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Scheuchs in der Vorratspackung

Von | 02.08.2012 - 19:32

Alexander Purger

Noch ein Wort zu Nordslowenien. Da die Scheuchs es ohnehin stark mit den Russen haben, sollten sie sich ein Beispiel an den Brüdern Karamasow nehmen. Die waren zu dritt: Dimitri, Iwan und Alexej, genannt Aljoscha.

Der Vorteil liegt auf der Hand. Sollte nach Uwe Scheuch auch sein älterer Bruder Kurt "zum Verbrecher gemacht werden" (Uwe Scheuch), könnte dieser das Amt des Kärntner FPK-Chefs an den dritten part of the family, also an Aljoscha Scheuch weitergeben. Und sollte dann - diesen Medien ist ja alles zuzutrauen - auch Aljoscha ein Opfer der "Hetzkampagne" (Uwe Scheuch) werden, könnte man sich daran erinnern, dass die Brüder Karamasow in Wahrheit sogar vier waren. Weil Papa Karamasow nämlich einen unehelichen Sohn namens Pawel hatte.

Wenn auch das nicht reicht und uns lei-lei-der auch Pawel Scheuch abhanden kommen sollte, ist Dostojewski allerdings mit seinem Brüder-Latein am Ende. Auch die Dalton-Brüder waren übrigens nur vier: Joe, William, Jack und der kluge Averell, der sich gut als Landespolitiker eignen würde.

Aber wie gesagt: Nach Averell Scheuch wäre Schluss. Um daher den Scheuch-Bedarf der Kärntner Freiheitlichen wirklich langfristig zu decken, müsste man bis zum Alten Testament zurückgehen. Jakob, der Sohn Isaaks, hatte zum Beispiel zwölf Söhne: Ruben, Simeon, Levi, Juda, Issachar, Aser, Joseph, Benjamin, Dan, Gad, Sebulun und Naphtali. Damit, so denken wir, müsste die FPK doch bis weit ins Jahr 2013 hinein das Auslangen finden.

Spätestens, wenn Sebulun Scheuch bei einer Pressekonferenz unter Ausschluss eines APA-Fotografen sein Amt an Naphtali Scheuch übergibt, sollte man sich halt das Weitere überlegen. Schließlich muss es auch ein Parteileben nach Naphtali geben.

Mehr als zwölf Stück, also quasi Scheuchs in der Vorratspackung, gibt es nur bei den Schlümpfen und den Barbapapas. Die Schlümpfe haben den Vorteil, dass sie von Geburt an blau sind und in den unterschiedlichsten Ausstattungen vorrätig sind - mit Gießkanne, mit Latzhose (Lederhose auf Anfrage).

Die Barbapapas sind eigentlich nur zu neunt - Barbarix bis Barbalala -, können sich aber in jede beliebige Form verwandeln. Die FPK müsste also nur einen einzigen Barbapapa anschaffen (wir würden zu Barbawum raten) und könnte damit beliebig viele Obmannwechsel durchführen.

Kaum haben die Medien mit ihrer Hetzkampagne Barbascheuch zum Verbrecher gemacht, zieht dieser die Konsequenzen und nimmt eine andere Form an. Und die Leute denken sich: Na Barbawum, die nehmen die politische Verantwortung aber wirklich ernst!

 
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KOMMENTARE (2)
 

Sven Lagler

04.08.2012
10:16 Uhr

So lange das Barbapapa Prinzip nicht realisierbar ist, wie wäre es mit den Scheuch Gattinnen ? Davon gibt es zunächst 2. Wenn wieder Not in der FPK herrscht, die einzige zuverlässige Konstante, können sich Kurt und Uwe potentiell neue Gattinnen als neue Stellvertrerinnen zulegen und so ganz lange indirekt durchhalten. Und dann gibt es noch Scheuch- Kinder die jeden Tag älter werden...

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Stefan Pistauer

03.08.2012
14:04 Uhr

..nachdem sich nach Kärntens FP nun auch OVP selbst demontiert (SN v heute), Fortsetzung andererer Bundesaländer folgt.... freut Euch auf die ganz und gar nicht erfreulichen Verhältnisse die Euch in Ö. erwarten. Leider! Aber mit Humor betrachtet.... Liebe Grüße Paul

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