflinie gefahren." Didier Cuche sehr wohl. Eine Eigenschaft, die sich die ÖSV-Abfahrer aneignen müssen, wenn sie wieder top sein wollen. Am Ehesten ist das Hannes Reichelt zuzutrauen.

 
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