Wie der Vater, so der Sohn
Von | 15.07.2012 - 00:00

Sepp Mangelberger jun. erhielt als frischgebackener Käsemeister für seinen Mattigtaler Bio-Camembert gleich das goldene Kasermandl. Bild: SW
Gerade eben ist Sepp Mangelberger jun. aus Seekirchen Käsemeister geworden und schon hat er die erste Auszeichnung erhalten. Als Gesamtsieger der Gruppe Weichkäse erhielt er das unter den Milchverarbeitern begehrte "Kasermandl" in Gold für den Mattigtaler Bio Camembert. Auch der Vater Josef Mangelberger sen. ist Käser mit "Laib" und Seele, der das Handwerk von Grund auf gelernt hat. Seit Anfang der 90er Jahre produziert er in Krimpelstätten seinen eigenen Käse. Er ist stolz darauf, dass sein Sohn den Betrieb in seinem Sinne weiterführt. Der Betrieb wird seit 1990 biologisch bewirtschaftet, in derselben Zeit ist auch die Mattigtaler Hofkäserei entstanden. Der besondere Geschmack der Mattigtaler Käse kommt von der Bio-Heumilch, welche ausschließlich aus der eigenen Landwirtschaft kommt. "Heute können wir sagen, dass sich die Umstellung auf die Direktvermarktung gelohnt hat, weil unsere Familie mit der Landwirtschaft fest verwurzelt ist", sagt Sepp Mangelberger senior, der selbst auch viele Jahre in der Biobauernorganisation Bio Austria mitgestaltet hat.
Die Mattigtaler Käsepalette reicht vom Frischkäse bis zum Hartkäse, wobei das Hauptaugenmerk auf den Weichkäse gelegt wird. Camembert, Brie, Münster und Weinkäse sind die Gustostückerl. Neben Käse runden Trinkmilch, Natur- und Fruchtjogurt sowie Schlag- und Sauerrahm die Produktpalette ab. Verkauft wird am Biomarkt in Seekirchen, auf der Salzburger Schranne in der Biomeile, beim Borromäus Point in Parsch und im Rochushof in Salzburg-Maxglan.
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