ORF dominiert weiter den Radio-Markt
Von Apa | Aktualisiert vor 111 Tagen

ORF-Hörfunkdirektor Karl Amon ist mit den aktuellen Zahlen zufrieden. Bild: SN/apa (archiv/jäger)
Der österreichweit mit Abstand meistgehörte Sender war Hitradio Ö3, das allerdings einen Prozentpunkt einbüßen musste (von 32 auf 31 Prozent). Das ebenfalls bundesweit empfangbare Privatradio Kronehit konnte im gleichen Zeitraum einen Prozentpunkt (von fünf auf sechs) zulegen. Alle Sender des ORF zusammen hatten eine konstante Tagesreichweite von 69,6 Prozent und damit täglich ein Publikum von rund 5,2 Millionen. Drei von vier gehörten Radiominuten entfielen damit auf den ORF, rechnete dieser am Donnerstag in einer Aussendung vor.
In sechs Bundesländern konnten jeweils die Regionalradios des ORF den größten Marktanteil verbuchen. Bis auf Wien, Niederösterreich und Oberösterreich, wo jeweils Ö3 die Nase vorne hatte, waren die ORF-Bundeslandsender die meistgehörten Sender ihrer Region. In Summe musste die ORF-Regionalflotte beim Marktanteil aber einen Prozentpunkt einbüßen (von 37 auf 36 Prozent). Ö1 konnte österreichweit seinen Marktanteil von sechs Prozent halten, ebenso wie FM4, das bei der Zielgruppe ab zehn Jahren auf zwei Prozent, bei den Jungen von 14- bis 49 auf vier Prozent kam.
Am heiß umkämpften Wiener Radiomarkt konnten die ORF-Sender ihre Marktanteile ebenfalls stabil halten, leichte Schwankungen gab es bei den Privatsendern. Radio Energy musste bei der Zielgruppe ab zehn Jahren einen Prozentpunkt Marktanteil einbüßen (von sechs auf fünf Prozent), während Radio Arabella einen Prozentpunkt dazugewinnen konnte (von sieben auf acht Prozent). In der jungen Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen verlor Arabella allerdings einen Prozentpunkt (von vier auf drei). Genau umgekehrt verhielt es sich bei 88.6 , das in der jungen Zielgruppe von sechs auf sieben Prozent zulegen konnte in Summe aber einen Marktanteilsrückgang von fünf auf vier Prozent verzeichnete. Radio Niederösterreich wurde in Wien von acht Prozent der Hörer eingeschaltet (sieben Prozent im Vorjahreszeitraum).
Der ORF nahm die Ergebnisse des Radiotests zufrieden zur Kenntnis. Radiodirektor Karl Amon freute sich über die "hohe Akzeptanz beim Publikum in Zeiten des zunehmenden Mitbewerbs", die die Tag für Tag geleistete Qualitätsarbeit der ORF-Radiomannschaft unter Beweis stelle.
Tanz der Vampire - das neue "Grusical" der MUS-EN
Professor Abronsius will mit Hilfe seines Studenten Alfred das Geheimnis um den Mythos... ›
Operation Walküre - Das Stauffenberg Attentat
Deutsche Offiziere fassen den kühnen Plan, Adolf Hitler zu ermorden und den Krieg zu beenden. Am... ›
Bergfrühling unter der Reiter Alm
Die Halsalm über dem Hintersee mit herrlichen Ausblicken auf die Berchtesgadener Bergwelt ›
Plätten oder Fuhr
Plätten sind die kiellosen, hölzernen Arbeitsschiffe, die im Alpen-Donauraum für die verschiedensten Anwendungen genutzt werden. Aufgenommen von "Marianne Robl". ›
Song Contest: Thomas D drückt Österreich die Daumen
Was macht ein angesehener Hip-Hopper wie Thomas D von den Fantastischen Vier ausgerechnet bei einem... ›
Doppelt hält besser
Marcia Kilgore ist ein Multitalent. Sie hat als Personaltrainerin Stars wie Madonna Beine gemacht.... ›
Der Jakobsweg - Ans Ende der Welt und zurück
Jakobsweg. Mit unvergesslichen Eindrücken ist der Bad Vigauner Gemeinderat Michael Neureiter von... ›
Sportlich, größer und teurer
Neuauflage. Mit dem 3er BMW wollen die Bayern neue Maßstäbe in der Mittelklasse setzen. Beim Design... ›
Südkoreanischer Künstler ersteigert Dorf
Ein Künstler aus Südkorea hat das verlassene Dorf Courbefy in Frankreich ersteigert. Er habe den Ort in Westfrankreich am Montag für 520 000 Euro gekauft, bestätigte der Anwalt Paul Gérardin. ›
Dora Bakoyannis: Athens erste Bürgermeisterin
Dora Bakoyannis wurde als erste Frau Athener Bürgermeisterin und griechische Außenministerin. Jetzt könnte sie über ihren Schatten springen und in die konservative "Neue Demokratie" (ND) zurückkehren, aus der sie vom Parteichef Antonis Samaras vertrieben worden war. Samaras selbst hatte die ND 1992 als Außenminister verlassen, um seine eigene rechtsstehende Partei POLA ("Politischer Frühling") zu gründen, die bei den Wahlen 1993 fünf Prozent der Stimmen ... ›
Mitteilungen










KOMMENTARE ()
Zu diesem Artikel wurden noch keine Kommentare veröffentlicht.