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Erste Tanzschritte für den Opernball

Von Sn, Apa | Aktualisiert vor 113 Tagen

Knapp 14 Tage vor ihrem großen Tag ist es für die Debütanten des Opernballs schon einmal ernst geworden. Am Sonntag fanden die ersten Proben für die Eröffnung statt.

160 Paare eröffnen am 16. Februar den Wiener Opernball.  Bild: SN/APA/HERBERT NEUBAUER

56 der insgesamt 160 Paare haben in der Tanzschule Svabek in Wien erstmals die Eröffnungschoreografie für den 16. Februar geprobt. Heuer hat es besonders der Mittelteil, in dem sich die jungen Damen und Herren diagonal über das Parkett bewegen müssen, in sich. "Sie haben es aber wirklich erstaunlich gut gemacht", sagte der Leiter der Eröffnung, Roman Svabek.
Verantwortlich für die Choreographie ist heuer Ismet Özdek, Besitzer der Tanzschule "ISI.Dance" in Bruck an der Leitha in Niederösterreich. Der Plan des Meisters für die Eröffnung: Die Paare bilden ein lebendes, tanzendes Gemälde. "Es ist sowohl etwas Neues als auch traditionell", sagte Özdek, der sich bei dem alljährlichen Auswahlverfahren durchgesetzt hat.
Auch wenn die Figuren auf den ersten Blick einfach erscheinen, ist die Gestaltung der Eröffnung eine enorme Herausforderung für die Verantwortlichen. "Sie ist wahrscheinlich die schwerste Ball-Choreographie der Welt", sagte Svabek, der seit vier Jahren für das Gesamtbild von Einzug der Paare und Choreographie verantwortlich ist. Das Besondere ist nicht nur, dass die Gestaltung von einem Millionenpublikum verfolgt wird, sondern dass sie im Gegensatz zu anderen Choreographien auch von einer Deckenkamera gefilmt wird und somit auch von oben beeindruckend aussehen muss.
Dieser Aspekt wird bereits bei der Auswahl mitberücksichtigt. "Wir schauen, was sich von den Ideen überhaupt verwirklichen lässt", sagte Svabek. Das Endprodukt sehen die Verantwortlichen übrigens erst kurz vor dem Fest, da es in Österreich keinen mit der Oper vergleichbaren Ballsaal gibt, indem man sich die Choreographie von oben ansehen könnte. "Wir sehen sie das erste Mal bei der Generalprobe einen Tag vor dem Ball. Geändert kann dann nichts mehr werden", sagte Svabek.



 

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