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		<title>Salzburger Nachrichten RSS Feed</title>
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		<description>Die aktuellsten Nachrichten von salzburg.com</description>
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			<title>Salzburger Nachrichten RSS Feed</title>
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		<lastBuildDate>Sun, 19 May 2013 23:35:36 +0200</lastBuildDate>
		
		
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			<title>Alpine verhandelt über Liquiditätsbedarf</title>
			<link>http://www.salzburg.com/nachrichten/salzburg/wirtschaft/sn/artikel/alpine-verhandelt-ueber-liquiditaetsbedarf-59502/</link>
			<description>Der neue Chef des Baukonzerns Alpine, Arnold Schiefer, will nun mit dem Mutterkonzern in Spanien über den weiteren Liquiditätsbedarf für den Sommer verhandeln.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://cdn.salzburg.com/nachrichten/uploads/pics/2013-05/alpine-verhandelt-ueber-liquiditaetsbedarf-41-46936015.jpg" width="568" height="319" border="0" alt="Der Firmensitz des Baukonzerns Alpine in Wals. Bild: SN/APA (Gindl)/BARBARA GINDL" />Der Firmensitz des Baukonzerns Alpine in Wals. Bild: SN/APA (Gindl)/BARBARA GINDL Zu den jüngsten Entwicklungen beim Baukonzern Alpine meldete sich nun der neue Vorstandschef des Unternehmens, Arnold Schiefer zu Wort. Er kündigte am Freitagabend an, mit dem Mutterkonzern FCC in Madrid persönlich über die weitere Vorgangsweise zu sprechen. Wie berichtet, geht es beim zweitgrößten Baukonzern Österreichs, der insgesamt rund 15.000 Mitarbeiter beschäftigt, um die Abdeckung der erforderlichen Liquiditätsspitze, die im Baugeschäft traditionell in den Sommermonaten notwendig ist. </p><p>Ursprünglich sei vorgesehen gewesen, den Liquiditätsbedarf mit den Erlösen aus den im Winter mit den Gläubigerbanken vereinbarten Asset-Verkäufen zu finanzieren. Dabei geht es vor allem um die Alpine-Energie sowie um die Baufirma Hazet in Wien und den Tiefbauspezialisten GPS. Als erhoffter Erlös wurde stets eine dreistellige Millionensumme angegeben. Doch nun versucht das Alpine-Management offenbar, Zeit zu gewinnen, um die Einnahmen nicht durch einen zu raschen Notverkauf unnötig zu drücken. &quot;Diese Asset-Sales sind am Weg&quot;, erklärte Schiefer. Wenn es gelinge, diesen Cash-Bedarf ohne Asset-Sales zu bewältigen, könnten Verkäufe auch erst nach dem Sommer erfolgen. &quot;Gemeinsam mit dem Eigentümer FCC werden wir festlegen, auf welche Art die zu erwartenden Liquiditätsbedürfnisse bedient werden: durch den Verkauf der Assets, Bridge-financing über Banken, Kosteneinsparungen oder andere Finanzierungsmöglichkeiten&quot;, betonte der Manager. Diese Diskussion sei zuallererst intern zu führen.</p><p>Das Interesse in den Verkaufsprozessen sei &quot;groß und erste Angebote werden bereits bearbeitet&quot;. </p><p>FCC wäre bisher schon immer voll hinter Alpine gestanden und habe den größten Teil der Vereinbarung und der finanziellen Zusagen bereits umgesetzt. Es seien schon 200 Mill. Euro für die Umsetzung des Zukunftsprogramms bereitgestellt worden. &quot;Weitere im Rahmen der Vereinbarung zugesagte Finanzmittel können von Alpine bei Bedarf abgerufen werden&quot;, zeigte sich Schiefer überzeugt. Das im März von den Banken akzeptierte Sanierungskonzept sieht vor, dass sich Alpine auf den Kernmarkt in Österreich und Deutschland konzentriert, um bis 2015 wieder in die Gewinnzone zu kommen. Die Banken verzichteten damals auf 30 Prozent ihrer Forderungen, mussten aber bisher kein frisches Geld in die Hand nehmen. Der Restrukturierungsvereinbarung zufolge stellen die Spanier als 100-Prozent-Eigentümer der Alpine insgesamt 246 Mill. Euro zur Verfügung. &quot;99 Millionen Euro davon wurden bereits für das Geschäftsjahr 2012 in Eigenkapital umgewandelt und der größte Teil der weiteren rund 150 Millionen ist auch schon da&quot;, erklärte Alpine-Sprecher Johannes Gfrerer. </p><p>Der Rückzug der Alpine aus Osteuropa wurde begonnen und erfolgt schrittweise. Man arbeite mit Hochdruck an der Neuausrichtung der Alpine und am Schließen von &quot;Cash-Burnern&quot; im Ausland, betonte Manager Schiefer. Alpine Bulgaria sei ebenso wie einzelne Projekte bereits verkauft worden.</p><p>Schiefer will sich über die Berichte der Tageszeitung &quot;Die Presse&quot;, die Alpine entgegen der Darstellung aus Bankenkreisen als vom Konkurs bedroht bezeichnet hatte, nicht näher äußern. &quot;Depeschen, die zwischen Botschaften, Ministerien und den Journalisten kursieren, möchte ich nicht weiter kommentieren&quot;, erklärte reagierte der CEO der Alpine Holding GmbH in einer Aussendung. &quot;Leider erleichtern solche Berichte unsere tägliche Arbeit nicht.&quot; Unter Berufung auf einen Aktenvermerk der österreichischen Botschaft in Madrid über ein Gespräch zwischen Miteigentümerin Esther Koplowitz und Konzern-Präsident Fernando Moreno Garcia mit dem designierten spanischen Botschafter in Österreich hatte die Wiener Tageszeitung berichtet, FCC schließe einen Konkurs der Alpine nicht mehr aus. Demnach würden 46 Mill. Euro für den Monat Mai benötigt und weitere 150 Mill. Euro bis zum Ende des Jahres. FCC habe nach eigenen Angaben bisher 700 Mill. Euro in die Alpine gesteckt.]]></content:encoded>
			<category>Wirtschaft</category>
			
			<pubDate>Sat, 18 May 2013 20:17:18 +0200</pubDate>
			
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			<title>Alpine: Mutterkonzern FCC droht mit Konkurs</title>
			<link>http://www.salzburg.com/nachrichten/salzburg/wirtschaft/sn/artikel/alpine-mutterkonzern-fcc-droht-mit-konkurs-59358/</link>
			<description>Die spanische Mutter das angeschlagenen Salzburger Baukonzerns Alpine schließt einen Konkurs des Unternehmens offenbar nicht mehr aus. FCC ist offenbar nicht bereit, weitere 150 Mi...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://cdn.salzburg.com/nachrichten/uploads/pics/2013-05/alpine-mutterkonzern-fcc-droht-mit-konkurs-41-46930223.jpg" width="568" height="319" border="0" alt="Die Alpine ist weiter unter Druck. Bild: SN/dapd" />Die Alpine ist weiter unter Druck. Bild: SN/dapd FCC sei nicht bereit, weitere 150 Mio. Euro an Eigenkapital zuschießen. Das berichtet &quot;Die Presse&quot; in ihrer Samstagsausgabe. Am Freitagvormittag hatte Alpine-Sprecher Johannes Gfrerer noch erklärt, es gebe keine Signale, dass der Mutterkonzern FCC sich nicht an die Abmachungen halten würde. In ihrer Samstagsausgabe untermauert &quot;Die Presse&quot; jedoch die Brisanz der Lage.</p><p>Der Zeitung dürfte ein Aktenvermerk von einem Treffen in der österreichischen Botschaft in Madrid vorliegen, in dem die FCC-Führungsriege, darunter Miteigentümerin Esther Koplowitz und Konzern-Präsident Fernando Moreno Garcia, von dringend benötigtem frischen Geld berichten. Die Rede ist von alleine 46 Mio. Euro für den Monat Mai und von zusätzlichen 150 Mio. Euro bis zum Ende des Jahres.</p><p>Das dürfte dem Konzern zu viel sein: &quot;FCC, die bereits mehr als 700 Mio. Euro in die Alpine gesteckt und solcherart tausende österreichische Arbeitsplätze gesichert und österreichische Anleihegläubiger vor Verlusten bewahrt habe, sei nicht bereit bzw. auch nicht imstande, für diese weiteren 150 Mio. aufzukommen&quot;, heißt es in dem Schriftstück.</p><p>Der Konzern forderte in dem Gespräch ein &quot;neues Kreditvolumen in der angesprochenen Größenordnung mit einem mittelfristigen Zahlungsziel&quot; und stellt laut &quot;Die Presse&quot; fest, dass die betroffenen Banken wohl erneut an das Bundesministerium für Finanzen herantreten werden, &quot;will heißen: Die Republik soll diesfalls weitere Haftungen übernehmen.&quot;</p><p>FCC droht laut Aktenvermerk dabei recht unverblümt: &quot;Unter den gegebenen Umständen könne sogar ein Konkurs der Alpine nicht länger ausgeschlossen werden.&quot; Hintergrund für den erhöhten Geldbedarf dürfte der für die Sanierung notwendige Verkauf von drei Tochtergesellschaften der Alpine sein, eine zentrale Säule für das laufende Restrukturierungskonzept. Das Unternehmen würde aus dem &quot;Familiensilber&quot; gerne einen dreistelligen Millionenbetrag lukrieren - die Rede war immer wieder von rund 200 Mio. Euro - unter Zeitdruck sei es allerdings schwierig, die Gesellschaften zu einem guten Preis zu verkaufen.<h2>Alpine führt Gespräche mit FCC</h2>&quot;Depeschen, die zwischen Botschaften, Ministerien und den Journalisten kursieren, möchte ich nicht weiter kommentieren&quot;, so reagierte Arnold Schiefer, CEO der Alpine Holding GmbH, am Freitagabend in einer Aussendung darauf, dass FCC den Alpine-Konkurs nicht mehr ausschließe. &quot;Leider erleichtern solche Berichte unsere tägliche Arbeit nicht.&quot; Er werde mit dem Eigentümer in Madrid persönlich darüber reden.</p><p>Bei der Alpine werde es wie in der Finanzplanung erwartet zu einem in der Branche im Sommer üblichen Liquditätsbedarf kommen, bestätigte Schiefer. Ursprünglich sei vorgesehen gewesen, diesen mit den Erlösen aus den kürzlich mit den Gläubigern vereinbarten Asset-Verkäufen zu finanzieren. &quot;Diese Asset-Sales sind am Weg&quot;, sagte Schiefer. Wenn es gelinge, diesen Cash-Bedarf ohne Asset-Sales zu bewältigen, könnten Verkäufe auch erst nach dem Sommer erfolgen.</p><p>&quot;Gemeinsam mit dem Eigentümer FCC werden wir festlegen, auf welche Art die zu erwartenden Liquiditätsbedürfnisse bedient werden: durch den Verkauf der Assets, Bridge-financing über Banken, Kosteneinsparungen oder andere Finanzierungsmöglichkeiten&quot;, sagte der Manager. Diese Diskussion sei zuallererst intern zu führen, störte er sich an Medienberichten. Das Interesse in den Verkaufsprozessen sei &quot;groß und erste Angebote werden bereits bearbeitet&quot;.</p><p>FCC wäre bisher schon immer voll hinter Alpine gestanden und habe den größten Teil der Vereinbarung und der finanziellen Zusagen bereits umgesetzt. Es seien schon 200 Mio. Euro für die Umsetzung des Zukunftsprogramms bereitgestellt worden. &quot;Weitere im Rahmen der Vereinbarung zugesagte Finanzmittel können von Alpine bei Bedarf abgerufen werden&quot;, zeigte sich Schiefer überzeugt.</p><p>Weiters arbeite man mit Hochdruck an der Neuausrichtung der Alpine und am Schließen von &quot;Cash-Burnern&quot; im Ausland. Alpine Bulgaria sei ebenso wie einzelne Projekte bereits verkauft worden, betonte der Manager.]]></content:encoded>
			<category>Wirtschaft</category>
			
