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Angebliche Kennedy-Geliebte packt aus

Von Sn, Dpa | Aktualisiert vor 105 Tagen

Eine 69-jährige Großmutter sorgt in den USA mit ihren Memoiren für Aufregung: Die ehemalige Praktikantin im Weißen Haus will vor 50 Jahren eine Affäre mit dem damaligen Präsidenten John F. Kennedy gehabt haben.

John F. Kennedy’s angebliche Geliebte packt aus.  Bild: SN/dapd

Das Verhältnis soll eineinhalb Jahre gedauert haben, behauptet Mimi Alford laut US-Medienberichten. Die Kennedy-Familie gab noch keine Stellungnahme dazu ab.
Am Mittwoch veröffentlicht die 69-Jährige ihr Buch "Once Upon a Secret: My Affair With President John F. Kennedy and Its Aftermath". Darin behauptet die pensionierte Kirchenmitarbeiterin, sie sei im Sommer 1962, vier Tage nach Beginn ihres Praktikums, zum Schwimmen im Pool des Weißen Hauses eingeladen worden. Der Präsident höchstpersönlich sei auf die 19-Jährige zugeschwommen und habe sie angesprochen, zitierten US-Medien wie die "New York Post" vorab aus dem Buch.

"Spürte seinen Atem in meinem Nacken"

Tags darauf habe Kennedy die junge Mitarbeiterin seines Pressestabs dann zu einer "persönlichen Tour" durch seine Residenz eingeladen. Er sei schnurstracks mit ihr auf das Schlafzimmer seiner Frau zugesteuert. "Ich spürte, wie er immer näher kam", schreibt Alford nach Angaben des Blattes. "Ich konnte seinen Atem in meinem Nacken spüren. Er legte seine Hand auf meine Schulter." Dann habe er mit ihr geschlafen - angeblich im Bett von Jackie Kennedy. Daraus habe sich eine lange Affäre entwickelt.

Affäre bereits 2003 erwähnt

Zum letzten Mal begegneten sich die beiden nach Alfords Behauptungen 1963, wenige Tage vor Kennedys Ermordung. Bereits 2003 hatte der Historiker Robert Dallek eine angebliche Affäre Kennedys mit einer Praktikantin in einer Biografie des Präsidenten erwähnt. Daraufhin hatte sich Alford in einer schriftlichen Erklärung zu der Affäre bekannt. Der daraufhin einsetzende Presserummel habe sie bewegt, die Memoiren zu schreiben, erklärte Alford. "Ich habe nicht das Gefühl, dass ich mich bloßstelle", sagte Alford in einen Interview, das der TV-Sender NBC am Mittwoch ausstrahlt . "Vielmehr entlaste ich mich - das ist mir sehr schwer gefallen."



 

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