Standpunkt

Diese Krise ist hausgemacht

Von Alexander Bischof | 13.06.2012 - 21:31


An permanente Unruhen in Salzburg hat man sich mittlerweile gewöhnt. Dass aber ein Trainer, noch dazu der erfolgreichste in der Geschichte, von sich aus das Weite sucht und so auf einen gehörigen Batzen Geld verzichtet, das ist auch bei den Bullen neu. Der Trainerposten in Salzburg kann ohne Wenn und Aber als Übergangsjob bezeichnet werden. Kaum ein Coach bleibt länger als eine Saison. Das letzte "Opfer", Ricardo Moniz, ging sogar freiwillig, weil er von den Clubverantwortlichen keine Rückendeckung erhielt, als der neue Vereinsarzt den Trainingsplan mitgestalten wollte.

Die aktuelle Krise ist hausgemacht. Denn es bestand keine Veranlassung, die Arbeit mit dem langjährigen Clubarzt Helmut Klampfer zu beenden. Dessen medizinische Erfolge sind unbestritten. Ulmer, Schwegler, Leitgeb und Co. kamen nach Operationen gestärkt zurück. Klampfer war Vertrauter von Spielern und Trainern. In einer Phase, als der Eindruck entstand, dass kontinuierlich und zielführend gearbeitet wird, sorgte man selbst unnötig für heillose Verwirrung, die in dieser Form nicht einmal im Unterhausfußball denkbar ist.

 
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KOMMENTARE (1)
 

alf arrer

14.06.2012
12:17 Uhr

So ruinieren sich die Bullen selbst. viel Glück Nico!

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