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Im Skizirkus

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Kolumne | Im Skizirkus

Bode Miller gehen die Partys ab

Von | Aktualisiert vor 99 Tagen

Der alpine Ski-Zirkus ist in Russland angekommen - doch was erwartet sich Russland vom hier wenig bekannten Alpinsport? Einen ersten medialen Vorgeschmack gab es Donnerstag am zweiten Trainingstag.

Denn da waren sie plötzlich, Dutzende russische Journalisten, Kamerateams und Fotografen. Nicht wegen des Trainings etwa, sondern wegen Bode Miller. Zuvor hatte man den eigenwilligen US-Star um eine Pressekonferenz bekniet, die er dann sichtlich angewidert über sich ergehen ließ. Dabei gab er Dinge von sich, die allmählich an seinem Geisteszustand zweifeln lassen. Die Abfahrten seien allesamt zu leicht, man müsse sich auf den modernen Strecken nicht mehr überwinden, gab er zu Protokoll, während im Abfahrtsziel seine 80 Konkurrenten mit brennenden Oberschenkeln genau das Gegenteil von der völlig vereisten Strecke berichtet haben. Aber früher sei überhaupt alles besser gewesen, führte Miller weiter aus. Da sei man nicht nur wild Rennen gefahren, sondern habe auch wilde Partys gefeiert. "Heute gibt es kein soziales
Leben mehr. Ich werde meine Konsequenzen daraus ziehen."

Eine soziale Komponente gab es dennoch, Sotschis Bürgermeister Anatoly Pachomow lud zur Abendgala. Nicht in ein Hotel, sondern in ein Bergrestaurant. Mit open end: denn während des Weltcups fahren in Krasnaya Poljana die Bergbahnen
24 Stunden lang durch . . .



 

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