<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?>
<rss version="2.0" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/">
	<channel>
		
		<title>Salzburger Nachrichten RSS Feed</title>
		<link>http://www.salzburg.com/</link>
		<description>Die aktuellsten Nachrichten von salzburg.com</description>
		<language>de</language>
		<image>
			<title>Salzburger Nachrichten RSS Feed</title>
			<url>http://cdn.salzburg.com/nachrichten/fileadmin/scom/templates/bilder/sn-small.gif</url>
			<link>http://www.salzburg.com/</link>
			<description>Die aktuellsten Nachrichten von salzburg.com</description>
		</image>
		
		
		
		<lastBuildDate>Wed, 22 May 2013 13:39:05 +0200</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>&quot;Der große Gatsby&quot;: DiCaprio sucht das falsche Glück</title>
			<link>http://www.salzburg.com/nachrichten/freizeit/kino/sn/artikel/der-grosse-gatsby-dicaprio-sucht-das-falsche-glueck-59168/</link>
			<description>Als dubioser Millionär glänzt Leonardo DiCaprio in &quot;Der große Gatsby&quot;. Regisseur Baz Luhrmann aber scheitert an zu viel Glamour.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://cdn.salzburg.com/nachrichten/uploads/pics/2013-05/der-grosse-gatsby-dicaprio-sucht-das-falsche-glueck-41-46895173.jpg" width="568" height="319" border="0" alt="&amp;#8222;Der große Gatsby&amp;#8220; läuft ab Freitag in den heimischen Kinos. Bild: SN/warner bros." />&#8222;Der große Gatsby&#8220; läuft ab Freitag in den heimischen Kinos. Bild: SN/warner bros. <br /><br />  Glitzergirlanden, Champagnerkelche und Polopferde: Was in jedem anderen Film komplett übertrieben wirken würde, ist in &quot;Der Große Gatsby&quot; immer noch nicht genug. Es ist bereits die vierte Kinoverfilmung des Romans von F. Scott Fitzgerald, der in New York im Jahr 1925 spielt.</p><p> Der angehende Börsenhändler und Schriftsteller Nick Carradine erzählt darin von seinem Nachbarn, einen Millionär unklarer Herkunft: Die Reichtümer dieses gewissen Jay Gatsby stammen aus dubioser Quelle, und über ihn selbst kursieren die erstaunlichsten Gerüchte; er sei Prinz, Spion, Mörder oder Schlimmeres.</p><p>Trotzdem frequentiert die gesamte gesellschaftliche Elite New Yorks die opulenten Feste, die er in seiner Villa ausrichtet: Die atemberaubende Feierhysterie wirkt, als würden die Partygäste den wirtschaftlichen Fall, der schon vor ihnen liegt, im Rausch verdrängen wollen.</p><p>Gatsby, der verliebt ist in die Frau eines anderen, treibt die ewige Hoffnung des Emporkömmlings, dass alles immer besser werden wird. Diese unverbesserliche Romantik ist es, die Regisseur Baz Luhrmann an dem Stoff anzog: Er inszeniert &quot;The Great Gatsby&quot; als Geschichte eines Mannes, der alles tut für die eine Frau, die unglücklicherweise eben die falsche ist.</p><p>Am Mittwoch eröffnete &quot;Der Große Gatsby&quot; die Filmfestspiele in Cannes, auch in den heimischen Kinos läuft er diese Woche an.</p><p>Wo der Roman einfach eine Erinnerung eines Mannes an einen anderen ist, inszeniert Luhrmann eine Rahmenhandlung, in der sich ein derangierter Nick Carradine (Tobey Maguire) in einer Therapieeinrichtung an einen Psychiater wendet, der ihm rät, die Geschichte aufzuschreiben - eine wenig elegante Methode, um den Erzähler einzuführen. </p><p>Überzeugend hingegen sind die Darsteller: Leonardo DiCaprio (den Luhrmann schon 1996 in &quot;Romeo + Juliet&quot; besetzte), mit der Mimik eines freundlichen Walt-Disney-Löwen, spielt Gatsby als fast unwirklich schönen Mann, die fleischgewordene Faszination für Schein und Glamour; nach dem jugendlichen Liebhaber gibt DiCaprio hier erstmals einen sehr überzeugenden erwachsenen Liebhaber, eine Rolle, der er seit Jahren ausgewichen war. </p><p>Daisy, Gatsbys Objekt der Begierde, ist bei Luhrmann ähnlich sprunghaft wie bei Fitzgerald, ein Reh mit dem zarten Gesichtchen Carey Mulligans, das tiefsinnig klingende Sätze sagt und dahinter ihre Oberflächlichkeit versteckt.</p><p>&quot;Der Große Gatsby&quot; ist üppiges Kino, mit in Zeitlupe wallenden Vorhängen, zügellosen Tanzszenen, und Filmsets mit dem Realitätsgrad einer Grimm-Märchenverfilmung aus den Sechzigerjahren. Dass Luhrmann nicht der Mut zu Kitsch und greller Übertreibung fehlt, wissen seine Fans seit seinem ersten Film &quot;Strictly Ballroom&quot; (1992), aus dem auch der Satz stammt: &quot;Ein Leben, in Angst gelebt, ist ein halb gelebtes Leben.&quot; Diese Parole stellt Luhrmann jedem seiner Filme voran, bei &quot;Gatsby&quot; aber hat ihn der Mut verlassen: Der Film ist eine unglückliche Melange aus Spektakel und Drama geworden, und Drama ist, wie in der epischen Schmonzette &quot;Australia&quot; (2008) nachdrücklich bewiesen, nicht Luhrmanns Stärke. </p><p>In den Momenten, in denen er gleich einem Zauberkünstler Charlestontänzerinnen, Blumenarrangements, elegante Autos und unendlich viele Champagnerschalen aus dem Hut zieht, ist &quot;Der Große Gatsby&quot; lustvoll und hemmungslos, mit einem berauschenden Soundtrack (verantwortlich dafür: Rapper Jay-Z), der Hip-Hop, Gershwin und Amy Winehouse nebeneinanderstellt. In den ernsthaften Szenen hingegen, die doch emotionale Dringlichkeit vermitteln sollen, verliert der Film drastisch an Fahrt.</p><p>Ein Musical, ein Tanzfilm, ein Drama, eine Literaturverfilmung: &quot;The Great Gatsby&quot; versucht das alles zu sein, was Luhrmann bisher gemacht hat, und so ganz gelingt nichts davon - es ist zu viel, und davon trotzdem nicht genug. Mehr Charleston hätte bestimmt geholfen.]]></content:encoded>
			<category>Kino</category>
			
			<pubDate>Thu, 16 May 2013 09:31:49 +0200</pubDate>
			
			<enclosure url="http://cdn.salzburg.com/nachrichten/uploads/pics/2013-05/der-grosse-gatsby-dicaprio-sucht-das-falsche-glueck-41-46895173.jpg" length="100" type="image/jpeg"></enclosure>
<enclosure url="http://cdn.salzburg.com/nachrichten/uploads/pics/2013-05/der-grosse-gatsby-dicaprio-sucht-das-falsche-glueck-41-46895174.jpg" length="100" type="image/jpeg"></enclosure>
<enclosure url="http://cdn.salzburg.com/nachrichten/uploads/pics/2013-05/der-grosse-gatsby-dicaprio-sucht-das-falsche-glueck-41-46895175.jpg" length="100" type="image/jpeg"></enclosure>
<enclosure url="http://cdn.salzburg.com/nachrichten/uploads/pics/2013-05/der-grosse-gatsby-dicaprio-sucht-das-falsche-glueck-41-46895176.jpg" length="100" type="image/jpeg"></enclosure>
<enclosure url="http://cdn.salzburg.com/nachrichten/uploads/pics/2013-05/der-grosse-gatsby-dicaprio-sucht-das-falsche-glueck-41-46895177.jpg" length="100" type="image/jpeg"></enclosure>
<enclosure url="http://cdn.salzburg.com/nachrichten/uploads/pics/2013-05/der-grosse-gatsby-dicaprio-sucht-das-falsche-glueck-41-46895178.jpg" length="100" type="image/jpeg"></enclosure>
<enclosure url="http://cdn.salzburg.com/nachrichten/uploads/pics/2013-05/der-grosse-gatsby-dicaprio-sucht-das-falsche-glueck-41-46895179.jpg" length="100" type="image/jpeg"></enclosure>

		</item>
		
		<item>
			<title>Scorsese dreht &quot;Silence&quot;-Epos mit Andrew Garfield</title>
			<link>http://www.salzburg.com/nachrichten/lifestyle/stars-sternchen/sn/artikel/scorsese-dreht-silence-epos-mit-andrew-garfield-58190/</link>
			<description>Oscar-Preisträger Martin Scorsese (&quot;The Departed: Unter Feinden&quot;) will sein lange geplantes Filmepos &quot;Silence&quot; mit &quot;Spider-Man&quot;-Darsteller Andrew Garf...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://cdn.salzburg.com/nachrichten/uploads/pics/2013-05/scorsese-dreht-silence-epos-mit-andrew-garfield-41-46779474.jpg" width="568" height="319" border="0" alt="Star-Regisseur Martin Scorsese will . . . Bild: SN/EPA" />Star-Regisseur Martin Scorsese will . . . Bild: SN/EPA Wie das US-Branchenblatt &quot;Variety&quot; am Dienstag berichtete, ist der Drehstart für Juni 2014 geplant. &quot;Silence&quot; erzählt das Abenteuer von zwei Jesuitenpriestern, die im 17. Jahrhundert auf der Suche nach einem Mentor nach Japan reisen. Der japanische Star Ken Watanabe (&quot;Inception&quot;) soll einen Übersetzer spielen.</p><p>Als Vorlage dient der Roman &quot;Schweigen&quot; (1966) des japanischen Schriftstellers Shusaku Endo, den Scorsese nach eigenen Angaben vor 25 Jahren las. Damals brachte der Regisseur die Jesus-Verfilmung &quot;Die letzte Versuchung Christi&quot; in die Kinos. Religion und Glaubensfragen seien immer ein wichtiger Teil seines Lebens gewesen, sagte Scorsese dem Filmblatt.</p><p>Scorsese arbeitet derzeit and der Postproduktion des Wall-Street- Thrillers &quot;The Wolf On Wall Street&quot; über den Höhenflug und Fall eines Bankers, mit Leonardo DiCaprio in der Hauptrolle. Garfields Fortsetzung des Superheldenstreifens, &quot;The Amazing Spider-Man 2&quot;, soll im Frühjahr 2014 in die Kinos kommen.]]></content:encoded>
			<category>Kino</category>
			
