Neues Alpine-Zeitalter eingeläutet
Von | 05.06.2012 - 00:00

Streetfighter: Alpine-Studie. Bild: SN/RENAULT
Der Auftritt war gut gewählt: Im Rahmen des Formel-1-Grand-Prix von Monaco präsentierte Renault mit großem Aufwand eine Studie, die 50 Jahre nach der Geburtsstunde der legendären Alpine den Weg in eine sportbetonte Zukunft und zur Wiederbelebung der Marke Alpine weisen könnte. Die Alpine A110-50 hatte auf Red Bulls Energy Station prominente Geburtshelfer: Weltmeister Sebastian Vettel, den vierfachen Champion, und Renault-Botschafter Alain Prost sowie Renaults Markenchef Carlos Tavares samt Designguru Laurens van den Acker.
"Wir versuchen, eine neue Alpine-Geschichte zu kreieren", erklärte Tavares, "eine Entscheidung über eine Serienfertigung wird noch 2012 fallen." Die könnte dann 2014 umgesetzt werden. Renaults Alpine wurde in den 1960ern und 1970ern schnell zur Sportikone, vor allem durch Rallyeerfolge. Design und Farbgebung der Studie sind fast Retro-Look, doch darunter steckt modernste Technik auf der Basis des Mégane-Trophyautos: Rohrrahmen, Mittelmotor (3,5-Liter-V6, 400 PS), halbautomatisches sequenzielles Sechsganggetriebe mit Schaltwippen, Heckantrieb.
"Motorsport ist in der DNA von Alpine", ergänzte Tavares, "wenn wir damit nicht Rennsport betrieben, würden es unsere Kunden mit unserer Unterstützung tun. Es wäre dumm, unsere Kunden nicht dahingehend zu unterstützen." Eine technische Kooperation mit Renaults Formel-1-Partner Red Bull Racing (eventuell in Aerodynamik etc.) wird es laut Tavares nicht geben.
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