			<pubDate>Sat, 18 May 2013 07:55:26 +0200</pubDate>
			
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			<title>E.ON: &quot;Salzach-Kraftwerk kein Widerspruch zu Naturpark&quot;</title>
			<link>http://www.salzburg.com/nachrichten/salzburg/wirtschaft/sn/artikel/eon-salzach-kraftwerk-kein-widerspruch-zu-naturpark-59277/</link>
			<description>Die am Mittwoch vom Salzburger Naturschutz-Landesrat Sepp Eisl (ÖVP) geäußerte Vision, die Salzachauen in einen Naturpark umzuwandeln, hat nun auch die Energiewirtschaft auf den Pl...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://cdn.salzburg.com/nachrichten/uploads/pics/2013-05/eon-salzach-kraftwerk-kein-widerspruch-zu-naturpark-41-46909226.jpg" width="568" height="319" border="0" alt="Sepp Eisl hat den Plan um das Kraftwerk ins Rollen gebracht. Bild: SN/Robert Ratzer" />Sepp Eisl hat den Plan um das Kraftwerk ins Rollen gebracht. Bild: SN/Robert Ratzer Die Österreichisch-Bayerische Kraftwerke AG - eine 50/50-Tochter von Verbund und dem deutschen Energiekonzern E.ON - hat in einer Aussendung am Donnerstagnachmittag bekräftigt, dass die geplante &quot;Fluss-Sanierung mit Energienutzung&quot; an der Salzach - sprich ein neues Flusskraftwerk - nicht in Widerspruch mit einem Schutzgebiet steht. &quot;Die Sanierung der Salzach im Freilassinger Becken sowie die Rettung der feuchten Auen können nur durch Eingriffe der Menschen erfolgen&quot;, so das Unternehmen. Ein Kraftwerk würde die Sohle des Flusses stabilisieren, den Wasserspiegel auf ein ursprüngliches Niveau annäheren und die Auen vor Austrocknung retten.</p><p>Das Verbund/E.ON-Projekt ist dabei nur eines von mehreren derzeit angedachten Kraftwerken an der Unteren Salzach, allerdings kein Laufkraftwerk klassischer Bauart. Acht bewegliche, vom Wasser über- und unterströmbare Module (sie halten im Wasser etwa das Geschiebe nicht zurück) sollen über die Breite des ganzen Flusses Strom für 26.000 Haushalte liefern.</p><p>Naturschützer lehnen die geplanten Kraftwerksprojekte ab - und pochen auf eine Sanierung einer frei fließenden Salzach. Hannes Augustin, Geschäftsführer des Salzburger Naturschutzbundes, betonte gegenüber der APA, dass der Bau von Kraftwerken im Einzugsgebiet von einem Natura 2000-Gebiet wie es die Salzachauen darstellen, aufgrund EU-rechtlicher Vorgaben &quot;mit hoher Wahrscheinlichkeit&quot; scheitern würde.]]></content:encoded>
			<category>Wirtschaft</category>
			
			<pubDate>Thu, 16 May 2013 17:42:02 +0200</pubDate>
			
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			<title>Köstendorf erprobt das Energiesystem der Zukunft</title>
			<link>http://www.salzburg.com/nachrichten/salzburg/wirtschaft/sn/artikel/koestendorf-erprobt-das-energiesystem-der-zukunft-59031/</link>
			<description>Salzburg arbeitet intensiv an der Entwicklung der intelligenten Energienetze Smart Grids. In Köstendorf geht derzeit ein Testgebiet für das Energiesystem der Zukunft in Betrieb.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://cdn.salzburg.com/nachrichten/uploads/pics/2013-05/koestendorf-erprobt-das-energiesystem-der-zukunft-41-46884824.jpg" width="568" height="319" border="0" alt="Köstendorf ist Smart-Grid Pilotgemeinde. Bild: SN/stefan veigl" />Köstendorf ist Smart-Grid Pilotgemeinde. Bild: SN/stefan veigl In der Stadt Salzburg wird eine für Smart Grids optimierte Wohnanlage errichtet. Diese Projekte stellte die Salzburg AG mit ihren Partnern Salzburg Wohnbau und Siemens anlässlich der Smart Grids Week, die derzeit in Salzburg stattfindet, einem internationalen Publikum vor.</p><p>Als Salzburg vor vier Jahren vom Klimafonds zur ersten Modellregion für Smart Grids gekürt wurde, habe es nicht viel mehr als Ideen und Powerpoint-Präsentationen gegeben. Mittlerweile seien Pilotprojekte in Betrieb, veranschaulichte Michael Strebl, Geschäftsführer der Salzburg Netz GmbH, am Dienstagabend bei einem Mediengespräch die Entwicklung. Salzburg gehöre zu den Vorreitern bei der Entwicklung von intelligenten Energienetzen, sagte Salzburg AG-Vorstand August Hirschbichler.</p><p>In Köstendorf gibt es in dem Modellgebiet auf jedem zweiten Haus eine Fotovoltaikanlage sowie in jeder zweiten Garage ein E-Auto, berichtete Strebl. Insgesamt wurden 43 Fotovoltaikanlagen installiert, 36 E-Autos sind in Betrieb. Die Herausforderung für das Energiesystem sei der Ausgleich zwischen dem stark schwankenden Angebot der zusätzlichen Stromerzeuger und der sich ändernden Nachfrage durch die neuen Verbraucher. So eine hohe Dichte an dezentralen Erzeugern und zusätzlichen Verbrauchern wie in Köstendorf sei in Europa einzigartig, sagte Strebl. Mit intelligenter Technologie wird das Netz stabil gehalten.</p><p>Die intelligenten Stromnetze ermöglichten eine bessere Integration der erneuerbaren Energie in das bestehende Netz, erklärte Martin Graf, Vorstand der Energie-Control Austria. Die sichere Versorgung sei ein Grund für den notwendigen Umbau des Systems. Graf erwartet, dass in Österreich bis zum Jahr 2020 rund 8,6 Mrd. Euro in die Netze investiert werden müssen. Die bis 2019 vorgesehene Umstellung auf Smart Meter - intelligente Stromzähler - fällt ebenso darunter wie die Einbindung erneuerbarer Energie und die Aufrüstung der Übertragungs- und Verteilnetze.</p><p>Die Umstellung werde schrittweise erfolgen, ist Strebl überzeugt: &quot;Auch der Umstieg vom analogen Telefon zur digitalen Technik ist nicht von einem Tag auf den anderen gegangen.&quot; Auch Hirschbichler verglich die Herausforderungen, vor denen die Energiewirtschaft derzeit steht, mit der Entwicklung in der Telekommunikationsbranche. &quot;Es kommt zu einer Internetisierung der E-Wirtschaft&quot;, sagte der Manager. Die Energiekunden würden nicht mehr nur als Konsumenten, sondern immer stärker auch als Produzenten auftreten und so zu &quot;Prosumern&quot; verschmelzen.</p><p>Angesichts dieser Entwicklung wird sich die Aufgabe des Netzbetreibers verändern: Er würde vom reinen Energieverteiler zum Manager des Energiesystems, glaubt Strebl. Noch sind die Technologien, die die Salzburg AG mit ihren Partnern für die Projekte der Smart Grids Modellregion entwickelt hat, Prototypen. In den nächsten Jahren werde es um eine Evaluierung der Projekte sowie die Weiterentwicklung zu alltagstauglichen Lösungen gehen, skizzierte Strebl die Pläne für die Zukunft.]]></content:encoded>
			<category>Wirtschaft</category>
			
