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Medien

Hacker, bleib bei deinen Seiten

Von Ralf Hillebrand | Aktualisiert vor 102 Tagen

Die Hacker-Gruppe Anonymous scheint sich nun auf das "Real Life" zu stürzen - natürlich ohne ihr eigentliches Kerngeschäft zu vernachlässigen.



Neben den fast schon gewohnten Hack-Attacken auf politische Einrichtungen und internationale Großunternehmen werden nun auch fernab von Bits und Bytes Aktionen gesetzt. Wenn man den neuesten Online-Ankündigungen Glauben schenkt, ruft Anonymous sogar zu einem Boykott der Unterhaltungsindustrie auf - und das, unglaublich aber wahr, auch in der Offline-Welt.

Böse Zungen behaupten, dass die Aktion schon deshalb zum Scheitern verurteilt sei, weil Anonymous-Anhänger ja eigentlich kein "wirkliches Leben" führen. Ob der "neue" Ansatz der Cyber-Aktivisten Erfolg verspricht, ist aber auch unabhängig davon zu bezweifeln. Zum einen verpuffen solche online lancierten Aufrufe gerne im Nichts, zum anderen trifft Anonymous damit wahrscheinlich die Falschen. Die Unterhaltungsindustrie wird mit ein paar schwächeren Wochen - wenn es überhaupt zu solchen kommen wird - leben können. Für einen jungen Künstler, der gerade in diesem Monat sein neues Album auf den Markt bringt, könnten die Auswirkungen hingegen wirklich schmerzhaft sein - und dieser kann nun wirklich nichts für Anti-Piraterie-Abkommen oder vom Netz genommene Seiten.



 

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