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Verführerische "Horny Betty"

Von (joli). | 21.06.2013 - 00:00

Das Brauhaus Gusswerk ist bereits zum zweiten Mal Bockbier-Staatsmeister - mit dem Triple-Bock "Horny Betty"

Verführerische "Horny Betty"

Braumeister Reinhold Barta vom Brauhaus Gusswerk in Salzburg hat mit seinem Triple-Bock „Horny Betty“ bereits zum zweiten Mal nach 2010 die Staatsmeisterschaft gewonnen – und auch sonst noch einige Medaillen abgeräumt. Hier im Bild mit „Bierpapst“ Conrad Seidl. Bild: SN/Linder



Braumeister Reini Barta hat mit seiner "Horny Betty", einem tiefroten Triple-Bockbier, den Sieg bei der prestigeträchtigen "Staatsmeisterschaft der Haus- und Kleinbrauereien" in Braunau errungen.

Den erotischen Namen erhielt das Bier durch die Zugabe des "Horny Goat Weed". Das "geile Ziegenkraut" soll sogar potenzsteigernde Kräfte haben. "Unser Kräuterbauer vom Lutzgut in Unken hat uns den Geheimtipp gegeben", verrät Reini Barta, Gründer der Salzburger Brauerei Gusswerk und ersten Demeter-zertifizierten Brauerei Österreichs. Sein starkes Aroma gewinnt das Bockbier durch ein aufwendiges Brauverfahren: dreifach gemaischt, doppelt gegärt und drei Monate gelagert.

Die Juroren der Blindverkostung wurden nicht zum ersten Mal von "Horny Betty" verführt. Bereits 2010 eroberte sie den Staatsmeistertitel. "Es ist harte Arbeit, mit immer neuen Bierspezialitäten das höchste Qualitätsniveau zu halten, aber so ein Titel zeigt, dass mit Leidenschaft und Erfindungsreichtum alles möglich wird", erklärt der Braumeister, der 2011 auch Vizestaatsmeister war.

"Horny Betty" war beim Bewerb nicht der einzige Medaillenplatz in der Riege der Staatsmeisterbiere aus dem Brauhaus Gusswerk, das übrigens heuer mit seiner Brauerei an seinen neuen Standort in Hof bei Salzburg übersiedeln wird: In der Kategorie "Pale Ale" eroberte das "Nicobar I.P.A." Rang drei, ebenso das "Weizenguss" in der Kategorie Weizenbier. Insgesamt hat das Brauhaus Gusswerk 17 Staatsmedaillen in sechs Jahren errungen.

Über den Bewerb

Brauereien aus ganz Österreich schickten bei der Staatsmeisterschaft in Braunau am Inn ihre Biere ins Rennen, die Konkurrenz bestand aus 120 Biersorten. Erstmals wurden Bierproduzenten bis zu einem Jahresausstoß von 50.000 Hektolitern zugelassen, was zu einer deutlichen Vergrößerung des Teilnehmerfeldes geführt hat. Der Bewerb umfasste insgesamt acht Kategorien, die ein Spektrum von "Klassischen Bierspezialitäten" bis hin zu "Kreativbieren" abdeckten.

Mehr Infos unter www.bierig.org

 
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