			<pubDate>Thu, 09 May 2013 16:35:08 +0200</pubDate>
			
			<enclosure url="http://cdn.salzburg.com/nachrichten/uploads/pics/2013-05/scorsese-dreht-silence-epos-mit-andrew-garfield-41-46779474.jpg" length="100" type="image/jpeg"></enclosure>
<enclosure url="http://cdn.salzburg.com/nachrichten/uploads/pics/2013-05/scorsese-dreht-silence-epos-mit-andrew-garfield-41-46779475.jpg" length="100" type="image/jpeg"></enclosure>

		</item>
		
		<item>
			<title>Regisseur Luhrmann wünscht sich DiCaprio in &quot;Hamlet&quot;</title>
			<link>http://www.salzburg.com/nachrichten/lifestyle/stars-sternchen/sn/artikel/regisseur-luhrmann-wuenscht-sich-dicaprio-in-hamlet-58120/</link>
			<description>Luhrmanns &quot;Der große Gatsby&quot; mit DiCaprio in der Hauptrolle wird das Filmfestival in Cannes Mitte Mai eröffnen. &quot;Für mich ist Gatsby der amerikanische Hamlet. Was so...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://cdn.salzburg.com/nachrichten/uploads/pics/2013-05/regisseur-luhrmann-wuenscht-sich-dicaprio-in-hamlet-41-46776922.jpg" width="568" height="319" border="0" alt="Leonardo DiCaprio in &amp;#8222;Der große Gatsby&amp;#8220;. Bild: SN/AP" />Leonardo DiCaprio in &#8222;Der große Gatsby&#8220;. Bild: SN/AP Luhrmanns &quot;Der große Gatsby&quot; mit DiCaprio in der Hauptrolle wird das Filmfestival in Cannes Mitte Mai eröffnen. &quot;Für mich ist Gatsby der amerikanische Hamlet. Was sonst könnten wir möglicherweise als Nachfolge machen?&quot;, so Luhrmann.]]></content:encoded>
			<category>Kino</category>
			
			<pubDate>Wed, 08 May 2013 13:41:09 +0200</pubDate>
			
			<enclosure url="http://cdn.salzburg.com/nachrichten/uploads/pics/2013-05/regisseur-luhrmann-wuenscht-sich-dicaprio-in-hamlet-41-46776922.jpg" length="100" type="image/jpeg"></enclosure>
<enclosure url="http://cdn.salzburg.com/nachrichten/uploads/pics/2013-05/regisseur-luhrmann-wuenscht-sich-dicaprio-in-hamlet-41-46776921.jpg" length="100" type="image/jpeg"></enclosure>
<enclosure url="http://cdn.salzburg.com/nachrichten/uploads/pics/2013-05/regisseur-luhrmann-wuenscht-sich-dicaprio-in-hamlet-41-46777703.jpg" length="100" type="image/jpeg"></enclosure>
<enclosure url="http://cdn.salzburg.com/nachrichten/uploads/pics/2013-05/regisseur-luhrmann-wuenscht-sich-dicaprio-in-hamlet-41-46777704.jpg" length="100" type="image/jpeg"></enclosure>
<enclosure url="http://cdn.salzburg.com/nachrichten/uploads/pics/2013-05/regisseur-luhrmann-wuenscht-sich-dicaprio-in-hamlet-41-46777705.jpg" length="100" type="image/jpeg"></enclosure>

		</item>
		
		<item>
			<title>&quot;Star Trek Into Darkness&quot;: Spock und Co. erstmals in 3D</title>
			<link>http://www.salzburg.com/nachrichten/medien/sn/artikel/star-trek-into-darkness-spock-und-co-erstmals-in-3d-57742/</link>
			<description>Kirk, Spock und die anderen Raumfahrer der Enterprise bekommen es in dem neuen Kinokracher &quot;Star Trek Into Darkness&quot; mit einem fiesen Weltraum-Terroristen zu tun. Und das...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://cdn.salzburg.com/nachrichten/uploads/pics/2013-05/star-trek-into-darkness-spock-und-co-erstmals-in-3d-41-46724518.jpg" width="568" height="319" border="0" alt="Das Team um &amp;#8222;Star Trek Into Darkness&amp;#8220;: Die Schauspieler Karl Urban, Chris Pine und Zachary Quinto sowie Regisseur J.J Abrams (3.v.l.). Bild: SN/EPA" />Das Team um &#8222;Star Trek Into Darkness&#8220;: Die Schauspieler Karl Urban, Chris Pine und Zachary Quinto sowie Regisseur J.J Abrams (3.v.l.). Bild: SN/EPA Vor vier Jahren übernahm ein Kult-Regisseur die Verantwortung für eine Kult-Serie: J.J. Abrams (&quot;Mission: Impossible 3&quot;) führte 2009 erstmals Regie bei einem Film der &quot;Star Trek&quot;-Reihe. Und der Erfolg gab ihm Recht: Der schlicht &quot;Star Trek&quot; betitelte Film setzte sich an den Kinokassen gut durch. Auch beim insgesamt bereits zwölften Kinofilm der legendären Science-Fiction-Saga saß der amerikanische Regisseur nun wieder am Steuer. Nicht ohne zuvor sein bewährtes Darsteller-Ensemble zusammenzutrommeln: Chris Pine darf erneut als Captain Kirk auftreten, Zachary Quinto als Erster Offizier Spock, Zoë Saldana spielt Lieutenant Uhura, Simon Pegg Chefingenieur &quot;Scotty&quot;, Karl Urban Schiffsarzt &quot;Pille&quot; und Anton Yelchin den quirligen Russen Chekov. Als Wissenschaftsoffizier erstmals mit dabei ist die attraktive Britin Alice Eve.</p><p>Viel Stress und Aufregung für Captain James Tiberius Kirk gleich im ersten Drittel des mehr als zweistündigen Films: Erst droht Freund und Kollege Spock inmitten eines Lava spuckenden Vulkans sein Leben zu lassen, wenig später muss die Enterprise zur Erde zurück, wo ein Terrorist nicht nur ganz London erschüttert, sondern auch noch Kirks väterlichen Mentor, Admiral Pike, ermordet.<h2>Cumberbatch als Kirks Gegenspieler</h2>Kirks neuer Gegenspieler - mit beeindruckender Präsenz verkörpert vom britischen Darsteller Benedict Cumberbatch - stammt aus den Reihen der Sternenflotte, gehörte einst zu deren Top-Agenten. Nun befindet sich dieser, mit übermenschlichen Kräften ausgestattete Terrorist auf einem Rachefeldzug. Vor der Crew des Starship Enterprise versteckt er sich auf Kronos, dem unwirtlichen Planeten der aggressiven Klingonen. Die Frauen und Männer der Enterprise begeben sich auf eine atemberaubende, nicht eben einfache Verbrecherjagd.</p><p>Besonderes Augenmerk legen Abrams und das Drehbuchteam diesmal auf die Freundschaft zwischen Kirk und Spock. Was für einige rührende Szenen sorgt. Zu Beginn schon spürt man die enge Beziehung zwischen dem vermeintlich so rationalen Halb-Vulkanier Spock und seinem Vorgesetzten, dem heißblütigen, bisweilen zu Eruptionen neigenden Captain Kirk. Dieser muss sich entscheiden: Rettet er seinen Freund aus dem brodelnden Vulkan oder hält er sich an die strengen Vorschriften der Sternenflotte? Beim ersten &quot;Star Trek&quot; von J.J. Abrams 2009 war man noch überrascht, mit welcher Selbstverständlichkeit Chris Pine und Zachary Quinto in die Kult-Rollen schlüpften. Nun füllen sie diese vollends aus. Und es macht einfach Spaß, dabei zuzuschauen, wie sich beide mit viel Humor die Bälle zuspielen. Und am Ende, da kullern sogar ein paar Vulkanier-Tränen.<h2>Die Enterprise erstmal in 3D</h2>Erstmals kann man die Offiziere der U.S.S. Enterprise in 3D sehen. Was dem Film jedoch weder besonders viel an räumlicher, noch freilich an inhaltlicher Tiefe hinzuzufügen vermag. Schauwerte aber hält &quot;Into Darkness&quot; sehr wohl parat, wobei vor allem die Eingangssequenz fasziniert, in der uns Abrams auf den, in ein wunderbar knalliges Rot getauchten Vulkanplaneten Nibiru entführt. Allein für die Konzeption und maskenbildnerische Gestaltung der Eingeborenen des Planeten sollen die Filmemacher Monate verwendet haben. Eine Anstrengung, die sich jetzt auszahlt.</p><p>J.J. Abrams jedenfalls unterstreicht auch mit seinem zweiten &quot;Star Trek&quot;, dass er sich auf intelligente, humorvolle und mit viel Liebe zum Detail gestaltete Action versteht. Derweil viele seiner Fans in Gedanken wohl schon einen Schritt weiter sind: Abrams, das ist seit Anfang des Jahres bekannt, soll auch das nächste &quot;Star Wars&quot;-Werk inszenieren, das für 2015 angekündigt ist. &quot;Star Trek&quot; und &quot;Star Wars&quot; (&quot;Krieg der Sterne&quot;): Damit dürfte der 46-jährige Regisseur, der auch eine legendäre TV-Serie wie &quot;Lost&quot; in seinem Portfolio hat, wohl endgültig zu Hollywoods Science-Fiction-König avancieren.]]></content:encoded>
			<category>Kultur</category>
			