			<pubDate>Wed, 15 May 2013 10:36:45 +0200</pubDate>
			
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			<title>Alpine tritt von Brückenbauprojekt in Polen zurück</title>
			<link>http://www.salzburg.com/nachrichten/salzburg/wirtschaft/sn/artikel/alpine-tritt-von-brueckenbauprojekt-in-polen-zurueck-58954/</link>
			<description>Der finanziell angeschlagene Salzburger Baukonzern Alpine tritt eigenen Angaben zufolge vom Vertrag für die polnische Autobahn A1 zurück. Der Grund sei die mangelhafte Statik bei e...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://cdn.salzburg.com/nachrichten/uploads/pics/2013-05/alpine-tritt-von-brueckenbauprojekt-in-polen-zurueck-41-46861437.jpg" width="568" height="319" border="0" alt="Symbolbild. Bild: SN/dapd" />Symbolbild. Bild: SN/dapd Konkret habe man ein Brückenbauwerk wegen mangelhafter Statik nicht so umsetzen wollen wie vom Auftraggeber, der staatlichen Straßenverwaltung GDDKiA, vorgegeben. Der Auftraggeber wollte dann auf die von der Alpine hinterlegten Bankgarantie in Höhe von 12 Mio. Euro zugreifen, hieß es auf APA-Anfrage bei der Alpine. &quot;Dagegen haben wir juristische Schritte eingeleitet, um die unserer Meinung nach rechtswidrige Auszahlung zu verhindern&quot;, sagte Alpine-Sprecher Johannes Gfrerer.</p><p>Die Alpine zieht sich keinesfalls von ihrem gesamten Teilauftrag für die A1 zurück, denn den 18,3 Kilometer langen Autobahnabschnitt zwischen Swierklany und Gorzyczki nahe der tschechisch-polnischen Grenze hat sie bereits gebaut.</p><p>&quot;Die Autobahn selbst ist fertig und einsatzbereit&quot;, so Gfrerer. Es gebe aber nach wie vor offene Rechnungen für das Projekt A1. Das Teilstück sei erst &quot;teilweise bezahlt&quot; worden. Der ursprüngliche Nettoauftragswert für den A1-Abschnitt und die umstrittene 380 Meter lange Schrägkabelbrücke lag den Unternehmensangaben zufolge bei 455 Mio. Zloty (109,5 Mio. Euro).</p><p>&quot;Wir sind nicht mehr bereit, als Bauunternehmen polnische Infrastruktur vorzufinanzieren und werden die finanzielle Stabilität unseres Unternehmens mit allen Mitteln verteidigen&quot;, ließ Alpine-CEO Arnold Schiefer via Aussendung wissen. &quot;Wir wollen nicht im Konkurs enden wie zahlreiche polnische Bauunternehmen.&quot;</p><p>Das Verhalten der GDDKiA sei umso verwunderlicher, als damit den polnischen Steuerzahlern der lang ersehnte Lückenschluss der internationalen Autobahn A1 vorenthalten werde, so der Chef des Baukonzerns.</p><p>Die Alpine setzt in Polen zwei weitere Projekte für die staatliche GDDKiA um: die Schnellstraße S5 zwischen Posen und Breslau und die Landstraße DK 16 im Nordosten Polens. Sollte es auch bei diesen Projekten kein Bestreben seitens der GDDKiA geben, konstruktive Problemlösungen zu finden, behalte sich die Alpine weitere Schritte vor, die ebenfalls einen kompletten Rückzug von den Verträgen bedeuten könnten, teilte der Baukonzern mit.]]></content:encoded>
			<category>Welt</category>
			
			<pubDate>Tue, 14 May 2013 15:31:03 +0200</pubDate>
			
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			<title>&quot;Brummel&quot;, der tierische Märchenonkel</title>
			<link>http://www.salzburg.com/nachrichten/salzburg/wirtschaft/sn/artikel/brummel-der-tierische-maerchenonkel-58771/</link>
			<description>Teddy mit digitalem Innenleben: Der in Salzburg hergestellte Plüschbär &quot;Brummel&quot; erzählt auf Knopfdruck Geschichten und singt Lieder vor. Noch bevor &quot;Brummel&quot; i...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://cdn.salzburg.com/nachrichten/uploads/pics/2013-05/brummel-der-tierische-maerchenonkel-41-46842485.jpg" width="568" height="319" border="0" alt="&amp;#8222;Brummel, der Geschichtenbär&amp;#8220;. Bild: SN/stadlbauer" />&#8222;Brummel, der Geschichtenbär&#8220;. Bild: SN/stadlbauer Auf den ersten Blick sieht er aus wie jeder andere Teddybär, wirklich anders machen ihn seine inneren Werte: &quot;<a target=_blank href="https://www.mein-brummel.com/">Brummel, der Geschichtenbär</a>&quot; vom Salzburger Spielzeughersteller Stadlbauer erzählt auf Knopfdruck Geschichten. Märchen, Abenteuer und Lieder können per USB-Kabel und PC aus einer <a target=_blank href="http://www.mein-brummel.com">Internet-Bibliothek</a> direkt auf den Plüschbären geladen werden. Pro Abenteuer werden zwischen 1,69 und 2,49 Euro fällig. &quot;Alle Geschichten werden von einem professionellen Autorenteam speziell für Brummel geschrieben&quot;, verspricht der Hersteller. Ist ein Abenteuer einmal herunter geladen, kann es &quot;Brummel&quot; beliebig oft wiederholen. Bis zu 20 Geschichten können gleichzeitig abgespeichert werden.<h2>Tester auf Facebook gesucht</h2>Gesteuert wird der plappernde Bär über seine Tatzen. Funktionen wie Start/Stopp oder lauter/leiser sind als große Tasten im Fell der Pfoten von Brummel eingearbeitet. Um die laut Hersteller &quot;kinderleichte Bedienung&quot; zu demonstrieren, werden noch vor Markteinführung Tester gesucht. Auf <a target=_blank href="http://bit.ly/TesteBrummel">Facebook</a> können sich Eltern mit Kindern im Vor- und Volksschulalter als &quot;Gastfamilien&quot; bewerben. Auf dem Prüfstand stehen neben der Bedienung auch die Haltbarkeit des aufladbaren Akkus. <br /><br />]]></content:encoded>
			<category>Wirtschaft</category>
			
