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Kolumne | Spitze Feder 

Kleine Lücken in Asiatisch

Von Ines Hinterkörner | 22.06.2012 - 19:28

In der Nähe des Hundertwasserhauses in Wien zu wohnen hat seine Tücken. All die Touristen, die den Weg nicht finden! Bei Englisch- und Französischsprachigen ist das ein Klacks. Bei Italienern funktioniert’s auch noch irgendwie. Anders bei Gästen aus Asien. Die würden von sich aus nie nach dem Weg fragen. Müssen sie auch nicht. Sie schauen so herzzerreißend verloren drein, dass man von sich aus hilft. Manchmal reicht es, den Weg auf dem Plan zeigen. Manchmal nicht. Dann hilft nur: eskortieren. Immer öfter drängt sich dabei der Gedanke auf: Sprachkurs buchen. Die Frage ist nur: Chinesisch, Koreanisch oder Japanisch?

 
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