			<pubDate>Mon, 06 May 2013 10:16:57 +0200</pubDate>
			
			<enclosure url="http://cdn.salzburg.com/nachrichten/uploads/pics/2013-05/star-trek-into-darkness-spock-und-co-erstmals-in-3d-41-46724518.jpg" length="100" type="image/jpeg"></enclosure>

		</item>
		
		<item>
			<title>&quot;Lore&quot;: Märchenland ist abgebrannt</title>
			<link>http://www.salzburg.com/nachrichten/welt/kultur/sn/artikel/lore-maerchenland-ist-abgebrannt-57320/</link>
			<description>Vor dem Endsieg kommt der Schmerz: Die australische Regisseurin Cate Shortland zeigt in &quot;Lore&quot; das Kriegsende aus der Sicht eines treudeutschen Mädels. Ein hochintelligen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://cdn.salzburg.com/nachrichten/uploads/pics/2013-05/lore-maerchenland-ist-abgebrannt-41-46673283.jpg" width="568" height="319" border="0" alt="Kinder fliehen vor den Trümmern der NS-Ideologie. Bild: SN/polyfilm" />Kinder fliehen vor den Trümmern der NS-Ideologie. Bild: SN/polyfilm Die Ameisenstraße führt über den Boden zum Bein der Frau, die auf dem Bauch liegt. Die Insekten krabbeln über den abgetretenen Schuh, den schmutzigen weißen Strumpf, den Schenkel hinauf, über die Blutkrusten bis unter den Rock.</p><p>Die australische Regisseurin Cate Shortland schaut nicht weg in &quot;Lore&quot;: Der Film erzählt von einer Gruppe von Kindern, die in den Wochen nach dem Selbstmord Adolf Hitlers vom Schwarzwald quer durch Deutschland bis hinauf ins Watt unterwegs sind, zur Großmutter. Die 15-jährige Lore (gespielt von der 19-jährigen Saskia Rosendahl mit dem herben Ernst der jungen Nina Hoss) ist die älteste Tochter ranghoher Nazis, ein blondes Mädel mit strengen Zöpfen und hartem Zug um den Mund, das von ihren Eltern wenig Wärme erfahren und keine Wärme zu geben hat.</p><p> Ihre jüngere Schwester, die siebenjährigen Zwillingsbrüder, der sieben Monate alte Peter, sie alle hängen trotzdem an Lores Rockzipfel.</p><p> Daheim noch haben die Eltern hektisch Unterlagen verbrannt, das Tafelsilber eingepackt, und als Vater den Hund erschoss, wurde Lore klar, dass das hier sein muss, wovon der Führer gesprochen hat: Bevor der Endsieg kommt, wird es Schmerzen geben.</p><p>Doch alles ist anders, als sie sich das vorgestellt hat: Nicht einmal mehr gegen Silberbesteck tauschen Bauern Essen. Als die Mutter mit der Nachricht ankommt, der Führer sei tot, ist Lore verzweifelt. Der Vater ist verschwunden. Die Mutter geht los, um sich den Amerikanern zu stellen. &quot;Die Amis bringen alle Kinder um&quot;, sagt sie. Lore solle sich mit ihren Geschwistern nach Norden durchschlagen, bis zur Großmutter jenseits des Watts.</p><p>Die Wanderung der Kinder quer durch Deutschland, weg vom märchenhaft schönen Schwarzwald, ist konsequent erzählt aus der Perspektive des jungen Mädchens, das mit einer Ideologie großgezogen wurde, die sie nun wie hölzern macht. Ascheflocken, Ameisen auf einer Toten, ein Foto aufgeschichteter Leichen in einem KZ und frisch schwarz gefärbte Kleider auf einer Wäscheleine, all diese Elemente der Realität stimmen so gar nicht mehr mit dem überein, wie Lore die Realität erklärt bekommen hat.</p><p>Dass dann ein halbwüchsiger Junge die Geschwister vor einer amerikanischen Militärstreife bewahrt, indem er seinen jüdischen Ausweis zeigt, ist für Lore anfangs nur Beweis seiner durch und durch verlogenen Natur.</p><p> Aber da ist auch eine Anziehungskraft, und eine Kameradschaft im gemeinsamen Überlebenmüssen. Trotzdem stirbt ein Kind, nur ein filigranes Porzellanreh in Lores Tasche bleibt bis zuletzt heil. Und irgendwann zerreißt ihr Weltbild, wofür der Film eine melodramatische Metapher findet, die dem entspricht, was in Lore zerbrochen ist.</p><p>Cate Shortlands hochintelligenter und ambivalenter Film basiert auf einer Erzählung der Britin Rachel Seiffert in dem Roman &quot;Die dunkle Kammer&quot;, und nimmt konsequent den Blickwinkel der Kinder der Täter ein, denen Mitgefühl systematisch ausgetrieben wurde. Ein außergewöhnlich schön fotografierter, schmerzhafter und sehr aufregender Film ist das über eine Zeit, die so noch nicht erzählt wurde.]]></content:encoded>
			<category>Kino</category>
			
			<pubDate>Thu, 02 May 2013 09:38:13 +0200</pubDate>
			
			<enclosure url="http://cdn.salzburg.com/nachrichten/uploads/pics/2013-05/lore-maerchenland-ist-abgebrannt-41-46673283.jpg" length="100" type="image/jpeg"></enclosure>

		</item>
		
		<item>
			<title>&quot;Iron Man 3&quot;: Blechheld rettet die Liebe und die Welt</title>
			<link>http://www.salzburg.com/nachrichten/freizeit/kino/sn/artikel/iron-man-3-blechheld-rettet-die-liebe-und-die-welt-57319/</link>
			<description>Robert Downey Jr. kämpft mit losem Mundwerk als Iron Man wieder für das Gute in der Welt. Aber neben einem Terroristen tauchen auch daheim Probleme auf.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://cdn.salzburg.com/nachrichten/uploads/pics/2013-05/iron-man-3-blechheld-rettet-die-liebe-und-die-welt-41-46672828.jpg" width="568" height="319" border="0" alt="&amp;#8222;Iron Man 3&amp;#8220; läuft seit Mittwoch im Kino. Bild: SN/concorde film" />&#8222;Iron Man 3&#8220; läuft seit Mittwoch im Kino. Bild: SN/concorde film <br /><br />  Der eigentliche Verlierer ist Jon Favreau: 2008 führte er als Regisseur mit &quot;Iron Man&quot; den erwachsensten, ironischsten Helden des berühmten Marvel-Comic-Universums im Kino ein.</p><p> Favreau tat das als Regisseur in Gestalt des milliardenschweren Waffenproduzenten und Playboys Tony Stark, den Robert Downey Jr. spielte. Der Held baute sich eine hoch technisierte Rüstung und widmet sich darin fortan dem Kampf gegen das Böse auf dieser Welt.</p><p> 2010 verfilmte Favreau in &quot;Iron Man 2&quot;, wie sein Held Stark den Weltfrieden ausruft und feststellt, dass er voraussichtlich demnächst sterben muss.</p><p> Auch bei &quot;Iron Man 3&quot;, der seit Mittwoch im Kino läuft, steht Favreau wieder im Abspann, allerdings als Tony Starks tapsiger Bodyguard Happy Hogan, der den Großteil des Films bewusstlos ist. Die Regie hat dieses Mal Shane Black übernommen. Unter anderen war er als Autor der &quot;Lethal Weapon&quot;-Serie mit Mel Gibson aufgefallen.</p><p> Dass Bodyguard Hogan unbeabsichtigt viel schlafen muss in diesem Film, ist tatsächlich ein echtes Versäumnis, es ist ein Fehler, diesen Film zu verschlafen.</p><p> &quot;Iron Man 3&quot; schließt nicht an das zweite Soloabenteuer des Eisernen an, sondern an &quot;Marvel&#8217;s The Avengers&quot;. Dies ist das fabelhafte Superheldenensemblestück, mit dem Joss Whedon vor einem Jahr alle Genrerekorde an den Kassen brach.</p><p>In &quot;Iron Man 3&quot; hat Tony Stark privat endlich zu seiner klugen Assistentin Pepper Potts (Gwyneth Paltrow) gefunden und sein Playboy-Dasein aufgegeben. Ein Nahtoderlebnis im Wurmloch über New York beschert ihm nächtliche Panikattacken und wenn ihn im Coffee Shop kleine Kinder um ein Autogramm bitten und dabei fragen, wie er denn die Aliens besiegt hat, kriegt er Atemnot und Kreislaufstörungen.</p><p>Angesichts der politischen Lage ist das jedoch harmlos: Seit wenigen Wochen ist ein neuer, die Weltordnung bedrohender Terrorist namens Mandarin (Ben Kingsley) in allen Medien, der sich verantwortlich erklärt für eine mörderische Serie an Attentaten überall in den USA.</p><p> Der US-Präsident reagiert vor laufenden Kameras ungeschickt, die Amerikaner fühlen sich bedroht, Tony Stark sorgt sich inzwischen um seine persönlichen Probleme. Doch als bei einem der Attentate Starks Freund und Bewacher Happy verletzt wird, schwört Stark in aller Öffentlichkeit Rache.</p><p>Unterstützt von seinem alten Freund Colonel James Rhodes (Don Cheadle), einem frechen kleinen Buben (Ty Simpkins, dessen Dialoge mit Robert Downey Jr. zu den Höhepunkten des Films gehören) und seiner alles andere als makellosen Iron-Man-Rüstung ist es Stark, der als einziger eine echte Chance gegen Mandarin hat.</p><p> Doch wie sich herausstellt, hat das Böse ein ganz anderes Gesicht: Gier, Feigheit und Korruption sind die wahren Verantwortlichen, die aus einstigen Idealisten tödliche Feinde machen.</p><p>Zur Bedrohung von außen kommen auch private Komplikationen: Mit Aldrich Killian (Guy Pearce) taucht ein Ex-Freund von Pepper Potts wieder auf und macht ihr wirtschaftlich und erotisch unmoralische Angebote. Und auch eine längst vergessene Damenbekanntschaft von Tony Stark, die reizvolle Botanikerin Maya Hansen (Rebecca Hall, bekannt aus &quot;Vicky Cristina Barcelona&quot;), läutet mit dubiosem Auftrag an der Tür.</p><p>Wie diese beiden Altlieben in das über zweistündige Panorama aus spektakulären Explosionen, Medienzirkus, Terrorparanoia, Technikspielerei, Kapitalismuskritik und Wissenschaftshysterie passen, sei hier verschwiegen; zwar ist das Drehbuch nicht unbedingt stringent, der Film macht dennoch Riesenspaß.</p><p> Besonders die Wortgefechte zwischen den ausgezeichneten Schauspielern, allen voran Downey Jr. und Kingsley in einer seiner kauzigsten Rollen sind pures Kinovergnügen.</p><p> Dass &quot;Iron Man 3&quot; am ersten Wochenende die Rekordzahlen von &quot;Marvel&#8217;s The Avengers&quot; übertreffen konnte, darf hier als Empfehlung gelten für einen Blockbuster voll kreativer Einfälle, der als formidabler Auftakt für die zweite Welle der Marvel-Helden-Filme funktioniert.]]></content:encoded>
			<category>Kino</category>
			
