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Urlaub in alter Verbundenheit

Von | 29.07.2012 - 00:00

Die beiden Inseln in der Ägäis sind weltbekannt, wer jemals dort war, weiß auch warum. Trotz der einzigartigen Schönheiten, wie sie die Vulkaninsel Santorin und das Ferien- und Partyeiland Mykonos zu bieten haben, ist man ob der Krise nicht gänzlich sorgenfrei.

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<strong>Das vulkanische Naturwunder Santorin</strong> wurde mit einzigartiger Architektur zum Gesamtkunstwerk.<?Uni SchriftArt="Frutiger LT Cn" SchriftStil="0" SchriftGroesse="6dp"?> Bild: SN/FOTOLIA/BRAD PICT, FOTOLIA

Das vulkanische Naturwunder Santorin wurde mit einzigartiger Architektur zum Gesamtkunstwerk.

Bild: SN/FOTOLIA/BRAD PICT, FOTOLIA

<strong>Tierische Hilfe:</strong> Treppe zum Hafen von Fira.<?Uni SchriftArt="Frutiger LT Cn" SchriftStil="0" SchriftGroesse="6dp"?> Bild: SN/FOTLOLIA

Tierische Hilfe: Treppe zum Hafen von Fira.

Bild: SN/FOTLOLIA

<strong>Mykonos-Idylle.</strong><?Uni SchriftArt="Frutiger LT Cn" SchriftStil="0" SchriftGroesse="6dp"?> Bild: SN/FOTOLIA/OPENLENS, FOTOLIA

Mykonos-Idylle.

Bild: SN/FOTOLIA/OPENLENS, FOTOLIA

<strong>Oia ist gut für die Muskulatur:</strong> Zum Treppensport kommt ein Traum-Sonnenuntergang.<?Uni SchriftArt="Frutiger LT Cn" SchriftStil="0" SchriftGroesse="6dp"?> Bild: SN/ESTRO

Oia ist gut für die Muskulatur: Zum Treppensport kommt ein Traum-Sonnenuntergang.

Bild: SN/ESTRO


Wäre das T-Shirt in der kleinen Boutique auf Mykonos nicht so drastisch Pink gewesen, sofort hätte es den Besitzer gewechselt. "Wir sind alle Griechen", stand da auf dem Leiberl, das Bekenntnis zur Solidarität sollte die Runde machen. Egal, was Politiker und Wirtschaftsfachleute derzeit von sich geben, die Griechen sind Freunde, es wird Zeit, es ihnen auch zu zeigen. Und zwar auf die angenehmste Art, nämlich den Urlaub wieder einmal in der Ägäis zu verbringen.

Zwei Inseln sind als Traumziele weltberühmt, sowohl auf Santorin als auch auf Mykonos sind deshalb die Sorgen nicht so groß wie auf dem Festland. Dennoch hat man auch dort Bedenken nachdem der Tourismus schon im Vorjahr bis zu 40 Prozent einbrach. Vor allem die griechischen Landsleute selbst fehlen - sie können sich die beliebten Kurzurlaube auf den Inseln nicht mehr leisten.

Der Kreuzfahrttourismus hingegen hat zugenommen, allerdings sind die Landausflüge der internationalen Klientel zu den touristischen Hotspots zeitlich beschränkt und nicht sonderlich ertragreich.

Wer heute nach Griechenland kommt, darf sich über die unverminderte, legendäre Gastfreundschaft des Sonnenvölkchens freuen. Sie empfangen die Gäste mit Sympathie und Gemütlichkeit und die kulinarischen Versuchungen sind zahlreich: auch wenn sich die Teller auf den Tischen stapeln - die griechische Küche ist ein gesunder Genuss. Und die Geschichte der Inseln und die Naturschönheiten haben ohnehin etwas Einzigartiges.

Santorin ist, genauso wie Mykonos, seit dem Anschluss an das internationale Flugnetz in kurzer Zeit erreichbar. Der Vulkanausbruch um 1450 vor Christus schuf hier eine atemberaubende Anlage: auf den steil abfallenden Kraterrändern kleben weiße Dörfer, die aus weiterer Entfernung wie Schnee auf einem Bergzug wirken.

Wohin man seine Kamera richtet - überall entdeckt man Postkartenmotive; unzählige Balkone, kleine Vorsprünge und Terrassen bieten atemberaubende Aussichten.

Das Dorf Oia, im Nordwesten von Santorin, ist mittlerweile ein Magnet für Romantiktouristen. Der Sonnenuntergang ist hier, hoch oben auf den Klippen, einzigartig. Aber fast noch ein bisschen schöner ist es, in einem Boot, direkt am Meer, die Spiegelungen des Lichtes zu beobachten. Und wenn man dann bei der Rückfahrt in der Dämmerung die aufflackernde Lichterkette am Kraterrand bewundern kann, dann ist das ein magischer Moment. Davon gibt es viele hier.

Auch die Hotels der Insel sind vielseitig: Sie genügen sowohl höchsten Ansprüchen, es gibt aber auch ausreichend Angebote für schmale Brieftaschen.

Ein Muss ist der Bootsausflug zu den Kamenini-Inseln im Krater - hier sollte man festes Schuhwerk nicht vergessen. Man betritt immerhin ein geologische Wunder: Die Gesteinsformationen drangen nämlich erst 1950 an die Oberfläche. Der Rundblick vom Gipfel des Lavabergs ist faszinierend: Sanft fällt Santorin auf der anderen Seite bis zum Meer hin ab, gesäumt von ländlichen Dörfern. Ob die Taverne am Strand oder der kleine Gastgarten auf dem Hügel - jeder Ort lädt ein zum Verweilen.

Neben dem Naturwunder Santorin kommt einem Mykonos auf den ersten Eindruck geradezu "normal", wie eine von vielen Inseln der Ägäis, vor. Doch hat Mykonos hat auch seinen ganz eigenen Charme - Hügel und schroffe Felsen wechseln einander ab; Strände, an denen das Leben die Nacht überdauert, haben Mykonos den Ruf als Partyinsel eingebracht. Das zieht Touristen aus aller Welt an. Die Stadt Mykonos selbst, mit den engen Gässchen und dem alten Hafenviertel Little Venice, bietet pulsierendes Nachtleben. Ruhesuchende werden in Panormos fündig. Für jeden etwas, heißt das Motto.

Santorin und Mykonos
Die beiden Kykladen-Inseln zählen zu den beliebtesten und bekanntesten Inseln Griechenlands. Beide verfügen über einen Flughafen, was An- und Abreise komfortabel macht.

Zahlreiche Angebote haben Anbieter wie: www.itsbilla.at; www.its.de

Information:
www.visitgreece.gr
www.santorini.net (engl.)
www.mykonos.gr (engl.)

 
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