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Lifestyle | Urlaub

Kolumbus’ schönste Insel

Von | Aktualisiert vor 96 Tagen

Grün, blau, weiß. Schon der Blick aus dem Flugzeug hält mehr, als das Prospekt verspricht: Jamaika ist mit seiner unverwechselbaren Topographie mit tropischen Urwäldern, blau-grünen Bergen und endlosen weißen Sandstränden ein unverwechselbares karibisches Juwel.

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 Bild: SN

 Bild: SN/Rosin

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ein Wunder, dass Christoph Kolumbus, der hier 1494 landete, das Land als die "schönste Insel, die seine Augen jemals gesehen haben" bezeichnete. Der erste Atemzug nach dem Verlassen des Flugzeuges sorgt für das zweite Aha-Erlebnis: Die viel gepriesene jamaikanische Gelassenheit kannman imNordwesten von Jamaika gelegenenMontego Bay förmlich riechen. "Hey, man" lautet die Begrüßung von Taxifahrer Jamaine, der als echter Rastafari pure Entspanntheit und Freundlichkeit ausstrahlt.

Montego Bay hat neben Ocho Rios, Negril undWhitehouse einen der spektakulärsten Strände. Die eignen sich nicht nur zum Sonnenbaden, sondern auch zum Genießen des Sonnenuntergangs: am besten mit einer Portion des Nationalgerichts "Jerk Pork" auf dem Schoß, der Nase in der kühlen Brise des Passatwindes und dem Blick aufs türkise Meer. Diese Gelegenheit hat man besonders zwischen Dezember und März oft, denn dann regnet es auf Jamaika kaum.

Das Vergnügen, dass man dabei auch noch allein ist, gibt es allerdings selten: Jamaikas Hauptwirtschaftszweig ist der Tourismus, wenn auch selbst in den Zentren in Maßen, nicht in Massen. Ein Bad im lauwarmen Meer schafft aber selbst dafür Abhilfe.

Jamaikanisches Lebensgefühl ist vor allem nachts zu spüren, wenn in den Clubs die heimischen Musikstile gefeiert werden, von Ska über Reggae zu Dancehall. Getanzt wird überall - in den Clubs, auf den Straßen, am Strand. Und auch wenn es die eine oder andere dunkle Ecke gibt, die man lieber meidet - man fühlt sich im Grunde sicher im 50 Jahre jungen Staat Jamaika.

Genossen kann Jamaika deshalb auf jede erdenkliche Art werden, wie die Fahrt von Montego Bay nach Ocho Rios zeigt - vom Rucksacktouristen bis zum Luxustouristen, hier sind alle auf entspannt karibischer Wellenlänge.Wobei letztere sich auf der Insel sehr individuell verwöhnen lassen können: So wohnt man in den Sandals Hotels und Resorts an verschiedenen Orten der Insel stets unter Paaren, für deren Wünsche und Bedürfnisse alle Anlagen besonders gestaltet und ausgerichtet sind. Das Dinner am romantischen Sandstrand ist hier keine Besonderheit!

Das gilt auch für die milden, etwas süßlichen Kaffeearomen, die einem allerorten in die Nase steigen. Die Blue Mountains der Insel gelten nicht umsonst als Heimat berühmter Kaffeebohnen, hier wird Kaffee ganz alltäglich auf allerhöchstem Niveau kredenzt - egal ob im Pappbecher am Straßenrand oder inszeniert an der Hotelbar.

Jamaika ist keine kleine Insel - wer möchte, kann sich im Urlaub auf der drittgrößten Insel der Karibik "bewegen" sportlich wie geographisch. Nach einer Stippvisite bei den malerischen Dunn’s River Falls bei Ocho Rios entfaltet sich die Insel auf der Fahrt durchs Innenland noch einmal völlig neu.Warum die Ureinwohner Jamaikas, die Arawak-Indianer, ihre Insel "Xaymaca", Land des Waldes und des Wassers, nannten, erfahren Besucher hautnah: Tropische Pflanzen, Tiere und Bäche begleiten einen auf demWeg in die Berge, die teils über 2000 Meter hoch sind. Vor den Früchten am Wegesrand warnt Jeepfahrer LeRoy allerdings: "Pflücken, aber nicht essen!" warnt er energisch, als jemand von der kleinen Reisegruppe eine geöffnete Frucht Richtung Mund führt. Denn Ackee, die jamaikanische Nationalfrucht, deren Fruchtfleisch wie Rührei gekocht zusammen mit "Saltfish" (Kabeljau) serviert auch das Nationalgericht Jamaikas ist, sollte nur mit Anleitung verzehrt werden. Unreif oder überreif ist die appetitlich aussehende, rötliche Frucht giftig, die Samen und die Schale sind immer ungenießbar.

Der Süden der Insel offenbart nach der teils abenteuerlichen Überlandfahrt eine ursprüngliche, in vielen Buchten fast unberührte Schönheit. Wer Delfine sehen will, muss auf Jamaika nicht unbedingt zu einer der Dolphin Coves in Negril oder Ocho Rios fahren - die Meeressäuger tummeln sich oft auch direkt an den Stränden.

Im Südosten der Insel angekommen bereitet dieMillionenstadt Kingston einen etwas weniger warmen Empfang. Die Hauptstadt Jamaikas ist ein Zentrum des Theaters, des Tanzes und der Musik. Allerdings führt der westliche Standard vor allem bei den vielen Hotels auch viele Geschäftsreisende in die Stadt. Nach der Unberührtheit des Südens irritiert das etwas. Solange, bis die Rettung kommt: Ein "Hey, man" schallt aus dem Taxi an der Straßenecke, und man weiß: auch hier ist Jamaika.

Unterkunft:
Sandals Hotels & Resorts, +49 211 405 7700, E-Mail: info@sandalshotels.de, www.sandals.de

Infos:
Jamaica Tourist Board , Tel.:+49 2104 83 29 74, www.visitjamaica.com

Anreise:
Flug mit Condor ab Salzburg oder Wien über Frankfurt nach Montego Bay, www.condor.de



 

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