Salzburg | Standpunkt

An einem Strang ziehen

|

Die drohende Schließung des Helga-Treichl-Hospizes hat eine emotionale Debatte entfacht. Das Fehlen von 500.000 Euro soll das Scheitern einer Einrichtung besiegeln.

Und mitten hinein platzt eine neue Landesregierung, die der sozialen Aufgabe mit der Rettung des Hospizes schon bei ihrem Start gerecht werden muss. Das bedeutet nicht, dass diese Landesregierung das Problem allein zu schultern hat. Die Verantwortung, unseren Mitmenschen und letztlich uns selbst ein würdevolles Sterben zu ermöglichen, betrifft die Gesellschaft im Ganzen. Das heißt, dass alle an einem Strang ziehen und einen Beitrag leisten müssen. Dann erscheinen auch 500.000 Euro plötzlich nicht mehr so viel.

 
Teilen
Facebook Twittern Google+ Versenden Drucken
0
Dieser Artikel kann nicht kommentiert werden
 
KOMMENTARE (1)
 

Johann Weilharter

27.12.2012
20:28 Uhr

Der Herr Stronach kandidiert als Spitzenkandidat in NÖ, will aber nicht in den Landtag. Was soll das?

Kommentar melden!