			<pubDate>Mon, 13 May 2013 16:01:02 +0200</pubDate>
			
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			<title>Prozess gegen Spar-Konzern in Salzburg gestartet</title>
			<link>http://www.salzburg.com/nachrichten/salzburg/wirtschaft/sn/artikel/prozess-gegen-spar-konzern-in-salzburg-gestartet-58761/</link>
			<description>Die Shoppingcity Seiersberg GmbH hat Spar wegen &quot;unlauteren Wettbewerbs&quot; geklagt. Die Holdag Beteiligungsges. und die Spar Holding AG hätten gegen die Bilanzierungsvorsch...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://cdn.salzburg.com/nachrichten/uploads/pics/2013-05/prozess-gegen-spar-konzern-in-salzburg-gestartet-41-46840572.jpg" width="568" height="319" border="0" alt="Symbolbild. Bild: SN/APA (Neubauer)/HERBERT NEUBAUER" />Symbolbild. Bild: SN/APA (Neubauer)/HERBERT NEUBAUER Die Rechtsanwälte der Konkurrenten erörterten am Montag bei einer ersten Tagsatzung vor Zivilrichterin Heidi Premstaller-Grundner am Landesgericht Salzburg ihre jeweiligen Positionen. Einen Vergleich lehnten beide Seiten ab. Der Prozess wurde auf 4. Juli zur Zeugeneinvernahme vertagt.</p><p>In der Klage des zweitgrößten Einkaufszentrums Österreichs heißt es: Die Konzernunternehmen von Spar würden bei der Veröffentlichung der Bilanzdaten &quot;bewusst&quot; die Offenlegungspflicht missachten, um &quot;ihre tatsächliche schlechte wirtschaftliche Lage sowohl ihren Kunden als auch ihren Lieferanten zu verschleiern&quot;. Der Spar-Konzern könne dadurch an der Publizität vorbei Geld von einer Tochter zur anderen (etwa zu Einkaufszentrenbetreibern oder Liegenschaftsfirmen) transferieren. Aus dem Jahresabschluss der Spar Österreichische Warenhandels AG sei ersichtlich, dass es Ausleihungen an die Mutter gebe. Es gehe um 1,2 Mrd. Euro an Verbindlichkeiten, bei sieben Mio. Euro Eigenkapital, wie der Rechtsanwalt der Seiersberg GmbH, Peter Zöchbauer, erläuterte.</p><p>Der Rechtsansicht der Shoppingcity Seiersberg GmbH zufolge sind in den konsolidierten Konzernabschluss das Mutterunternehmen und alle Tochterunternehmen einzubeziehen. Die Holdag wie auch die Spar Holding hätten ihre Bilanzen innerhalb von neun Monaten nach dem Bilanzstichtag vorlegen müssen. Der Kläger ortete einen Verstoß gegen die Pflicht zur Offenlegung des Konzernabschlusses gemäß Paragraf 277 des Unternehmensgesetzbuches (UGB). Der angemeldete Streitwert beträgt 68.000 Euro.</p><p>Der Rechtsanwalt des Handelsriesen Spar, Christoph Bamberger, erklärte gegenüber der Zivilrichterin, dass die Spargruppe jeden einzelnen Jahresabschluss veröffentliche. Aus dem Konzernabschluss seien für die Mitbewerber keine weiteren Informationen herauszulesen, die sich nicht ohnehin bereits aus den jeweiligen Jahresabschlüssen herauslesen lassen würden - die klagende Partei ist allerdings gegenteiliger Ansicht. Zur Veröffentlichung des Konzernabschlusses sei man nach dem UGB auch nicht verpflichtet, so der Rechtsvertreter von Spar.</p><p>In dem Prozess werden nun drei wesentliche Rechtsfragen zu klären sein, wie die Zivilrichterin zusammenfasste: Besteht überhaupt ein Wettbewerbsverhältnis zwischen den beiden Streitparteien - die beklagte Partei hat das verneint, weil die Seiersberg GmbH nicht als Holdinggesellschaft fungiere. Zweitens ist zu erörtern, ob die Nicht-Veröffentlichung eines Konzernabschlusses einen Wettbewerbs-Verstoß darstellt bzw. den Wettbewerb inhaltlich beeinflusst und ob eine Verpflichtung zur Veröffentlichung eines Konzern-Abschlusses besteht.</p><p>Die Frage, was aus einem Konzernabschluss erkennbar ist, was man in den einzelnen Jahresabschlüssen nicht sehen kann, soll nun ein Sachverständiger aus dem Bereich Buchfach in einem Gutachten klären. In dem folgenden Beweisverfahren sollen bei der nächsten Verhandlung die Shoppingcity Seiersberg-Eigentümer Christian Guzy und Martin Klein als Parteien befragt werden, aufseiten von Spar werden die Namen noch bekannt gegeben.</p><p>Der Handelsriese Spar wertet den Klage-Schritt des Kontrahenten als &quot;Retourkutsche&quot; für vormalige juristische Auseinandersetzungen mit der Seiersberg GmbH. Spar habe das beste Konzernergebnis der Firmengeschichte vorzuweisen, wurde betont. Der Vorwurf, Spar verschleiere eine schlechte wirtschaftliche Lage, sei schon allein durch die aktuellen Bilanzzahlen widerlegt.</p><p>Spar hat bereits eine Gegenklage in Vorbereitung, es würden immer wieder neue rufschädigende Äußerungen seitens der Seiersberg GmbH gegen die Handelsgruppe Spar dazukommen, sagte Konzernsprecherin Nicole Berkmann zur APA. Vor allem der Vorwurf, Spar versuche wirtschaftliche Probleme zu verschleiern, sei rufschädigend. Die Klage wegen &quot;Ruf- und Kreditschädigung&quot; wurde aber noch nicht eingebracht.]]></content:encoded>
			<category>Wirtschaft</category>
			
			<pubDate>Mon, 13 May 2013 14:55:19 +0200</pubDate>
			
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			<title>Konkurs über &quot;Olympia-Lobbyist&quot; Roth eröffnet</title>
			<link>http://www.salzburg.com/nachrichten/salzburg/wirtschaft/sn/artikel/konkurs-ueber-olympia-lobbyist-roth-eroeffnet-58138/</link>
			<description>Der Salzburger Strategieberater Erwin Roth, einst maßgeblicher Akteur bei der gescheiterten Bewerbung des Landes um die Olympischen Winterspiele 2014, befindet sich offenbar in Ins...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://cdn.salzburg.com/nachrichten/uploads/pics/2013-05/konkurs-ueber-olympia-lobbyist-roth-eroeffnet-41-46780457.jpg" width="568" height="319" border="0" alt="Salzburgs Olympia-Bewerbung sorgte für Furore. Bild: SN/Robert Ratzer" />Salzburgs Olympia-Bewerbung sorgte für Furore. Bild: SN/Robert Ratzer Wie der Alpenländische Kreditorenverband (AKV) am Mittwoch in einer Aussendung mitteilte, wurde über die Firma des 58-Jährigen, die &quot;Roth Strategie GmbH&quot; mit Sitz in Straßwalchen, am Dienstag das Konkursverfahren eröffnet.</p><p>Die Höhe von Aktiva und Passiva und die Ursachen der Insolvenz des unter anderem als Werbeagentur eingetragenen Unternehmens sind derzeit noch unbekannt: Wie der AKV in seiner Mitteilung betonte, sei der Konkursantrag von Gläubigerseite erfolgt.</p><p>Roth selbst konnte am Mittwoch von der APA zunächst nicht für eine Stellungnahme erreicht werden. Der 58-Jährige publizierte seit 1980 mehrere Bücher über die Sportwelt und wurde in Salzburg vor allem für seine Lobbyingtätigkeit im Zuge der Olympia-Bewerbung für die Winterspiele 2014 bekannt, bei der er für seine Firma monatlich 90.000 Euro Honorar kassierte - in Summe wohl rund 1,2 Mio. Euro.</p><p>Wegen ungereimter Geldflüsse vom sogenannten Olympia-Förderverein an Unternehmen von Roth ermittelt auch die Staatsanwaltschaft. Roth wird dabei laut Auskunft der Staatsanwaltschaft von Mittwoch nach wie vor als Beschuldigter geführt, Anklage wurde aber bis dato noch nicht erhoben.]]></content:encoded>
			<category>Wirtschaft</category>
			
			<pubDate>Wed, 08 May 2013 15:24:02 +0200</pubDate>
			
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			<title>Palfinger machte höheren Umsatz und Gewinn</title>
			<link>http://www.salzburg.com/nachrichten/salzburg/wirtschaft/sn/artikel/palfinger-machte-hoeheren-umsatz-und-gewinn-58059/</link>
			<description>Der börsenotierte Salzburger Kranhersteller Palfinger hat im ersten Quartal 2013 den operativen Gewinn (Ebit) im Vergleich zum Vorjahresquartal um 1,9 Prozent von 17,7 Mill. Euro a...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://cdn.salzburg.com/nachrichten/uploads/pics/2013-05/palfinger-machte-hoeheren-umsatz-und-gewinn-41-46767227.jpg" width="568" height="319" border="0" alt="Palfinger konnte Umsatz und Gewinn steigern. Bild: SN/gerald stoiber" />Palfinger konnte Umsatz und Gewinn steigern. Bild: SN/gerald stoiber Das Konzernergebnis stieg von 10,7 Mill. Euro auf 11 Mill. Euro. Der Umsatz legte im gleichen Zeitraum um 0,8 Prozent von 223,9 Mill. Euro auf 225,8 Euro zu, teilte das Unternehmen am Mittwoch ad hoc mit.</p><p>Für das ganze Geschäftsjahr erwartet das Unternehmen &quot;insgesamt ein leichtes Wachstum&quot;, das regional vom Geschäft außerhalb Europas und sektoral von der Business Area Marine getragen wird. Bis 2017 soll der Jahresumsatz auf rund 1,8 Mrd. Euro nahezu verdoppelt werden. Das soll über verstärktes Wachstum in den BRIC-Ländern (Brasilien, Russland, Indien, China) erreicht werden.</p><p>In Europa, insbesondere in Südeuropa, in Österreich und Frankreich war das Geschäft rückläufig. In Deutschland war es stabil, die &quot;positive Entwicklung in Nord- und Südamerika sowie Russland&quot; hat aber die Rückgänge in Europa wettgemacht. Auch der Zukauf der Palfinger Dreggen habe zum Umsatzwachstum beigetragen. Die Zahl der Mitarbeiter stieg von 6047 im Vorjahresquartal auf nunmehr 6228.]]></content:encoded>
			<category>Wirtschaft</category>
			
