Panasonic und Sony kooperieren bei OLED-Displays
Von Sn, Dpa | 26.06.2012 - 13:55

Macht dem Namen „Flat-Screen“ alle Ehre: Ein OLED-Fernseher von Samsung. Bild: SN/AP Bild: SN
Wie das "Wall Street Journal" berichtet, wollen die Unternehmen in Kooperation die Produktion bereits 2013 reif für den Massenmarkt machen. Seit über zehn Jahren setzen die Hersteller von modernen Displays in OLED große Hoffnungen. Mit Hilfe der organischen Leuchtdioden lassen sich die Bildschirme noch einmal deutlich flacher produzieren. Für den Einsatz bei Flachbild-Fernsehern hatte Sony viele Jahre an Forschung und Entwicklung hineingesteckt. Die Produktion war jedoch bislang sehr teuer, eine Herausforderung war es auch, die Bildschirme für den Fernsehkonsum in ausreichender Größe zu produzieren. Sony hatte bereits vor mehr als vier Jahren einen ersten, kleinen OLED-Fernseher vorgestellt, die Entwicklung später aber aus Kostengründen wieder eingestellt.
Die hohen Kosten für das Projekt dürfte die beiden Unternehmen, die einst bittere Rivalen waren, auch zusammenschweißen. Eine neue Technologie zu entwickeln und für die Herstellung kostspielige Fabrikstraßen zu bauen, dürfte keiner der Partner derzeit allein stemmen können. Gemeinsam sollen neue Produktionsmethoden entwickelt werden, die es ermöglichen, auch große Größen günstig herzustellen.
In diesem Jahr wollen auch Samsung und LG Electronics erste 55-Zoll-OLED-Fernseher auf den Markt bringen. Nach Informationen der Zeitung dürfte Samsungs Fernseher allerdings mehr als 9000 Dollar kosten und damit kaum auf einen Massenmarkt treffen.
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