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Tom Tykwer hält nicht viel von 3D-Filmen

Filmregisseur kann 3D-Filmen nichts abgewinnen. "Für einzelne spektakuläre Filme ist 3D sicher sinnvoll. Aber ich glaube nicht so richtig daran, dass 3D etwas ist, das sich auf das Kino entscheidend auswirkt", sagte der 47-Jährige.

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Tom Tykwer hält nicht viel von 3D-Filmen

Tom Tykwer bei der Verleihung des 61. Deutschen Filmpreises Lola im Vorjahr. Bild: SN/dapd

Vor allem die 3D-Brille störe ihn beim Filmegucken. "Ich finde es schade, dass man als 3D-Zuschauer vom Publikum etwas abgespalten wird - dass man diesen Gemeinschaftseffekt, der so wichtig für das Kinoerlebnis ist, reduziert", meinte Tykwer. "Man fühlt sich irgendwie einsamer mit der Brille." Er habe auch nie daran gedacht, seinen neuen Film "Cloud Atlas", den er zusammen mit dem "Matrix"-Machern realisiert hat, in 3D zu drehen. "Ich bin ziemlich desinteressiert an 3D."

Nur unter ganz bestimmten Umständen sei diese Technologie sinnvoll. "Wenn man etwa explizit und wahnsinnig viel investiert ins Detail wie zum Beispiel bei "Avatar", dann sieht man einen sinnlichen Zuwachs, den ich als wirklich wahrnehmbar empfinde. Ob der Film dadurch interessanter ist, bleibt eine andere Frage. Bei 19 von 20 Filmen, die ich in 3D sehe, merke ich den Unterschied allerdings nicht."

Die Bestseller-Verfilmung "Cloud Atlas" feiert am Montag in Berlin ihre Europapremiere. Auf dem roten Teppich werden auch die Hauptdarsteller Tom Hanks, Halle Berry und Hugh Grant erwartet. Am 15. November startet Cloud Atlas in den deutschen Kinos.

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