			<pubDate>Wed, 08 May 2013 08:10:58 +0200</pubDate>
			
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			<title>Antiquitätenmarkt auf dem Kajetanerplatz</title>
			<link>http://www.salzburg.com/nachrichten/salzburg/wirtschaft/sn/artikel/antiquitaetenmarkt-auf-dem-kajetanerplatz-57864/</link>
			<description>Kitsch, Kunst und Krempel: Das können Kunstliebhaber ab Donnerstag drei Tage lang auf dem Kajetanerplatz in der Salzburger Altstadt kaufen und verkaufen. Das Markttreiben geht dami...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://cdn.salzburg.com/nachrichten/uploads/pics/2013-05/antiquitaetenmarkt-auf-dem-kajetanerplatz-41-46726160.jpg" width="568" height="319" border="0" alt="Auf dem Kajetanerplatz können Kunst- und Antiquitätenfreunde ab Donnerstag stöbern und kaufen. Bild: SN/wildbild" />Auf dem Kajetanerplatz können Kunst- und Antiquitätenfreunde ab Donnerstag stöbern und kaufen. Bild: SN/wildbild Wahre Schätze und Raritäten liegen wohl auf vielen Dachböden, doch oftmals wissen die wenigsten, was für Fundstücke sie beherbergen. Der Altstadt-Marketing-Verband ruft genau diese Sammler auf, sich von Donnerstag bis Samstag am Schanzlmarkt &quot;Kitsch, Kunst und Krempel&quot; zu beteiligen. </p><p>Neben professionellen Ausstellern haben auch Privatpersonen die Möglichkeit, gegen eine geringe Gebühr einen Verkaufstisch anzumieten und den eigenen Dachboden-Krempel zu Geld zu machen. <br /><h2>Antiquitäten und Raritäten</h2></p><p>Von 9 bis 18 Uhr haben alle Interessierten drei Tage lang auf dem Kajetanerplatz die Gelegenheit, zwischen alten Möbeln, Büchern, Bilderrahmen, Vasen oder Geschirr zu schlendern und sich echte Unikate zu sichern. Darüber hinaus bekommen Vinylfreunde einen kleinen Vorgeschmack auf die Plattentauschbörse bei Jazz &amp; The City von 9. bis 13. Oktober.<br />Mit der Schanzlmarkt-Reihe unter dem Motto &quot;Qualität am Kajetanerplatz&quot; will der Altstadt-Verband den autofreien, und daher häufig auch verwaisten Kajetanerplatz sowie das <a target=_blank href="http://www.salzburg.com/nachrichten/salzburg/wirtschaft/sn/artikel/altstadt-verband-kaempft-gegen-neue-einkaufszentren-49029/">Einkaufserlebnis in der Altstadt aufwerten</a>. Seit Sommer 2011 ist der Platz im Kaiviertel für Autofahrer tabu, was zuletzt nicht nur Befürworter hatte. Zudem sehen sich die Kaufleute in der Altstadt der Konkurrenz durch Einkaufszentren in den Randbereichen der Landeshauptstadt gegenüber.<br /><h2>Weitere Schanzlmärkte in der Altstadt</h2><br />Derweil soll der Schanzlmarkt &quot;Kitsch, Kunst und Krempel&quot; keine Eintagsfliege sein. Bereits Anfang August lockt der Kunst- und Handwerksmarkt erneut auf den Kajetanerplatz (siehe Übersicht). Anmelden können sich Interessierte unter office@salzburg-altstadt.at oder unter 0662/84 54 53 -12.<br /><br /><br /><STRONG>Alle Schanzlmärkte auf einen Blick:</STRONG><br /></p><p>- Kitsch, Kunst &amp; Krempel 9.-11. Mai 2013, 9 bis 18 Uhr </p><p>- Kunst und Handwerksmarkt 3.-4. August und 10.-11. August 2013 </p><p>- Spielebazar 13.-14. September 2013 </p><p>- Sternmarkt 23. November - 24. Dezember 2013]]></content:encoded>
			<category>Wirtschaft</category>
			
			<pubDate>Mon, 06 May 2013 13:17:45 +0200</pubDate>
			
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			<title>Oliver Eisl im Porträt: Mit Fehlern Geld verdienen</title>
			<link>http://www.salzburg.com/nachrichten/salzburg/wirtschaft/sn/artikel/oliver-eisl-im-portraet-mit-fehlern-geld-verdienen-57490/</link>
			<description>Oliver Eisl hat sich seinen Job selbst geschaffen. Der Strobler durchsucht Webseiten auf Fehler - so lange, bis er sie korrigieren darf.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://cdn.salzburg.com/nachrichten/uploads/pics/2013-05/oliver-eisl-im-portraet-mit-fehlern-geld-verdienen-41-46694558.jpg" width="568" height="319" border="0" alt="Oliver Eisl in seinem Privatbüro in Aigen bei Strobl. Bild: SN/privat" />Oliver Eisl in seinem Privatbüro in Aigen bei Strobl. Bild: SN/privat Fehler als Geschäftsmodell: Der 31-jährige Oliver Eisl lebt davon, wenn anderen Schnitzer unterlaufen. Der Strobler durchsucht Webseiten von Unternehmen auf sprachliche Fauxpas und macht die Firmen auf diese aufmerksam. Im Optimalfall ist Eisl dann auch derjenige, der die Fehler korrigieren darf. </p><p>Die Idee für das Geschäftsmodell kam dem Magister der Kommunikationswissenschaft bei der Arbeitssuche nach Studienende: &quot;Ich habe Firmenwebsites angesteuert und dort nach Stellenausschreibungen gesucht. Dabei überfliegt man zwangsläufig auch andere Texte auf den Seiten. Da sind mich immer wieder Fehler nahezu angesprungen.&quot;<h2>Völlig unterschiedliche Reaktionen</h2>Die Schnitzer ziehen sich durch Seiten aller Branchen: Jede dritte Webseite sei fehlerhaft. Eisl: &quot;Auf einer Seite habe ich ganze 13 Grammatikfehler gefunden - und zwei Links waren noch falsch gesetzt.&quot; Die Reaktionen auf die Fehlerhinweise sind völlig unterschiedlich. &quot;Zu manchen dringen meine Anfragen gar nicht durch, da sie dahinter wahrscheinlich Spam vermuten. Andere sind jedoch heilfroh, dass sie jemand darauf aufmerksam macht.&quot; Der Dank geht so weit, dass Eisl für mehrere der Unternehmen inzwischen tätig ist. &quot;Einige Firmen kontaktieren mich regelmäßig und bitten, ihre Texte zu überprüfen.&quot;<h2>Fehler-Flut dank Laptop</h2>Der gebürtige Bad Ischler konnte sich dank seines kreativen Geschäftsmodells inzwischen komplett selbstständig machen. Sein Ein-Mann-Unternehmen <a target=_blank href="http://www.eo-communications.net/eo.html">&quot;eo communications&quot;</a> bietet neben der Korrektur etwa auch eigenständige Textgestaltung an. Im Vordergrund steht dabei immer der sprachliche Qualitätsanspruch. Entsprechend peinlich ist es, wenn dem 31-Jährigen selbst Fehler unterlaufen. &quot;Ich bekam einmal eine bitterböse Antwort auf mein Angebot zur Durchsicht einer Homepage. Mir sind in meiner E-Mail etliche Schnitzer unterlaufen.&quot; Der Grund für die Fehler-Flut: &quot;Das Touchpad auf meinem Laptop war eingeschaltet, als ich die E-Mail geschrieben habe. Einige sinnlose Wörter im Text waren die Folge.&quot; Für den nach eigener Aussage &quot;notorischen Pedanten&quot; besonders schlimm. Oliver Eisl: &quot;Texte werden geschrieben, um gelesen und verstanden zu werden. Dazu gehören nun mal korrekte, vollständige und völlig verständliche Formulierungen.&quot; <br /><br />]]></content:encoded>
			<category>Wirtschaft</category>
			
			<pubDate>Sat, 04 May 2013 07:50:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Hygiene-Spezialist Hagleitner mit Umsatzplus</title>
			<link>http://www.salzburg.com/nachrichten/salzburg/wirtschaft/sn/artikel/hygiene-spezialist-hagleitner-mit-umsatzplus-57524/</link>
			<description>Die Hagleitner Unternehmensgruppe mit Sitz in Zell am See hat im vergangenen Geschäftsjahr den Umsatz um mehr als fünf Prozent bzw. vier Mio. Euro auf insgesamt 79,8 Mio. Euro gest...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://cdn.salzburg.com/nachrichten/uploads/pics/2013-05/hygiene-spezialist-hagleitner-mit-umsatzplus-41-46699574.jpg" width="568" height="319" border="0" alt="Die Hagleitner Unternehmensgruppe hat ihren Sitz in Zell am See. Bild: SN/sn" />Die Hagleitner Unternehmensgruppe hat ihren Sitz in Zell am See. Bild: SN/sn Das Familienunternehmen beschäftigt an 20 Standorten in zwölf europäischen Ländern 900 Mitarbeiter. Wie das Unternehmen in einer Aussendung mitteilte, wurde zuletzt am 1. April mit Serbien eine neue Direktvertriebstochter integriert. Zum Geschäftsergebnis wurde nichts mitgeteilt. Das 1971 als Handelsbetrieb gegründete Unternehmen ist Spezialist für alle Fragen im Bereich professionelle Hygiene.]]></content:encoded>
			<category>Wirtschaft</category>
			