			<pubDate>Thu, 02 May 2013 09:30:21 +0200</pubDate>
			
			<enclosure url="http://cdn.salzburg.com/nachrichten/uploads/pics/2013-05/iron-man-3-blechheld-rettet-die-liebe-und-die-welt-41-46672828.jpg" length="100" type="image/jpeg"></enclosure>
<enclosure url="http://cdn.salzburg.com/nachrichten/uploads/pics/2013-05/iron-man-3-blechheld-rettet-die-liebe-und-die-welt-41-46673013.jpg" length="100" type="image/jpeg"></enclosure>
<enclosure url="http://cdn.salzburg.com/nachrichten/uploads/pics/2013-05/iron-man-3-blechheld-rettet-die-liebe-und-die-welt-41-46673018.jpg" length="100" type="image/jpeg"></enclosure>
<enclosure url="http://cdn.salzburg.com/nachrichten/uploads/pics/2013-05/iron-man-3-blechheld-rettet-die-liebe-und-die-welt-41-46673033.jpg" length="100" type="image/jpeg"></enclosure>
<enclosure url="http://cdn.salzburg.com/nachrichten/uploads/pics/2013-05/iron-man-3-blechheld-rettet-die-liebe-und-die-welt-41-46673038.jpg" length="100" type="image/jpeg"></enclosure>
<enclosure url="http://cdn.salzburg.com/nachrichten/uploads/pics/2013-05/iron-man-3-blechheld-rettet-die-liebe-und-die-welt-41-46673053.jpg" length="100" type="image/jpeg"></enclosure>
<enclosure url="http://cdn.salzburg.com/nachrichten/uploads/pics/2013-05/iron-man-3-blechheld-rettet-die-liebe-und-die-welt-41-46673058.jpg" length="100" type="image/jpeg"></enclosure>
<enclosure url="http://cdn.salzburg.com/nachrichten/uploads/pics/2013-05/iron-man-3-blechheld-rettet-die-liebe-und-die-welt-41-46673106.jpg" length="100" type="image/jpeg"></enclosure>
<enclosure url="http://cdn.salzburg.com/nachrichten/uploads/pics/2013-05/iron-man-3-blechheld-rettet-die-liebe-und-die-welt-41-46673111.jpg" length="100" type="image/jpeg"></enclosure>

		</item>
		
		<item>
			<title>Ein Kinosommer der Blockbuster-Fortsetzungen</title>
			<link>http://www.salzburg.com/nachrichten/freizeit/kino/sn/artikel/ein-kinosommer-der-blockbuster-fortsetzungen-56518/</link>
			<description>&quot;Hangover 3&quot;, &quot;Fast &amp; Furious 6&quot; oder &quot;Iron Man 3&quot;: Der heurige Kinosommer ist geprägt von Fortsetzungen. Und dieser Hollywood-Trend scheint vorer...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://cdn.salzburg.com/nachrichten/uploads/pics/2013-04/ein-kinosommer-der-blockbuster-fortsetzungen-41-46536716.jpg" width="568" height="319" border="0" alt="Diese Truppe (v.l.: Bradley Cooper, Ken Jeong, Ed Helms und Zach Galifianakis) brachte viel Geld in die Kinokassen. Am 30. Mai kommt der dritte &amp;#8222;Hangover&amp;#8220;-Film ins Kino. Bild: SN/dapd" />Diese Truppe (v.l.: Bradley Cooper, Ken Jeong, Ed Helms und Zach Galifianakis) brachte viel Geld in die Kinokassen. Am 30. Mai kommt der dritte &#8222;Hangover&#8220;-Film ins Kino. Bild: SN/dapd Ist ein Film erfolgreich, so ist eine Fortsetzung vorprogrammiert, scheint es. Nicht umsonst setzt Hollywood immer öfter auf Weiterführungen bewährter Stoffe. Nach fulminanten Erfolgen von Film-Reihen wie &quot;Herr der Ringe&quot; oder &quot;Twilight&quot; scheint diese Taktik auch aufzugehen. Im Folgenden ein Überblick an Filmen des heurigen Kinosommers, über die sich vor allem Fans freuen werden:</p><p> <STRONG><a target=_blank href="http://marvel.com/videos/watch/2501/marvels_iron_man_3_trailer_1">&quot;Iron Man 3&quot;</a></STRONG>: Robert Downey Jr. gibt ab 1.5. zum dritten Mal den Marvel-Superhelden.</p><p><STRONG><a target=_blank href="http://www.universalpictures.at/trailer/star-trek-into-darkness-3d/181">&quot;Star Trek Into Darkness&quot;</a></STRONG>: Zwölfter Teil des &quot;Star Trek&quot;-Franchise, ab 9.5.</p><p><STRONG><a target=_blank href="http://www.youtube.com/watch&#63;v&#61;oc_P11PNvRs">&quot;Fast &amp; Furious 6&quot;</a></STRONG>: Heiße Boliden und heiße Girls - ab 23.5.</p><p><STRONG><a target=_blank href="http://before-midnight.de/">&quot;Before Midnight&quot;</a></STRONG>: Nach &quot;Before Sunset&quot; und &quot;Before Sunrise&quot; die dritte romantische Begegnung von Ethan Hawke und Julie Delpy - ab 6.6. </p><p><STRONG><a target=_blank href="http://www.youtube.com/watch&#63;v&#61;QFvwh90JSyg">&quot;Kick-Ass 2&quot;</a></STRONG>: Comic-Verfilmung, die einen einfachen Teenager in den Mittelpunkt stellt, der trotz fehlender Superkräfte versucht, als Superheld Verbrechen zu bekämpfen, ab 18.7. </p><p><STRONG><a target=_blank href="http://www.youtube.com/watch&#63;v&#61;Sq5CIH0duMk">&quot;Kindsköpfe 2&quot;</a></STRONG>: Erste Fortsetzung einer Adam Sandler-Komödie, ab 18.7.</p><p><STRONG><a target=_blank href="http://www.fox.de/cinema/the_wolverine/13222/">&quot;Wolverine - Weg des Kriegers&quot;</a></STRONG>: Hugh Jackman schlüpft erneut in die Rolle des X-Men-Comichelden, ab 25.7.</p><p><STRONG><a target=_blank href="http://www.300themovie.com/index.html">&quot;300: Rise Of An Empire&quot;</a></STRONG>: Frank Miller-Comic-Verfilmung über Krieger in der Antike, ab 1.8.</p><p><STRONG><a target=_blank href="http://www.percyjacksonthemovie.com/us/">&quot;Percy Jackson - Im Bann des Zyklopen&quot;</a></STRONG>: Eine weitere Verfilmung der Percy-Jackson-Reihe von Rick Riordan, ab 15.8.</p><p><STRONG><a target=_blank href="http://www.universalpictures.com/#">&quot;Riddick 3&quot;</a></STRONG>: Science-Fiction mit Action-Star Vin Diesel in der Hauptrolle, ab 5.9.</p><p><STRONG><a target=_blank href="http://red-themovie.com/">&quot;R.E.D. 2&quot;</a></STRONG>: Komödie über ehemalige, in die Jahre gekommene Top-Agenten, ab 12.9.</p><p>Auch das Animations-Genre wartet im Kinosommer mit Fortsetzungen auf: Auf <STRONG><a target=_blank href="http://www.youtube.com/watch&#63;v&#61;-qPobnhnPtI">&quot;ICH - einfach unverbesserlich 2&quot;</a></STRONG> (ab 4.7.), <STRONG><a target=_blank href="http://www.youtube.com/watch&#63;v&#61;JbeFIfS8uno">&quot;Die Monster Uni&quot;</a></STRONG> (Fortsetzung der &quot;Monster-AG&quot;, ab 20.6.) und <STRONG><a target=_blank href="http://www.smurfhappens.com/">&quot;Schlümpfe 2&quot;</a></STRONG> (ab 1.8.) dürften sich nicht nur junge Kinogänger freuen.<h2>Erfolg gibt Hollywood Recht</h2>&quot;Hangover&quot; ist wohl eines der prominentesten Beispiele dafür, wie gut es funktionieren kann: 2009 erwies sich die Komödie um ein Männergespann, das zum Junggesellenabschied nach Las Vegas reist und dort - nach einer durchzechten Nacht - allerhand turbulente Abenteuer erlebt, als Kassenknüller. Zwei Jahre später folgte bereits die Fortsetzung - derselbe Cast, ähnliche Story, bloß nach Thailand verlegt. Das Vorhaben ging auf: Auch &quot;Hangover 2&quot; avancierte zu einer der erfolgreichsten Komödien des Jahres. Nun kommt am 30. Mai der dritte Teil, der laut Regisseur Todd Phillips auch der endgültig letzte sein soll, in die heimischen Kinos. Am 7. März wurde der offizielle <a target=_blank href="http://www.youtube.com/watch&#63;v&#61;NKE-RXR_XIs">Trailer </a>veröffentlicht, der bisher mehr als 28 Millionen Mal auf YouTube angesehen wurde. Bereits jetzt ist davon auszugehen, dass auch dieser Film ein Hit wird.<h2>Hoffnung auf neue Stoffe</h2>Trotz aller Wiederholungen bereits bekannter Geschichten gibt es einige Filme, die auf interessante und vor allem neue Inhalte hoffen lassen. </p><p><STRONG><a target=_blank href="http://www.youtube.com/watch&#63;v&#61;xIGbuEoXI1c&#38;list&#61;UUjmJDM5pRKbUlVIzDYYWb6g">&quot;Der große Gatsby&quot;</a></STRONG>: Die Literaturverfilmung des Romans von Francis Scott Fitzgerald aus dem Jahr 1925, wird die 66. Internationalen Filmfestspiele von Cannes eröffnen. Unter der Regie von Baz Luhrmann standen Leonardo DiCaprio und Carey Mulligan vor der Kamera, ab 16.5.</p><p><STRONG><a target=_blank href="http://www.youtube.com/watch&#63;v&#61;KVu3gS7iJu4">&quot;Man Of steel&quot;</a></STRONG>: Superman-Verfilmung unter der Regie von Zack Snyder, mit Henry Cavill, Amy Adams und Russell Crowe, ab 20.6.</p><p><STRONG><a target=_blank href="http://www.universalpictures.at/trailer/world-war-z-3d/182">&quot;World War Z &quot;</a></STRONG>: Der U.N.-Mitarbeiter Gerry Lane (Brad Pitt) liefert sich ein Rennen gegen die Zeit und sein Schicksal, als er die Welt bereist, um den Ausbruch einer tödlichen Zombie-Pandemie zu verhindern, ab 28.6.</p><p>In gleich zwei Filmen - <STRONG><a target=_blank href="http://www.whitehousedown.com/">&quot;White House Down&quot;</a></STRONG> (von Roland Emmerich, mit Channing Tatum und Jamie Foxx, ab 5.9.) und <STRONG><a target=_blank href="http://olympusmovie.com/">&quot;Olympus Has Fallen&quot;</a></STRONG> (mit Gerard Butler und Morgan Freeman, ab 13.6.) - muss das Weiße Haus und der US-Präsident beschützt werden.</p><p>Aus österreichischer Sicht interessant: Am 16. Mai kommt <STRONG><a target=_blank href="http://paradies-trilogie.at/paradies-hoffnung/">&quot;Paradies-Hoffnung&quot;</a></STRONG>, der dritte Teil der Ulrich Seidl Trilogie in unsere Kinos. Das Unfalljahr von Niki Lauda steht in <STRONG><a target=_blank href="http://www.youtube.com/watch&#63;v&#61;4XA73ni9eVs&#38;list&#61;PLuq_rgCzEP_OrP3b2Gdv7nb01EQVQ4LZ3">&quot;Rush&quot;</a></STRONG> (ab 17.10.) im Mittelpunkt, in dem Daniel Brühl den österreichischen Formel-1-Piloten mimt.<h2>Weitere Fortsetzungen im Herbst</h2>Das Konzept mit den Fortsetzungen hält sich bis Jahresende. Im Herbst kommen <STRONG><a target=_blank href="http://www.sonypictures.com/movies/cloudywithachanceofmeatballs2/">&quot;Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen 2 &quot;</a></STRONG> (Animationsspaß um einen leidenschaftlichen Tüftler mit guten Ideen, die aber häufig schief gehen, ab 24.10.), <STRONG>&quot;Paranormal Activity 5&quot;</STRONG> (der Horrorfilm geht in die fünfte Runde, ab 31.10.), <STRONG><a target=_blank href="http://marvel.com/movies/movie/182/thor_the_dark_world&#63;nav&#61;1">&quot;Thor 2 - The Dark World&quot;</a></STRONG> (weitere Marvel-Comic-Verfilmung , ab 17.11.) und <STRONG>&quot;Machete kills&quot;</STRONG> (Robert Rodriguez-Actioner mit Danny Trejo und Jessica Alba, ab 21.11.) ins Kino. Zudem sind für 2013 noch weitere Teile von <STRONG>&quot;Sin City&quot;</STRONG>, <STRONG>&quot;Die Tribute von Panem&quot;</STRONG>, <STRONG>&quot;Bridget Jones&quot;</STRONG> und <STRONG>&quot;Der Hobbit&quot;</STRONG> geplant. <br /><br />]]></content:encoded>
			<category>Kultur</category>
			
