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Gerhard Kuntschik und Michael Smejkal über die österreichische und internationale Eishockeyszene.

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Meistermacher zu Salzburg

Von Michael Smejkal | 20.06.2012 - 18:41

Diese Meldung wird im heimischen Eishockey wohl keinen kaltlassen - und das hat nichts mit den tropischen Temperaturen zu tun:

Justin Keller, der heuer das meisterschaftsentscheidende Tor für Linz im Finale gegen den KAC erzielt hat, wechselt nach Salzburg. Keller hat dem Meister mit der Begründung abgesagt, dass er es noch einmal in Nordamerika probieren möchte, doch er war schon lang auf dem Radar von Pierre Pagé.

Damit hat Salzburg heuer einen ganz anderen Weg eingeschlagen: Mit Keller, Ryan Kinasewich (von Zagreb) und dem aus Nordamerika zurückgekommenen Ryan Duncan wurden drei Stürmer geholt, die in der Liga schon bestens bekannt sind. So hat Keller in den letzten zwei Jahren für Linz im Schnitt einen Scorerpunkt pro Partie gemacht.

Eng wird es bei Salzburg auch auf der Centerposition werden: Mit dem Kanadier Justin DiBenedetto kommt schon der fünfte Center. Der erst 23-Jährige wurde einst von den New York Islanders verpflichtet (acht Einsätze) und markierte in 173 AHL-Partien für Bridgeport immerhin 85 Punkte. Der 19-jährige Kanadier Sawyer Hannay wird für das Farmteam verteidigen.

Damit ist das Team bis auf einen Torhüter und ein bis zwei Verteidiger komplett. Beim Torhüter will man sich noch Zeit lassen, auf der Verteidigerposition fällt immer wieder der Name Thomas Pöck. Allerdings dürfte der von ihm geforderte Vierjahresvertrag noch eine Hürde darstellen. Von der Besetzung der Verteidigerposten wird auch abhängen, ob Daniel Welser künftig Stürmer oder Verteidiger spielen wird.



 
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