			<pubDate>Fri, 03 May 2013 12:50:26 +0200</pubDate>
			
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			<title>&quot;Geld ist nur ein Mittel, nicht der Zweck&quot;</title>
			<link>http://www.salzburg.com/nachrichten/salzburg/wirtschaft/sn/artikel/geld-ist-nur-ein-mittel-nicht-der-zweck-57383/</link>
			<description>15 Betriebe in Salzburg richten sich nicht nur am finanziellen Gewinn, sondern auch an der Lebensqualität in der Region aus. Das Kuriose daran: Die Gemeinwohl-Bilanz soll die Unter...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://cdn.salzburg.com/nachrichten/uploads/pics/2013-05/geld-ist-nur-ein-mittel-nicht-der-zweck-41-46676579.jpg" width="568" height="319" border="0" alt="Christian Felber ist Obmann des Vereins zur Förderung der Gemeinwohl-Ökonomie. Er findet, dass in Unternehmens-Bilanzen soziale Gerechtigkeit, Nachhaltigkeit und Demokratie aufscheinen sollten.  Bild: SN/robert gortana" />Christian Felber ist Obmann des Vereins zur Förderung der Gemeinwohl-Ökonomie. Er findet, dass in Unternehmens-Bilanzen soziale Gerechtigkeit, Nachhaltigkeit und Demokratie aufscheinen sollten.  Bild: SN/robert gortana Kurt Egger steht im Schnee auf einem Gipfel im Großglocknergebiet. Er genießt die Aussicht auf 3000 Metern Höhe, trinkt aus seiner Thermoskanne Tee - und spricht mit seinen Bergsteiger-Freunden über Gemeinwohl-Ökonomie. &quot;Manche sagen, es ist alles Blödsinn, und dass wir eh nichts ändern können&quot;, sagt der Salzburger <a target=_blank href="http://www.eku-konstruktiv.at/index.html">Baudienstleister</a>. Andere hingegen seien begeistert und wollen mitmachen - sie wollen wie Egger als Unternehmer die Lebensqualität in ihrer Region steigern. </p><p>Gemeinwohl-Ökonomie wolle Werte wie Menschenwürde und Demokratie in der Wirtschaft verankern, erklärt Christian Felber. Der Salzburger Publizist ist Obmann des <a target=_blank href="http://www.gemeinwohl-oekonomie.org/de">Vereins zur Förderung der Gemeinwohl-Ökonomie</a> und lädt Unternehmer wie Egger ein, ihren Betrieb doch einmal durch andere Kriterien zu betrachten. &quot;Geld ist nur ein Mittel und sollte nicht das Ziel eines Unternehmens sein&quot;, sagt Felber. Solidarität, Menschenwürde, ökologische Nachhaltigkeit, soziale Gerechtigkeit und demokratische Mitbestimmung sollten die Faktoren sein, nach denen eine Firma bewertet wird. &quot;Natürlich sollen Unternehmen weiterhin Gewinn machen. Aber jene Betriebe, die ökologische, ethische Produkte herstellen, sollen dafür auch belohnt werden&quot;, sagt Felber.</p><p><h2>1000 Punkte sind das Maximum</h2>Wie Gemeinwohl-Ökonomie in der Praxis aussieht? &quot;Es gibt ein Handbuch, das hat 80 Seiten&quot;, erklärt der Unternehmer Egger. Auf diesen 80 Seiten stehen Fragen zu den fünf Werten der Gemeinwohl-Ökonomie: Ob etwa in der Firma All-Inclusive Verträge abgebaut werden, Know-How an andere Unternehmen übertragen wird oder auch ob die Produkte ökologisch wertvoll sind. </p><p> Je mehr Kriterien eine Firma erfüllt, desto höher sei die Anzahl an Punkten. &quot;1000 ist das Maximum&quot;, sagt Egger. Der Baudienstleister stehe derzeit bei 480 Punkten, die von mehreren Auditoren geprüft und bestätigt wurden.</p><p> Doch die Anzahl der Punkte sei eigentlich nicht wichtig: &quot;Es geht darum, sich weiterzuentwickeln, neue Ideen zu haben&quot;, sagt Egger. Er werde zum Beispiel bald einen Mitarbeiter einstellen, weil er zu viel arbeite. Außerdem wolle er sich ein E-Bike kaufen: &quot;Damit ich weite Distanzen mit dem Fahrrad zurücklegen kann.&quot; Bis zu 30 Prozent seiner Auto-Kilometer will der Unternehmer einsparen - und damit Kosten und CO<sub>2</sub>-Ausstoß verringern. </p><p>Ob Egger mit diesen Aktionen auch seinen finanziellen Gewinn steigert, kann er nicht sagen. &quot;Ich verbinde die beiden Bilanzen nicht.&quot; Aber die Gemeinwohl-Ökonomie trage auf jeden Fall zum Erfolg seines Unternehmen bei: &quot;Es tut der Gesellschaft gut und mir auch.&quot; </p><p><h2>400 Firmen erstellen Gemeinwohl-Bilanzen</h2>Österreichweit haben sich bereits 200 Betriebe dafür entschieden, eine Gemeinwohl-Bilanz zu erstellen. Von Unternehmensberatung, über IT-Unternehmen und Modelabels seien dabei alle Branchen vertreten. Weltweit bilanzieren 400 Unternehmen, von Klein- und Mittelunternehmen bis Firmen mit 2000 Beschäftigten, nach Gemeinwohl-Kriterien. Doch nicht nur Betriebe sind an dem Modell interessiert: &quot;Vier Gemeinden aus Südtirol und eine aus Zentralspanien haben das Konzept übernommen&quot;, sagt Felber. Die Kriterien, nach denen die Bilanz erstellt wird, werden übrigens demokratisch entwickelt: &quot;Wir haben das Feedback von über 1000 Firmen in das Handbuch eingearbeitet.&quot;</p><p>Egger ist indes schon auf dem Weg vom Gipfel des Berges in das Tal. Noch immer spricht er über die Gemeinwohl-Ökonomie mit seinen Freunden - denn es sei gut für das Lebensgefühl über das Wohl der Allgemeinheit nachzudenken. &quot;Der Weg ist richtig, das weiß ich.&quot;</p><p><br /><br />]]></content:encoded>
			<category>Wirtschaft</category>
			
			<pubDate>Thu, 02 May 2013 15:28:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Salzburger Arbeitsmarkt braucht einige starke Impulse</title>
			<link>http://www.salzburg.com/nachrichten/salzburg/wirtschaft/sn/artikel/salzburger-arbeitsmarkt-braucht-einige-starke-impulse-57335/</link>
			<description>Auch wenn Salzburg gut dasteht, könnte laut Experten mehr für Jobs getan werden - etwa durch bessere Berufsberatung und antizyklische Investitionen am Bau.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://cdn.salzburg.com/nachrichten/uploads/pics/2013-05/salzburger-arbeitsmarkt-braucht-einige-starke-impulse-41-46674509.jpg" width="568" height="319" border="0" alt="Laut Statistik ist von 1982 bis 2012 die Zahl der Arbeitnehmer im Jahresdurchschnitt von 179.668 auf 242.907 um rund 35 Prozent gestiegen. Die Arbeitslosigkeit hat sich aber auch in mehreren Wellen von 2,9 auf 4,7 Prozent und damit um 62 Prozent nach oben bewegt. Bild: SN/robert ratzer" />Laut Statistik ist von 1982 bis 2012 die Zahl der Arbeitnehmer im Jahresdurchschnitt von 179.668 auf 242.907 um rund 35 Prozent gestiegen. Die Arbeitslosigkeit hat sich aber auch in mehreren Wellen von 2,9 auf 4,7 Prozent und damit um 62 Prozent nach oben bewegt. Bild: SN/robert ratzer <br /><br />  40.900 Euro - so viel erwirtschaftet jeder Salzburger pro Kopf und Jahr. Mit diesem Niveau des Bruttoregionalprodukts liegt das Bundesland gut 4000 Euro über dem Österreich-Durchschnitt (Stand: 2011). Dazu kommt noch eine Arbeitslosenrate von rund 5,7 Prozent im heurigen April - eine Zahl, bei der selbst AMS-Landesgeschäftsführer Siegfried Steinlechner von einem europaweiten Spitzenwert spricht. Dazu kommt eine glänzend gelaufene Wintersaison im Tourismus. Auch die aktuelle Konjunkturumfrage verheiße immerhin Stabilität - mit Tendenz zur Erholung im zweiten Halbjahr, heißt es bei der Industriellenvereinigung.</p><p>Kein Wunder also, dass die Themen Arbeitslosigkeit und Wirtschaftskrise im aktuellen Landtagswahlkampf bisher kaum eine Rolle gespielt haben. AMS-Chef Steinlechner ortet dennoch in manchen Bereichen strukturelle Schwächen: &quot;Wir haben wenig Industrie in Salzburg - und sind dadurch bei den unselbstständigen Einkommen eher unterdurchschnittlich unterwegs.&quot; Gefragt nach strukturellen Stärken, fallen ihm mehr Punkte ein: &quot;Salzburg ist stark dienstleistungsorientiert&quot; - was unseren Arbeitsmarkt nicht ganz so anfällig bei Konjunkturschwankungen mache wie ein typisches Industriebundesland, meint der Experte. Steinlechner: &quot;Als Verkäuferin kann ich schneller in einen anderen Betrieb wechseln als als Mitarbeiter einer Produktionsfirma.&quot; Außerdem sei der in Salzburg starke Tourismus wesentlich krisenresistenter als andere Bereiche: &quot;Da gab es im ersten Quartal Arbeitskräftezuwächse um 6,2 Prozent.&quot; Dafür gebe es in dieser Branche aber saisonale Arbeitslosigkeit.</p><p> Apropos: Wer ist in Salzburg überhaupt arbeitslos? Sucht man nach Kriterien, die Arbeitslosigkeit begünstigen, lässt sich aus den Zahlen des ersten Quartals Folgendes ablesen: 68,3 Prozent der Arbeitssuchenden waren Männer; 41 Prozent aller Vorgemerkten hatten maximal Pflichtschulabschluss. Ein Viertel aller Jobsuchenden sind Ausländer - und 22 Prozent der Betroffenen waren über 50 Jahre alt. Steinlechner sagt, dass speziell die Männer-Frauen-Verteilung durch die Winterarbeitslosigkeit am Bau verzerrt werde. Denn im Jahresdurchschnitt 2012 seien &quot;nur&quot; 55,2 Prozent der Arbeitslosen Männer gewesen. &quot;Besonders Männer mit Migrationshintergrund sind am stärksten unter Druck. Die sind die Ersten, die nicht mehr in den Arbeitsmarkt hineinkommen, wenn sie herausgefallen sind.&quot; </p><p>In den vergangenen Jahren haben zahlreiche internationale Großkonzerne ihre Niederlassungen in Salzburg geschlossen - von M-Real über Johnson &amp; Johnson bis hin zum Gurthersteller TRW oder jetzt aktuell der Autositzhersteller Johnson Control. Müssen wir uns also darauf einstellen, dass es für Hilfskräfte in der Industrie in Salzburg bald keine Jobs mehr geben wird? &quot;Es wird sicher für sie weniger Jobs geben. Bei uns fängt da der Tourismus aber einiges auf.&quot; Trotzdem gelte auch hier, je besser die Qualifikation, umso größer die Chance, Arbeit zu finden, betonte Steinlechner. Darum sind ihm zwei Themen ein Anliegen: In der Bauwirtschaft brauche es eine konjunkturbedingt antizyklische Auftragsvergabe durch die öffentliche Hand. &quot;Und die Beschäftigungsförderung für Leute mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen oder psychischen Problemen und Langzeitarbeitslose sollte verstärkt werden&quot; - etwa durch den Ausbau von Arbeitstrainingszentren oder der Werkstätten für Menschen mit Behinderung.</p><p>Agnes Steger, Leiterin der StandortAgentur Salzburg GmbH, die sich um die Ansiedlung neuer Firmen kümmert, nennt andere Verbesserungsvorschläge für den Wirtschaftsstandort Salzburg: Es sei eine Tatsache, dass Gewerbeflächen in Nachbarbundesländern günstiger angeboten würden als in Salzburg. Und wenn Salzburg internationale Fachkräfte gewinnen wolle, sollte auch die Infrastruktur stimmen: &quot;Eine durchgängige englischsprachige Schule mit internationalem Abschluss wäre dann kein Nice-to-have, sondern ein Must-have.&quot; Auch an der Verfügbarkeit von bezahlbarem Wohnraum sollte gearbeitet werden, meint Steger. </p><p>In dieses Horn stößt auch Wirtschaftskammerpräsident Julius Schmalz: &quot;Die Arbeitslosigkeit macht mir viel weniger Sorgen als der Fachkräftemangel.&quot; Er wünscht sich mehr Geld und Zeit für die Berufsorientierung - damit nicht Jugendliche mit 14 Jahren mangels Beratung in einer für sie falschen Schule bzw. Berufsausbildung landen. Als Handlungsfeld sieht WK-Experte Helmut Eymannsberger die Frage der Weiterqualifizierung von Arbeitnehmern speziell im niedrig qualifizierten Bereich: &quot;Hier spielt sich der Großteil der Arbeitslosigkeit ab.&quot;]]></content:encoded>
			<category>Wirtschaft</category>
			