			<pubDate>Thu, 25 Apr 2013 14:50:02 +0200</pubDate>
			
			<enclosure url="http://cdn.salzburg.com/nachrichten/uploads/pics/2013-04/ein-kinosommer-der-blockbuster-fortsetzungen-41-46536716.jpg" length="100" type="image/jpeg"></enclosure>
<enclosure url="http://cdn.salzburg.com/nachrichten/uploads/pics/2013-04/ein-kinosommer-der-blockbuster-fortsetzungen-41-46541189.jpg" length="100" type="image/jpeg"></enclosure>
<enclosure url="http://cdn.salzburg.com/nachrichten/uploads/pics/2013-04/ein-kinosommer-der-blockbuster-fortsetzungen-41-46536718.jpg" length="100" type="image/jpeg"></enclosure>
<enclosure url="http://cdn.salzburg.com/nachrichten/uploads/pics/2013-04/ein-kinosommer-der-blockbuster-fortsetzungen-41-46541190.jpg" length="100" type="image/jpeg"></enclosure>
<enclosure url="http://cdn.salzburg.com/nachrichten/uploads/pics/2013-04/ein-kinosommer-der-blockbuster-fortsetzungen-41-46536719.jpg" length="100" type="image/jpeg"></enclosure>
<enclosure url="http://cdn.salzburg.com/nachrichten/uploads/pics/2013-04/ein-kinosommer-der-blockbuster-fortsetzungen-41-46541191.jpg" length="100" type="image/jpeg"></enclosure>

		</item>
		
		<item>
			<title>&quot;Side Effects&quot;: Schlafwandeln am Abgrund</title>
			<link>http://www.salzburg.com/nachrichten/freizeit/kino/sn/artikel/side-effects-schlafwandeln-am-abgrund-56459/</link>
			<description>Börsespiele und Pharmaindustrie: Steven Soderberghs Thriller &quot;Side Effects&quot; mit Jude Law und Rooney Mara läuft ab Freitag in den heimischen Kinos.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://cdn.salzburg.com/nachrichten/uploads/pics/2013-04/side-effects-schlafwandeln-am-abgrund-41-46577874.jpg" width="568" height="319" border="0" alt="Impressionen aus &amp;#8222;Side Effects&amp;#8220;. Bild: SN/senatorfilm" />Impressionen aus &#8222;Side Effects&#8220;. Bild: SN/senatorfilm <br /><br />  Sie flüstern einander auf Cocktailempfängen die Namen ihrer bevorzugten Stimmungsaufheller zu, nicken verständnisvoll beim Aufzählen der Nebenwirkungen, und tauschen sich aus über die Eigenheiten ihrer Psychiater: Die jungen Anlageberaterinnen und Ehefrauen der Börsenbroker in Steven Soderberghs Thriller &quot;Side Effects&quot; haben alle ihre Erfahrungen mit der Pharmaindustrie gemacht. Emily Stoker (Rooney Mara) ist eine von ihnen: Sie war immer schon etwas labil, und als ihr Mann (Channing Tatum) bei einem Insiderhandel erwischt wurde und vier Jahre ins Gefängnis musste, hielt sie sich noch tapfer. Nun steht seine Freiheit unmittelbar bevor und eigentlich müsste Emily überglücklich sein. Doch mit einem Mal ist da wieder die Schlaflosigkeit, bei aller Wiedersehensfreude, Panikattacken verhindern einen funktionierenden Alltag. Und dann, in einem irrationalen Moment, fährt Emily sogar im Parkhaus ihren Wagen an die Wand .</p><p>Steven Soderbergh hat mit dem Thriller seinen vorerst letzten Kinofilm vorgelegt (in Cannes präsentiert er im Mai die Fernsehfilmbiografie über Liberace, &quot;Behind the Candelabra&quot;): &quot;Side Effects&quot; ist ein hochkomplexer Film mit aberwitzigen Wendungen, der eine Gesellschaft unter Medikamenteneinfluss porträtiert, und innerhalb dieses Kosmos von einer jungen Schlafwandlerin berichtet. Nachdem Emily ihr Auto zu Schrott gefahren hat, diagnostiziert Psychiater Dr. Banks (Jude Law) im Krankenhaus depressive Stimmungsschwankungen und verschreibt ihr Psychopharmaka, die sie vollends zu lähmen scheinen. Emily bittet ihn um andere Pillen, und der Doktor, der ihr wirklich helfen möchte, lässt sie an einer Studie zu einem völlig neuen Medikament teilnehmen: Ein für alle Beteiligten erfreulich intensiver Sexualtrieb und heftiges Schlafwandeln sind die Folge. Dass Dr. Banks für ihre Teilnahme eine erkleckliche Summe von der Pharmafirma bekommt, ist eine der angenehmeren Nebenwirkungen an dem Arrangement. Doch dann wacht Emily eines Morgens mit blutigen Händen auf und findet neben sich ihren Mann erstochen wieder.</p><p>Das Drehbuch von Scott Z. Burns (&quot;Contagion&quot;) verknüpft wirtschaftliche Angst, Kritik an der Pharmaindustrie, einen Mordprozess und das Porträt eines Psychiaters im Kampf um seine berufliche Existenz zu einem Thriller, der unter völlig anderen Vorzeichen endet, als er begonnen hat. Die Konstruktion allerdings beinhaltet unüberschaubar viele Genrewechsel, vom Psychodrama über den Krimi bis zum erotischen Eifersuchtsdrama: Es ist, als hätte Soderbergh in seinen letzten Kinofilm noch einmal alles zu legen versucht, was er zu bieten hat.</p><p><SW><span style='color:#00509f'>Side Effects.</span> Thriller, USA 2013. Regie: Steven Soderbergh. Mit Jude Law, Rooney Mara, Channing Tatum, Catherine Zeta-Jones, Mamie Gummer, Vinessa Shaw. Start: 26. 4.</p><p></SW>]]></content:encoded>
			<category>Kino</category>
			
