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AK-Test: Im Pongau sind Benzin und Diesel besonders teuer

Von Franz Taferner | 06.07.2012 - 00:00

Treibstoff. Ein Vergleich der Arbeiterkammer hat ergeben: Im Pongau ist Autotreibstoff um 1,4 Prozent teurer als in der Stadt Salzburg.

AK-Test: Im Pongau sind Benzin und Diesel besonders teuer

Im Pongau zahlen die Autofahrer für Treibstoff um 1,4 Prozent mehr als im Landesdurchschnitt.  Bild: SW



Die Pongauer Autofahrer werden beim Tanken zusätzlich zu den ohnehin hohen Spritpreisen abgezockt: Gegenüber dem Durchschnitt der Preise im Land Salzburg müssen sie bei Diesel um 1,31 Prozent mehr, bei Euro-Super um 1,39 Prozent mehr bezahlen. Das ergab ein Vergleich, den die Salzburger Arbeiterkammer erhoben hat.

Unter hohen Treibstoffkosten leiden alle. Aber immer trifft es die Menschen in den Bezirken härter als jene in der Landeshauptstadt. Bis rund fünf Prozent mehr pro Liter zahlen sie zum Beispiel im Lungau für ihre Auto-Mobilität. Im Schnitt ist Treibstoff in den Regionen um rund 3,5 Prozent teurer als im Zentralraum Salzburg.

Zwar sind die Preise seit März gesunken, aber die Kosten bleiben auf relativ hohem Niveau: "Es geht uns um eine faire und nachvollziehbare Preisbildung. Die Bezirke und die Pendler im Allgemeinen sollen nicht draufzahlen. Darauf werden wir weiterhin schauen und das aufzeigen", so AK-Präsident Siegfried Pichler. An 165 Tankstellen nahm die AK die Preise unter die Lupe. Sie sind zwar seit März etwas gesunken. Vor allem in den Bezirken ist aber noch viel Luft nach unten. Denn in keiner Region fielen die Kosten so stark wie in der Stadt Salzburg.

Dabei trifft es drei Bezirke besonders: Im Lungau, Pongau und Tennengau zahlen die Leute spürbar mehr für Benzin als in Salzburg-Stadt oder im Landesschnitt. "Gerade im Lungau und Pongau sind aber deutlich mehr Personen auf das Auto angewiesen. Sei es, um Erledigungen zu machen oder um zur Arbeit zu pendeln", kritisiert Siegfried Pichler. So zahlt jemand, der fünf Mal pro Woche von Bad Gastein nach Salzburg einpendelt, trotz der jüngsten Preissenkungen mit dem aktuellem Stand aufs Jahr gerechnet noch rund 100 Euro mehr für Benzin und 69 Euro mehr für Diesel im Vergleich zum Vorjahr. Von Tamsweg aus kommen gar rund 133 beziehungsweise 88 Euro zusammen.

AK-Experte Stefan Göweil hat deshalb für alle Autofahrer einen wichtigen Tipp: "Tanken Sie morgens, denn unsere Erhebungen zeigen, dass die Preise nach 12 Uhr mittags um rund vier bis sechs Cent pro Liter erhöht werden!"

Die Arbeiterkammer fordert zudem eine Reformierung der Pendlerpauschale und des Kilometergelds: Die Pendlerpauschale als Absetzbetrag und nicht als Freibetrag, damit auch Geringverdiener profitieren. Und für das Kilometergeld eine automatische Indexanpassung.

 
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KOMMENTARE (1)
 

Catherine Catherine

31.08.2012
20:42 Uhr

Ich bin aber der dcberzeugung, dass der erste Schritt ist, sich einer solchen Diskrepanz fcberhaupt buswest zu werden. Auf Basis dieser Einsicht kann man dann auch entscheiden, wie man sein Leben gestalten will, um beide Seiten anzusprechen. Ich habe in den letzten Jahren diesbezfcglich einen Schritt nach vorne gemacht und ffcr mich festgestellt, dass meine Arbeit nicht alles ist. Sie verschafft mir natfcrlich Befriedigung und Erfolgserlebnisse, aber genauso wichtig sind mir Familie, Freunde, neue Dinge auszuprobieren, Bewegung im Sinne von Kf6rpererfahrung. Ich denke auch oft daran, dass man unabhe4ngig von Bedfcrfnissen auch lernen muss, sich in der heutigen Arbeitswelt zu organisieren, buswest ffcr Pausen zu sorgen, da man sonst auf

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