			<pubDate>Thu, 02 May 2013 11:00:42 +0200</pubDate>
			
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		</item>
		
		<item>
			<title>Kraftwerk in Lehen reguliert Abfluss der Salzach</title>
			<link>http://www.salzburg.com/nachrichten/salzburg/wirtschaft/sn/artikel/kraftwerk-in-lehen-reguliert-abfluss-der-salzach-56733/</link>
			<description>Seit Montag sind beim neuen Kraftwerk unterhalb der Sohlstufe Lehen vier Sperren in Betrieb. Die Salzach staut sich daher am nördlichen Stadtrand der Landeshauptstadt vor der Wehra...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://cdn.salzburg.com/nachrichten/uploads/pics/2013-04/kraftwerk-in-lehen-reguliert-abfluss-der-salzach-41-46610111.jpg" width="568" height="319" border="0" alt="Die aufgestaute Salzach beim Kraftwerk Sohlstufe Lehen aus der Kran-Perspektive. Bild: SN/wildbild" />Die aufgestaute Salzach beim Kraftwerk Sohlstufe Lehen aus der Kran-Perspektive. Bild: SN/wildbild Die Wehranlage dient einerseits zur Schaffung eines optimalen Wasserzulaufs zu den zwei <a target=_blank href="http://www.salzburg.com/nachrichten/salzburg/chronik/sn/artikel/wehranlage-wasserstand-der-salzach-wird-reguliert-56199/">Kaplan-Turbinen</a> etwa sechs Meter unter dem Normalwasserspiegel und andererseits zur Entschärfung der Lage bei Hochwasser. Das Öffnen von drei Wehrklappen reicht, um die Wassermenge des Jahrhunderthochwassers vom Sommer 2002 abführen zu können. </p><p>Nach der Fertigstellung sollen ein Übergang für Fußgänger und Radfahrer sowie im Areal Glanspitz ein Naherholungsgebiet entstehen.]]></content:encoded>
			<category>Wirtschaft</category>
			
			<pubDate>Sat, 27 Apr 2013 11:34:18 +0200</pubDate>
			
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		</item>
		
		<item>
			<title>Alpine und Porr holen sich zehn Mio. Euro zurück</title>
			<link>http://www.salzburg.com/nachrichten/salzburg/wirtschaft/sn/artikel/alpine-und-porr-holen-sich-zehn-mio-euro-zurueck-56626/</link>
			<description>Die Baufirmen Alpine und Porr haben im Schiedsgerichtsverfahren rund um einen Milliardenauftrag in Serbien einen Teilerfolg erzielt.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://cdn.salzburg.com/nachrichten/uploads/pics/2013-04/alpine-und-porr-holen-sich-zehn-mio-euro-zurueck-41-46597409.jpg" width="568" height="319" border="0" alt="Alpine-Konzernsprecher Johannes Gfrerer. Bild: SN/ofb" />Alpine-Konzernsprecher Johannes Gfrerer. Bild: SN/ofb Das Gericht der Internationalen Handelskammer in Paris hat nun entschieden, dass die Republik Serbien den Unternehmen die seit 2009 einbehaltene Bankgarantie über 10 Mio. Euro samt Zinsen zurückzahlen muss, bestätigte Alpine-Sprecher Johannes Gfrerer am Freitag gegenüber der APA einen Bericht im &quot;WirtschaftsBlatt&quot;.</p><p>Ebenfalls entschieden wurde, dass Serbien die Planungskosten bezahlen muss, die Höhe muss aber laut Gfrerer erst definiert werden. Offen ist auch noch, wer die Kosten des Verfahrens zu tragen hat. Auch andere Punkte, die von den beiden Firmen eingeklagt wurden, sind noch offen, insgesamt geht es um 71 Mio. Euro. In erster Linie handelt es sich um den entgangenen Gewinn. Zurzeit würden die Juristen prüfen, ob man Berufung gegen das Urteil einlege, sagte der Alpine-Sprecher.</p><p>Bei den 10 Mio. Euro geht es um die Bankgarantie für den Bau einer Mautautobahn von Horgos an der ungarisch-serbischen Grenze bis nach Pozega im Südwesten Serbiens, der letzten Endes in dieser Form nicht stattgefunden hat. Den PPP-Auftrag erhielt 2007 die Alpine - Porr stieß 2008 als 50-Pozent-Partner dazu. Die Rede war damals von 1,1 Mrd. Euro an Auftragswert. Der Bau kam damals nicht zustande und wurde später neu ausgeschrieben, woraufhin die österreichischen Firmen den Vertrag kündigten und Entschädigung einklagten.]]></content:encoded>
			<category>Österreich</category>
			
			<pubDate>Fri, 26 Apr 2013 11:42:25 +0200</pubDate>
			
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			<title>AK: 955 Jobs im Pongau geschaffen</title>
			<link>http://www.salzburg.com/nachrichten/salzburg/wirtschaft/sn/artikel/ak-955-jobs-im-pongau-geschaffen-56519/</link>
			<description>Der Pongau ist der stabilste Bezirk des Landes. Zu dem Ergebnis kommt die Arbeiterkammer (AK) bei der Auswertung der Arbeitsmarktdaten für 2012.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://cdn.salzburg.com/nachrichten/uploads/pics/2013-04/ak-955-jobs-im-pongau-geschaffen-41-46582568.jpg" width="568" height="319" border="0" alt="Pongau mit stabilem Arbeitsmarkt.  Bild: SN/APA (Archiv/Webpic)/hex" />Pongau mit stabilem Arbeitsmarkt.  Bild: SN/APA (Archiv/Webpic)/hex Die Arbeitslosigkeit im Pongau sei im Vorjahr &quot;nur&quot; um 1,5 Prozent gestiegen (landesweit 5,8 Prozent) und binnen eines Jahres seien 955 Jobs geschaffen worden, heißt es. Langfristig liege der Pongau in dieser Kategorie landesweit sogar an erster Stelle. Der Wermutstropfen aus Sicht von AK-Präsident Siegfried Pichler: &quot;Die niedrigen Einkommen und der Kaufkraftverlust machen den Menschen weiter zu schaffen.&quot;]]></content:encoded>
			<category>Wirtschaft</category>
			