			<pubDate>Thu, 25 Apr 2013 12:13:44 +0200</pubDate>
			
			<enclosure url="http://cdn.salzburg.com/nachrichten/uploads/pics/2013-04/side-effects-schlafwandeln-am-abgrund-41-46577874.jpg" length="100" type="image/jpeg"></enclosure>
<enclosure url="http://cdn.salzburg.com/nachrichten/uploads/pics/2013-04/side-effects-schlafwandeln-am-abgrund-41-46577875.jpg" length="100" type="image/jpeg"></enclosure>
<enclosure url="http://cdn.salzburg.com/nachrichten/uploads/pics/2013-04/side-effects-schlafwandeln-am-abgrund-41-46577876.jpg" length="100" type="image/jpeg"></enclosure>
<enclosure url="http://cdn.salzburg.com/nachrichten/uploads/pics/2013-04/side-effects-schlafwandeln-am-abgrund-41-46577877.jpg" length="100" type="image/jpeg"></enclosure>
<enclosure url="http://cdn.salzburg.com/nachrichten/uploads/pics/2013-04/side-effects-schlafwandeln-am-abgrund-41-46577878.jpg" length="100" type="image/jpeg"></enclosure>
<enclosure url="http://cdn.salzburg.com/nachrichten/uploads/pics/2013-04/side-effects-schlafwandeln-am-abgrund-41-46561237.jpg" length="100" type="image/jpeg"></enclosure>
<enclosure url="http://cdn.salzburg.com/nachrichten/uploads/pics/2013-04/side-effects-schlafwandeln-am-abgrund-41-46561240.jpg" length="100" type="image/jpeg"></enclosure>
<enclosure url="http://cdn.salzburg.com/nachrichten/uploads/pics/2013-04/side-effects-schlafwandeln-am-abgrund-41-46561242.jpg" length="100" type="image/jpeg"></enclosure>
<enclosure url="http://cdn.salzburg.com/nachrichten/uploads/pics/2013-04/side-effects-schlafwandeln-am-abgrund-41-46561304.jpg" length="100" type="image/jpeg"></enclosure>
<enclosure url="http://cdn.salzburg.com/nachrichten/uploads/pics/2013-04/side-effects-schlafwandeln-am-abgrund-41-46561305.jpg" length="100" type="image/jpeg"></enclosure>
<enclosure url="http://cdn.salzburg.com/nachrichten/uploads/pics/2013-04/side-effects-schlafwandeln-am-abgrund-41-46561308.jpg" length="100" type="image/jpeg"></enclosure>

		</item>
		
		<item>
			<title>&quot;Blutsbrüder teilen alles&quot;: Eine ewige Freundschaft</title>
			<link>http://www.salzburg.com/nachrichten/salzburg/kultur/sn/artikel/blutsbrueder-teilen-alles-eine-ewige-freundschaft-56453/</link>
			<description>Wolfram Paulus porträtiert in &quot;Blutsbrüder teilen alles&quot; eine Bubenfreundschaft in Hallein während der Nazizeit. Der Salzburger Regisseur im SN-Interview.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://cdn.salzburg.com/nachrichten/uploads/pics/2013-04/blutsbrueder-teilen-alles-eine-ewige-freundschaft-41-46574158.jpg" width="568" height="319" border="0" alt="Impressionen aus &amp;#8222;Blutsbrüder teilen alles&amp;#8220;. Bild: SN/lunafilm" />Impressionen aus &#8222;Blutsbrüder teilen alles&#8220;. Bild: SN/lunafilm <br /><br />Zwei frühreife Halleiner Buben erleben das letzte Jahr des Zweiten Weltkriegs. Davon erzählt der Salzburger Regisseur Wolfram Paulus in seinem neuen Kinofilm &quot;Blutsbrüder teilen alles&quot;. Wie ist es möglich, dass zwei junge Rabauken zwischen Kleinkriminalität und Bedrohung der Gestapo ihr Leben als Abenteuer erleben? </p><p><strong>SN:</strong> <em> In den letzten Jahren waren von Ihnen vor allem Fernsehfilme zu sehen, obwohl Sie als Kinoregisseur begonnen haben. War das eine bewusste Entscheidung?</em></p><p><strong>Paulus: </strong>Ich hab immer parallel an Stoffen für Kino und für Fernsehen gearbeitet, aber man findet halt nicht leicht für jeden Stoff gleich einen Produzenten. Mein letzter Kinofilm ist fast zehn Jahre her, das war &quot;Augenleuchten&quot;. </p><p><strong>SN:</strong> <em> Der Hintergrund von &quot;Blutsbrüder&quot; ist die nur selten thematisierte Kinderlandverschickung, bei der Kinder aus bombengefährdeten Gebieten in ruhigere Zonen gebracht und dort organisiert betreut wurden. Basiert der Film auf einer wahren Geschichte?</em></p><p><strong>Paulus: </strong>Vor etwa zehn Jahren hat mir meine Dramaturgin Manuela Strihavka die Kindheitserinnerungen von Hans Joachim Mölls zu lesen gegeben, einem guten Bekannten ihres Vaters, und ich habe da hinein ein Kinogerüst gebaut.</p><p>Was mir an seinen Erinnerungen besonders aufgefallen ist, war das Thema des Durchorganisierten: Dass den Buben damals die Uniformen getaugt haben, konnte ich gut nachvollziehen. Diese zwei, von denen ich im Film erzähle, wissen genau, was sie wollen. Die sind ein bisserl liberal-bürgerlich aufgezogen, keine Arbeiterkinder und auch keine G&#8217;stopften. Sie haben eine gewisse Neugierde von daheim mitbekommen, und die sind nicht, wie 95 Prozent der anderen Kids damals, organisiert in HJ und BDM. Die sind keine Mitläufer und keine Begeisterten, sondern gegen diesen Drill. Zugleich taugt ihnen aber das Ästhetische der Flieger am Himmel, sie wollen Stuka-Piloten werden und denken keine Sekunde daran, dass sie dann tödliche Bomben werfen müssten.</p><p><strong>SN:</strong> <em> Die Tatsache, dass einer der beiden Freunde jüdische Wurzeln hat, forciert das Drama der Geschichte entscheidend.</em></p><p><strong>Paulus:</strong> Ja, mit diesem Konstrukt treibe ich die Spannung weiter und versuche, die üblichen erzählerischen Trampelpfade zu vermeiden. Meine Geschichte passiert in einer quasi geschützten Kinderland-Oase, während rechts davon die Ostfront zusammenbricht, und links davon die Schornsteine der Konzentrationslager langsam erkalten. Ich will nicht verharmlosen, ich hebe hier aber einen Aspekt stärker hervor, der nicht so gängig ist. Pubertäre tausendjährige Bubenfreundschaft gibt es einfach - da wird Hallein zerbombt, und die Freundschaft ist trotzdem da, die ist einerseits ein bisserl etwas Deppertes, aber auch was Großes, wenn der eine den anderen vor dem Ertrinken rettet, oder einer nur im Chor mitmacht, wenn sein bester Freund auch dabei sein kann.</p><p><strong>SN:</strong> <em> Wie war der Dreh mit den jungen Schauspielerin Lorenz Willkomm und Johannes Nussbaum? </em></p><p><strong>Paulus: </strong>Lorenz war zwölf, Johannes 15. Ich hatte mir vorgenommen, das mit dem größtmöglichen Charme zu erzählen, aber das war nicht einfach, zum Beispiel haben beide gezögert bei der Szene, in der Helinka <EM>(eine Animierdame, in die beide Buben im Film verliebt sind, Anm.)</EM> sie küsst. Im Drehbuch steht da ein Zungenkuss, aber auch die Schauspielerin wollte das nicht, das wollte keiner. Ich hab mir dann vorgestellt, wie das für die Buben ist, so ein Zungenkuss - das ist beim Schreiben der Figuren doch einfacher. Wir haben uns ein bisschen zusammenraufen müssen.</p><p><strong>SN:</strong> <em> Was planen Sie als Nächstes?</em></p><p><strong>Paulus: </strong>Ich arbeite an einer Fernsehkomödie über einen Trachtenhersteller, einen Patriarchen und Machotypen, der mit seinem Unternehmen baden geht und dann einen Coach vor die Nase gesetzt bekommt. &quot;Die Wundersame Verwandlung des Leo Kreuzer&quot; heißt die Geschichte. Und auch im Kino habe ich einiges vor, unter anderem plane ich ein Projekt über Alberto Giacometti, das würde im Paris der 1950er-Jahre spielen: Leider habe ich die Produzentin noch nicht überzeugen können. Da könnte ich zum Beispiel jemanden brauchen wie Daniel Day-Lewis, der könnte meinen Giacometti spielen, genau so, wie er den Lincoln gespielt hat. Aber vielleicht muss ich da noch zehn Jahre warten.</p><p><SW><span style='color:#00509f'>Blutsbrüder teilen alles.</span> Drama, D/RUM/Ö 2012. Regie: Wolfram Paulus. Mit Lorenz Willkomm, Johannes Nussbaum, Benedikt Hösl, Udo Samel.<br /><span style='color:#00509f'>Österreich-Premiere</span> ist heute, Donnerstag, 20.15 Uhr, in Das Kino, <STRONG>Salzburg.</STRONG> Eine Sondervorstellung im Stadtkino <STRONG>Hallein</STRONG> ist am Sonntag, 18 Uhr.</SW>]]></content:encoded>
			<category>Kino</category>
			
