Kolumne  

Kontroverse

Andreas Unterberger, Ex-Chefredakteur von Presse und Wiener Zeitung und Katharina Krawagna-Pfeifer, ehemalige Innenpolitikchefin des Standard, im Diskurs.

 
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KOMMENTARE (10)
 

Johanna Ebner

29.12.2012
12:20 Uhr

Aufnahmeprüfungen sind eine gute Möglichkeit, Kinder gemäß ihrer schulischen Leistung und nicht ihres sozialen Umfeldes auszuwählen - obwohl es auch hier nicht ausgeschlossen ist, dass Akademiker (die mit Lehrern befreundet sind, etc.) die Aufnahmeprüfungsergebnisse ihrer Kinder beeinflussen. Der Familienname eines Kindes kann bereits eine objektive Bewertung der schulischen Leistung zunichte machen, weshalb eine Vergabe von Nummern bei den Aufnahmeprüfungen wichtig wäre.

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Johanna Ebner

29.12.2012
12:20 Uhr

Aufnahmeprüfungen kombiniert mit der jetzt praktizierten Zentralmatura sollten, so hoffe ich sehr, helfen, einen Missstand der vergangenen Zeiten zu beheben: nämlich, dass Kinder von Akademikern trotz unterdurchschnittlicher bis hin zu katastrophalen schulischen Leistungen bis zur Matura mitgeschleppt werden - weil die Schulprofessoren davor Angst haben, einem Herrn Dr. mitzuteilen, dass dessen Kind zu schlecht fürs Gymnasium ist.

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reinhard kaske

28.12.2012
15:40 Uhr

Frau KKP, wollen Sie nicht oder können Sie nicht? Nämlich Tatsachen zur Kenntnis nehmen. Wenn sogar der unverdächtige Wiener Stadtschulrat(!) von geschummelten Noten ausgeht -was auch durch die diversen Vergleichstests verifiziert wurde- wollen Sie das als Maß aller Dinge nehmen und nach diesem Unfug auch noch Kinder in geeignet und nicht geeignet für eine AHS heranziehen. Fanatismus macht eben blind, nach allen Seiten.

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Antony Buntspecht

28.12.2012
15:40 Uhr

Liebe Frau Krawagna, kann es nicht sein, dass, wer kann, seinen Kindern auch in Ihrer ganztägigen Einheitsschule teure Nachhilfestunden zukommen lässt und diese daher nach dem Absolvieren Ihrer Traumschule trotzdem vermehrt ins Gym weiter gehen und Ihre einzig umsorgte Unterschicht wieder das "Nachsehen" hat? Wird es nicht so sein, dass Ihre verhassten Reichen ihre Kinder in teure Privatschulen stecken, wie es jetzt schon reihenweise rote und grüne Politiker ab einem gewissen Niveau tun?

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Antony Buntspecht

28.12.2012
15:40 Uhr

Frau Krawagna, kann es nicht sein, dass, wer kann, seinen Kindern auch in Ihrer ganztägigen Einheitsschule teure Nachhilfestunden zukommen lässt und diese daher nach dem Absolvieren Ihrer Traumschule trotzdem vermehrt ins Gym weiter gehen und Ihre einzig umsorgte Unterschicht wieder das "Nachsehen" hat? Wird es dann nicht so sein, dass Ihre verhassten Reichen ihre Kinder in teure Privatschulen stecken, wie es jetzt schon reihenweise rote und grüne Politiker ab einem gewissen Niveau tun?

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Dr. Helga Vereno

28.12.2012
15:39 Uhr

Da ich selbst zur Generation der Aufnahmsprüflinge für die AHS zähle, kann ich Herrn Unterberger nur zustimmen! Die Vorteile sind doch sonnenklar: die Aufnahmsprüfung ist automatisch eine Qualitätssicherung für die Volksschule, da jeder Lehrer genau weiß, wie und wozu er ausbilden muss. Kinder sind, damals wie heute, extrem lernfähig. Und die Volksschule ist dazu da, eine fundierte Basis zu legen. Und - wir waren damals zwar aufgeregt, aber in erster Linie stolz, die Prüfung machen zu dürfen!

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christoph

28.12.2012
15:39 Uhr

"Vorurteile sind der beste Beweis für Realitätsverweigerung." Beherzige deinen eigenen Rat, KKP. Und schummel nicht immer deine Meinungen in Nebensätzen als Tatsachen unter wie bei "das vernünftigere Modell der Gesamtschule", das ist sehr billig. Aber wenn einem die Argumente ausgehen, versucht mans halt mit Taschenspielertricks.

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Reinhard Horner

28.12.2012
09:30 Uhr

Passende Schule, passende Schüler und Schülerinnen 2 Damit würden nicht nur höhere Qualitäten zur Geltung gebracht, sondern auch mindere Eigenschaften einer Schule zementiert. Das kann so manche aussichtsreich Befähigte und Gewillte ausschließen. Nicht nur die Schüler, auch die Lehrkräfte haben den Aufgaben der AHS zu genügen.

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Reinhard Horner

28.12.2012
09:30 Uhr

Passende Schule, passende Schüler und Schülerinnen 3 Wo die aussagekräftigere Langzeitbeurteilung danebengeht, ist energisch einzugreifen. Gelogene Beurteilungen insbesondere an Volksschulen bringen niemandem etwas Gutes. Sie sind unverzüglich abzustellen. Sollte das nicht rasch gelingen, bliebe: 1) eine Probezeit an der AHS, 2) eine Einstiegsprüfung neuer Art, von externen Kräften durchgeführt. AHS mit besonderen Lerninhalten wie z. B. Musikgymnasien haben natürlich eigene Kriterien

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Reinhard Horner

28.12.2012
09:29 Uhr

Passende Schule, passende Schüler und Schülerinnen 1 Welche Vorzüge hat eine punktuelle Überprüfung gegenüber einer Langzeiteinschätzung für die Entscheidung zur Absolvierung der AHS, welcher Erfolg steht zu erwartent: a) in der Unterstufe, b) in der Langform, c) in der Oberstufenform? Eine Prüfung durch die künftigen AHS-Lehrkräfte ist hinsichtlich ihrer Objektivität fragwürdig: Werden die Schüler ausgewählt, die man will, mit denen man will und kann?

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