			<pubDate>Thu, 25 Apr 2013 14:47:29 +0200</pubDate>
			
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			<title>Alpine-Chef: Selbstüberschätzung Ursache für Verlust</title>
			<link>http://www.salzburg.com/nachrichten/salzburg/wirtschaft/sn/artikel/alpine-chef-selbstueberschaetzung-ursache-fuer-verlust-56346/</link>
			<description>Für den neuen Alpine-Chef Arnold Schiefer ist der Megaverlust von 450 Mio. Euro im vergangenen Jahr unter anderem ein Ergebnis von &quot;Selbstüberschätzung kombiniert mit mangelnd...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://cdn.salzburg.com/nachrichten/uploads/pics/2013-04/alpine-chef-selbstueberschaetzung-ursache-fuer-verlust-41-46560364.jpg" width="568" height="319" border="0" alt="Schiefer will den &amp;#8222;guten Technikerstamm&amp;#8220; bei der Alpine halten. Bild: SN/alpine" />Schiefer will den &#8222;guten Technikerstamm&#8220; bei der Alpine halten. Bild: SN/alpine Die Alpine habe geglaubt, Großprojekte in Osteuropa unter ähnlichen Rahmenbedingungen wie in Österreich abwickeln zu können, sagte Schiefer im &quot;Ö1&quot;-Mittagsjournal des ORF-Radio. Die Vertragstreue sei in den östlichen Nachbarstaaten &quot;wesentlich anders&quot; und habe &quot;zu großen Problemen geführt&quot;.</p><p>Die Alpine habe in Osteuropa &quot;Lehrgeld&quot; gezahlt und damit eine &quot;gewisse Entwicklungshilfe&quot; geleistet, zeigte sich Schiefer selbstkritisch. &quot;Uns hat das in eine große Schieflage gebracht&quot;, sagte der seit April im Amt befindliche Alpine-Chef.</p><p>Um die Alpine vor einer Insolvenz zu retten, stimmten Ende März rund 50 österreichische und ausländische Banken einem Forderungsverzicht in Höhe von 150 Mio. Euro zu und der spanische Mutterkonzern FCC schießt insgesamt 246 Mio. Euro in ihre Tochter ein.</p><p>Für den Alpine-Chef besteht der Baukonzern aus &quot;einem gesunden Kern&quot;, nämlich Österreich und den umliegenden Ländern. Es gehe nun auch darum, den &quot;guten Technikerstamm&quot; der Alpine für die Zeit nach der Krise zu halten. Der Baukonzern habe insgesamt eine &quot;sehr gesunde regionale Struktur&quot;. Belastet wird das Auftragsvolumen der Alpine jedoch vom diesjährigen langen Winter. &quot;Wir hoffen, dass wird das im laufenden Jahr aufholen können&quot;, zeigte sich der Alpine-Chef zuversichtlich.</p><p>Die Branchenkritik an den &quot;Dumpingpreisen&quot; der Alpine kann Schiefer nicht nach nachvollziehen. Dieser Vorwurf sei &quot;in das Reich der Märchen und Sagen&quot; zu verweisen. Aktuell liege der Preisunterschied bei 1 bis 3 Prozent bei Aufträgen, die die Alpine an Land gezogen habe. Der Vorwurf der &quot;Dumpingpreise&quot; sei auch nicht von Strabag-Chef Hans-Peter Haselsteiner bei einem Gespräch vor wenigen Wochen erneuert worden. &quot;Das ist eine Geschichte aus der Vergangenheit.&quot;</p><p>]]></content:encoded>
			<category>Wirtschaft</category>
			
			<pubDate>Wed, 24 Apr 2013 14:26:49 +0200</pubDate>
			
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			<title>Bei Immobilienpreisen in Salzburg laut Makler Obergrenze erreicht</title>
			<link>http://www.salzburg.com/nachrichten/salzburg/wirtschaft/sn/artikel/bei-immobilienpreisen-in-salzburg-laut-makler-obergrenze-erreicht-56352/</link>
			<description>Am Limit: Bei hochwertigen Immobilien in Salzburg und Tirol gibt es laut der Immobilienplattform Immobilien.net kaum noch Steigerungen zu beobachten.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://cdn.salzburg.com/nachrichten/uploads/pics/2013-04/bei-immobilienpreisen-in-salzburg-laut-makler-obergrenze-erreicht-41-46561344.jpg" width="568" height="319" border="0" alt="Die Wohnungspreise sind am Limit. Bild: SN/robert ratzer" />Die Wohnungspreise sind am Limit. Bild: SN/robert ratzer Aktuelle Marktanalysen würden zeigen, dass in den vergangenen zwölf Monaten die Preise für die meisten Immobilienformen kaum gestiegen seien.</p><p>&quot;Bei knapp 3.800 Euro für den Quadratmeter sehen wir aktuell die Grenze bei den Immobilienpreisen in Tirol und Salzburg&quot;, sagte Andreas Besenböck, Pressesprecher von Immobilien.net. Das obere Spektrum des Leistbaren für die Bevölkerung sei laut Besenböck mit diesen Preisen erreicht. 3.790 Euro pro Quadratmeter kostet durchschnittlich eine Neubauwohnung im Bundesland Salzburg. Das entspricht einem Anstieg von lediglich 0,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. In Tirol sanken die Preise um 5,5 Prozent auf 3.570 Euro pro Quadratmeter bei Neubauwohnungen.</p><p>Bei Einfamilienhäusern stiegen die Preise im vergangenen Jahr in Salzburg um vier Prozent auf aktuell 3.051 Euro pro Quadratmeter. In Tirol gab es einen leichten Rückgang um 0,5 Prozent auf 2.958 Euro. Mit 10 Euro pro Quadratmeter in Salzburg und 10,9 Euro in Tirol gab es bei den Mieten kaum Veränderungen im letzten Jahr. Lediglich bei den gebrauchten Eigentumswohnungen stiegen in Salzburg die Preise um 6,4 Prozent auf 2.800 Euro pro Quadratmeter, in Tirol um 14 Prozent auf 2.936 Euro.</p><p>Luxusstandort wie Kitzbühel seien von dieser Preisstagnation jedoch ausgenommen, meinte Besenböck. Bei gebrauchten Eigentumswohnungen stieg der durchschnittliche Quadratmeterpreis im vergangenen Jahr um 14,7 Prozent auf 4.083 Euro. Bei neu gebauten Wohnungen kletterte er sogar auf 5.335 Euro, was einer Steigerung von 3,3 Prozent entspricht. Auch bei den Hauspreisen gab es einen sehr starken Anstieg um 22 Prozent auf 4.586 Euro.]]></content:encoded>
			<category>Wirtschaft</category>
			
			<pubDate>Wed, 24 Apr 2013 11:31:51 +0200</pubDate>
			
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			<title>Alpine-Gruppe 2012 mit 449,7 Mio. Euro Jahresverlust</title>
			<link>http://www.salzburg.com/nachrichten/salzburg/wirtschaft/sn/artikel/alpine-gruppe-2012-mit-4497-mio-euro-jahresverlust-56270/</link>
			<description>Der gerade noch am Konkurs vorbeigeschrammte Salzburger Baukonzern Alpine hat nun die vorläufigen Zahlen für das Jahr 2012 veröffentlicht. Der Jahresverlust nach Steuern beträgt de...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://cdn.salzburg.com/nachrichten/uploads/pics/2013-04/alpine-gruppe-2012-mit-4497-mio-euro-jahresverlust-41-46552238.jpg" width="568" height="319" border="0" alt="Hohe Verluste für die Alpine. Bild: SN/APA (Archiv/Gindl)/BARBARA GINDL" />Hohe Verluste für die Alpine. Bild: SN/APA (Archiv/Gindl)/BARBARA GINDL Dieses Minus ist Unternehmensangaben zufolge in erster Linie auf verlustbringende Großprojekte im Ausland zurückzuführen. Im Ergebnis sind auch aktualisierte Risikobewertungen enthalten.</p><p>Die Bauleistung der Alpine ist im vergangenen Jahr von 3,62 Mrd. Euro (2011) auf 3,21 Mrd. Euro zurückgegangen. Dies sei darauf zurückzuführen, dass die Alpine-Gruppe mit dem Rückzug aus den verlustbringenden Auslandsmärkten begonnen habe. Sowohl die Höhe der Verluste als auch der Rückgang der Bauleistung bewegen sich nach Firmenangaben innerhalb des Rahmens, der mit den Finanzierungspartnern im Rahmen der Restrukturierungsvereinbarung festgelegt worden ist.</p><p>Die vorläufigen Zahlen müssen noch von der Gesellschafterversammlung abgesegnet werden. Sie wurden auch noch nicht abschließend vom Wirtschaftsprüfer bestätigt. Der vollständige Jahresfinanzbericht wird voraussichtlich um den 31. Mai veröffentlicht.</p><p>Anfang März konnte der Baukonzern nach zähem Ringen mit den Gläubigern - rund 50 österreichische und ausländische Banken - vor der Insolvenz gerettet werden. Diese stimmten einem Forderungsverzicht in der Höhe von 150 Mio. Euro zu, der spanische Mutterkonzern FCC schießt insgesamt 246 Mio. Euro in sein Tochter-Unternehmen ein. 99 Mio. Euro davon wurden bereits für das Finanzjahr 2012 in Eigenkapital gewandelt. Der neue Konzernchef Arnold Schiefer muss einen harten Sparkurs fahren: Laut Sanierungskonzept soll die Alpine bereits 2015 wieder Gewinne schreiben. Dafür muss der Konzern die viel zu rasche Expansion in Südosteuropa rückgängig machen und sich von mehreren Töchtern trennen.]]></content:encoded>
			<category>Wirtschaft</category>
			
			<pubDate>Wed, 24 Apr 2013 10:10:00 +0200</pubDate>
			
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