			<pubDate>Thu, 25 Apr 2013 12:05:41 +0200</pubDate>
			
			<enclosure url="http://cdn.salzburg.com/nachrichten/uploads/pics/2013-04/blutsbrueder-teilen-alles-eine-ewige-freundschaft-41-46574158.jpg" length="100" type="image/jpeg"></enclosure>
<enclosure url="http://cdn.salzburg.com/nachrichten/uploads/pics/2013-04/blutsbrueder-teilen-alles-eine-ewige-freundschaft-41-46574159.jpg" length="100" type="image/jpeg"></enclosure>
<enclosure url="http://cdn.salzburg.com/nachrichten/uploads/pics/2013-04/blutsbrueder-teilen-alles-eine-ewige-freundschaft-41-46574160.jpg" length="100" type="image/jpeg"></enclosure>
<enclosure url="http://cdn.salzburg.com/nachrichten/uploads/pics/2013-04/blutsbrueder-teilen-alles-eine-ewige-freundschaft-41-46574161.jpg" length="100" type="image/jpeg"></enclosure>
<enclosure url="http://cdn.salzburg.com/nachrichten/uploads/pics/2013-04/blutsbrueder-teilen-alles-eine-ewige-freundschaft-41-46574162.jpg" length="100" type="image/jpeg"></enclosure>

		</item>
		
		<item>
			<title>&quot;Findet Nemo&quot;-Fortsetzung &quot;Finding Dory&quot; kommt 2015</title>
			<link>http://www.salzburg.com/nachrichten/freizeit/kino/sn/artikel/findet-nemo-fortsetzung-finding-dory-kommt-2015-53570/</link>
			<description>Mehr als zehn Jahre nach dem Kinoerfolg des Pixar-Zeichentrickfilms &quot;Findet Nemo&quot; steht nun der Titel der Fortsetzung fest. &quot;Finding Dory&quot; nennen die Macher den...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://cdn.salzburg.com/nachrichten/uploads/pics/2013-04/findet-nemo-fortsetzung-finding-dory-kommt-2015-41-46214701.jpg" width="568" height="319" border="0" alt="&amp;#8222;Findet Nemo&amp;#8220; bekommt einen zweiten Teil. (Im Bild zwei Clownfische wie jene aus dem Trickfilm-Hit.) Bild: SN/dpa/dpaweb" />&#8222;Findet Nemo&#8220; bekommt einen zweiten Teil. (Im Bild zwei Clownfische wie jene aus dem Trickfilm-Hit.) Bild: SN/dpa/dpaweb Wie das US-Branchenblatt &quot;Hollywood Reporter&quot; berichtet, soll der Streifen unter der Regie von Andrew Stanton (&quot;John Carter - Zwischen zwei Welten&quot;) im November 2015 in die Kinos kommen.</p><p>In dem Original war der kleine orange-weiße Clownfisch Nemo seinem fürsorglichen Vater Marlin entwischt. Der bekam bei seiner Suche Hilfe von der liebenswürdigen, aber vergesslichen Dorie, einem blauen Doktorfisch. In Teil 2 steht nun Dorie im Mittelpunkt. Sie wird erneut von der US-Komikerin Ellen DeGeneres vertont. &quot;Findet Nemo&quot; hatte den Oscar als bester animierter Spielfilm gewonnen. Zum zehnjährigen Jubiläum des Kinostarts kam der Streifen in 3D heraus. Pixar setzte zuvor auf Fortsetzungen wie &quot;Toy Story 2 und 3&quot; und &quot;Cars 2&quot;.]]></content:encoded>
			<category>Kultur</category>
			
			<pubDate>Thu, 04 Apr 2013 08:02:06 +0200</pubDate>
			
			<enclosure url="http://cdn.salzburg.com/nachrichten/uploads/pics/2013-04/findet-nemo-fortsetzung-finding-dory-kommt-2015-41-46214701.jpg" length="100" type="image/jpeg"></enclosure>

		</item>
		
		<item>
			<title>&quot;Die Jagd&quot;: Wenn die Fäuste sprechen</title>
			<link>http://www.salzburg.com/nachrichten/freizeit/kino/sn/artikel/die-jagd-wenn-die-faeuste-sprechen-53528/</link>
			<description>Thomas Vinterbergs &quot;Die Jagd&quot; ist ein ausgezeichneter Film mit ärgerlicher Botschaft. Ab Freitag ist der Streifen in den heimischen Kinos zu sehen.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://cdn.salzburg.com/nachrichten/uploads/pics/2013-04/die-jagd-wenn-die-faeuste-sprechen-41-46206833.jpg" width="568" height="319" border="0" alt="Wenn ein beliebter Mann in bösen Verdacht gerät: Mads Mikkelsen in &amp;#8222;Die Jagd&amp;#8220;. Bild: SN/thimfilm" />Wenn ein beliebter Mann in bösen Verdacht gerät: Mads Mikkelsen in &#8222;Die Jagd&#8220;. Bild: SN/thimfilm Ein Familienfest, bei dem der älteste Sohn damit hervorplatzt, der Vater habe ihn und seine Schwester als Kinder missbraucht: Dies ist der Kern von &quot;Das Fest&quot;, jenem Dogma-Film, für den Thomas Vinterberg 1998 den Jurypreis in Cannes bekommen hat. Nun hat Vinterberg die Geschichte eines Mannes verfilmt, der zu Unrecht verdächtigt wird, ein Kind missbraucht zu haben: &quot;Die Jagd&quot;. Mads Mikkelsen bekam für die Hauptrolle in Cannes den Darstellerpreis, und diese Besetzung ist ein Coup: Mikkelsen ist ein Mann, mit dem sich Männer gern identifizieren. Er spielt Lucas, einen Kindergartenpädagogen, die skandinavisch-sanftmütige Antithese zu vielen seiner bisherigen Rollen.</p><p>Lucas&#8217; Ehe ist zerbrochen, und er hat sich erst vor Kurzem wieder so etwas wie privates Glück zurückerobert. Die Kleinen lieben ihn im Kindergarten, seine Chefin ist zufrieden. Bis er durch eine Verkettung von Missverständnissen in Verdacht gerät, ein kleines Mädchen missbraucht zu haben.</p><p>Die Hexenjagd, die nun losgeht, wird binnen Tagen unerträglich. Lucas, wie Vinterberg ihn inszeniert, ist ein Mann, der nur verlieren kann. Erst als er sich vom Gedanken emanzipiert, eine faire Chance zu haben, erst als er sich aus der Defensive befreit und die Erniedrigung mit einem Faustschlag pariert, erobert er sich wieder so etwas wie Stolz zurück.</p><p>&quot;Die Jagd&quot; ist ein stilsicherer, kompakt inszenierter Thriller, der für seine formale Eleganz alle Auszeichnungen verdient hat. Aber der Film eignet sich auch als Propaganda einer Männerrechtsbewegung, die die Schnauze voll hat von Genderdebatten und von dem &quot;Mangel an Libido in den Straßen Skandinaviens&quot;, wie Vinterberg wörtlich sagt. Statt einer differenzierten Betrachtung reißt &quot;Die Jagd&quot; die Gräben neu auf und beschuldigt eine angeblich weiblich dominierte Kultur der Missbrauchshysterie.]]></content:encoded>
			<category>Kino</category>
			
			<pubDate>Wed, 03 Apr 2013 15:28:21 +0200</pubDate>
			
			<enclosure url="http://cdn.salzburg.com/nachrichten/uploads/pics/2013-04/die-jagd-wenn-die-faeuste-sprechen-41-46206833.jpg" length="100" type="image/jpeg"></enclosure>
<enclosure url="http://cdn.salzburg.com/nachrichten/uploads/pics/2013-04/die-jagd-wenn-die-faeuste-sprechen-41-46206838.jpg" length="100" type="image/jpeg"></enclosure>
<enclosure url="http://cdn.salzburg.com/nachrichten/uploads/pics/2013-04/die-jagd-wenn-die-faeuste-sprechen-41-46206843.jpg" length="100" type="image/jpeg"></enclosure>

		</item>
		
		<item>
			<title>&quot;Just the Wind&quot;: Ungarns Roma in Angst vor Rassisten</title>
			<link>http://www.salzburg.com/nachrichten/freizeit/kino/sn/artikel/just-the-wind-ungarns-roma-in-angst-vor-rassisten-53527/</link>
			<description>Rassismus ist in Ungarn an der Tagesordnung. Eine reale Mordserie an Roma-Familien ist Ausgangspunkt für einen höchst aktuellen Film.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://cdn.salzburg.com/nachrichten/uploads/pics/2013-04/just-the-wind-ungarns-roma-in-angst-vor-rassisten-41-46204387.jpg" width="568" height="319" border="0" alt="&amp;#8222;Csak a szél &amp;#8211; Just the Wind&amp;#8220; läuft ab Freitag im Kino. Bild: SN/stadtkino" />&#8222;Csak a szél &#8211; Just the Wind&#8220; läuft ab Freitag im Kino. Bild: SN/stadtkino <br /><br />  Das Foto kursiert seit zwei Wochen im Internet. Es zeigt ein Türschild an der Universität von Budapest. Zu lesen sind die Namen dreier Lehrender, unter anderem der Philosophin und Holocaust-Überlebenden Ágnes Heller. Auf einem Aufkleber im rechten Eck des Schilds steht: &quot;Juden! Die Universität gehört uns, nicht euch. Grüße von den ungarischen Studenten&quot;.</p><p> Korrespondenten aus Budapest berichten von ewiggestrigen Stammtischtheorien, nach denen an wirtschaftlichen Problemen insbesondere die Juden und die Roma schuld seien. Speziell Anti-Roma-Parolen kommen derzeit gut an in Ungarn.</p><p>Die Ausläufer der in Ungarn so heiß diskutierten &quot;Roma-Frage&quot; sind in hiesigen Innenstädten nur gelegentlich zu spüren, wenn sich Einkaufende von Bettlern irritiert fühlen. Um so wichtiger ist es da, von einem Film zu sprechen, der 2012 bei der Berlinale mit dem Großen Preis der Jury ausgezeichnet wurde: &quot;Csak a szél - Just the Wind&quot; - ab Freitag in den Kinos - stellt sich auf die Seite einer normalen Familie mit Roma-Herkunft.</p><p>Der 39-jährige Regisseur Bence Fliegauf schuf einen eindringlichen Film von bedrückender Aktualität. &quot;Just the Wind&quot; basiert auf einer realen Anschlagserie, der zwischen 2008 und 2009 55 Menschen zum Opfer fielen: Unbekannte Täter hatten nachts die Häuser von 16 Romafamilien in Brand gesteckt und die Flüchtenden beschossen. Sechs Menschen starben, auch ein kleiner Bub.</p><p>Der Film macht spürbar, was das Wort &quot;Pogrom&quot; bedeutet: Mari (Katalin Toldi) ist Mitte 30, abgekämpft und balanciert mit eiserner Disziplin zwei Putzjobs, um ihre Kinder und den bettlägrigen Vater zu ernähren. Ihr Mann ging vor Monaten nach Kanada und versprach, alle nachzuholen.</p><p>In der Nachbarschaft wurde eine Familie von Unbekannten erschossen. Nun haben sich die Burschen und Männer des Dorfs formiert und beobachten misstrauisch jeden, der sich nähert. Die 15-jährige Anna (Gyöngyi Lendvai) geht trotzdem brav zur Schule, auch wenn tausend kleine Sticheleien ihr den Alltag versauern. Doch sie tut so, als würde sie die abschätzigen Bemerkungen nicht hören, und surft nachmittags im Computerraum im Internet. &quot;Zigeunermorde&quot; tippt sie ein und erhält als Suchergebnis Hunderte aktuelle Artikel und Bilder. Sie findet auch das Röntgenbild eines von Schrotkugeln durchsiebten Schädels und schafft es nicht wegzuschauen. Am Ende des Filmes werden noch einmal solche Einschüsse zu sehen sein, und sie werden einen fürchterlichen Verdacht bestätigen.</p><p>Unterdessen schwänzt ihr kleiner Bruder Rió (Lajos Sárkány) die Schule, aufgescheucht von den schlimmen Ereignissen. Von Lehrern, Polizisten und anderen ist er aufgrund seiner Herkunft einem Generalverdacht ausgesetzt. Rió hat seine eigene Strategie, mit der Angst umzugehen: Im Wald hat er sich einen Betonbunker wohnlich eingerichtet. Er zweigt aus der Küche seiner Mutter Vorräte ab und hat sogar ein Lager für sie und für die große Schwester vorbereitet, sollten sie einmal fliehen müssen.</p><p>Auch im verlassenen Haus der ermordeten Familie sucht er nach Proviant, und dabei wird er von zwei Polizisten überrascht: Während er sich im Schrank versteckt, belauscht er die beiden Provinzgendarmen, wie sie den Mord diskutieren. Fast anerkennend sagt da der eine Beamte, dass eine Verfolgung schwer sein werde, da die Täter über Nebenstraßen gekommen seien und keine Mobiltelefone verwendet hätten, und meint dann, die Angreifer hätten aber &quot;einen Fehler gemacht. Das waren doch brave Zigeuner, die haben ihre Kinder zur Schule geschickt und sind arbeiten gegangen. Das verwässert die Botschaft&quot;.</p><p>Die Argumentation des Polizisten stammt direkt aus den Reaktionen auf die realen Anschläge. Und auch die Atmosphäre der Angst, in der Kinder und Erwachsene tagtäglich leben müssen, ist echt: Ob es jüdische Universitätsangehörige oder Schüler mit Roma-Herkunft sind, die Situation in Ungarn spitzt sich zu.</p><p> Fliegaufs Verdienst ist ein intelligent inszenierter, ästhetisch überzeugender Film, der einen direkten politischen Kommentar vermeidet. Geweckt aber wird Empathie für drei Menschen, die sonst zur abgelehnten Gruppe der &quot;anderen&quot; gezählt würden. <br /><span style='color:#00509f'>Csak a szél - Just the Wind.</span> <Schriftwechsel>Drama, Ungarn 2012. Regie Bence Fliegauf. Mit Katalin Toldi, Gyöngyi Lendvai.</Schriftwechsel>]]></content:encoded>
			<category>Kino</category>
			
			<pubDate>Wed, 03 Apr 2013 15:21:33 +0200</pubDate>
			
			<enclosure url="http://cdn.salzburg.com/nachrichten/uploads/pics/2013-04/just-the-wind-ungarns-roma-in-angst-vor-rassisten-41-46204387.jpg" length="100" type="image/jpeg"></enclosure>
<enclosure url="http://cdn.salzburg.com/nachrichten/uploads/pics/2013-04/just-the-wind-ungarns-roma-in-angst-vor-rassisten-41-46204392.jpg" length="100" type="image/jpeg"></enclosure>
<enclosure url="http://cdn.salzburg.com/nachrichten/uploads/pics/2013-04/just-the-wind-ungarns-roma-in-angst-vor-rassisten-41-46206757.jpg" length="100" type="image/jpeg"></enclosure>
<enclosure url="http://cdn.salzburg.com/nachrichten/uploads/pics/2013-04/just-the-wind-ungarns-roma-in-angst-vor-rassisten-41-46206762.jpg" length="100" type="image/jpeg"></enclosure>
<enclosure url="http://cdn.salzburg.com/nachrichten/uploads/pics/2013-04/just-the-wind-ungarns-roma-in-angst-vor-rassisten-41-46206768.jpg" length="100" type="image/jpeg"></enclosure>

		</item>
		
		<item>
			<title>&quot;Mitternachtskinder&quot;: Ungleichheit und Brüderlichkeit</title>
			<link>http://www.salzburg.com/nachrichten/welt/kultur/sn/artikel/mitternachtskinder-ungleichheit-und-bruederlichkeit-53025/</link>
			<description>Der Roman ist vielschichtig, seine Verfilmung opulent: Salman Rushdies &quot;Mitternachtskinder&quot; läuft ab Freitag in den heimischen Kinos.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://cdn.salzburg.com/nachrichten/uploads/pics/2013-03/mitternachtskinder-ungleichheit-und-bruederlichkeit-41-46136422.jpg" width="568" height="319" border="0" alt="&amp;#8222;Mitternachtskinder&amp;#8220; läuft ab Freitag im Kino. Bild: SN/filmladen" />&#8222;Mitternachtskinder&#8220; läuft ab Freitag im Kino. Bild: SN/filmladen Zwei volle Jahre lang hat Salman Rushdie an seinem ersten Drehbuch gearbeitet. &quot;Ich bin sehr stolz auf diesen Film&quot;, lässt er nun wissen. Das ist nur verständlich angesichts der Herkulesaufgabe, seinen 750-Seiten-Roman &quot;Mitternachtskinder&quot;, der ihn 1981 mit dem Gewinn des Booker Prize weltberühmt machte, zu einem Film umzuarbeiten.</p><p> Der gleichnamige Film, der am Freitag ins Kino kommt, umspannt wie das Buch mehr als 60 Jahre des indischen Subkontinents, ist Komödie, Tragödie und Farce, führt Buddhismus, Christentum und Islam zusammen und erzählt anhand von fünf Generationen einer Familie vom Schicksal eines zerrissenen Landes zwischen Kolonialismus und Aufbruch. </p><p>Im Zentrum steht ein Bub, der Schlag Mitternacht am 15. August 1947 geboren wurde, in jener Nacht, in der Indiens Unabhängigkeit in Kraft trat. In einer Variation von Mark Twains &quot;Prinz und Bettelknabe&quot; wird Saleem, Sohn einer Straßenmusikantin, im Krankenhaus vertauscht und wächst in einem wohlhabenden Elternhaus auf, während der eigentliche, reiche Shiva sich auf der Straße durchschlagen muss. Erst als Teenager stellen die beiden fest, dass sie wie alle anderen Kinder, die zu jener Mitternacht geboren wurden, außerordentliche Kräfte besitzen, Telepathie, prophetische Fähigkeiten, Zauberei. Es ist ein magisches Band, das diese Kinder verbindet, und sie werden insgeheim Hoffnung der beiden Nationen Pakistan und Indien in einer gewaltsamen Zeit, in der trotz bester Absichten die Demokratie mit Füßen getreten wird. Fast zweieinhalb Stunden nimmt sich die kanadisch-indische Regisseurin Deepa Mehta Zeit für Rushdies Erzählung, doch das Drehbuch mäandert unausgewogen dahin, Rushdie kann sich bei den fürs Drehbuch notwendigen Kürzungen von vielen Figuren nicht trennen und so kommt die Großeltern- und Elterngeneration fast ebenso ausführlich vor wie die Generation der Mitternachtskinder. Dadurch fallen viele Nebenschauplätze weg, sodass die beiden eigentlichen Protagonisten seltsam identitätslos bleiben.</p><p> Rushdies Stolz auf sein erstes Drehbuch mag nachvollziehbar sein, ganz berechtigt ist er nicht.<br /><span style='color:#00509f'>Mitternachtskinder.</span> <Schriftwechsel><Schriftwechsel>Literaturverfilmung, Kanada/Großbritannien, 2012. Regie: Deepa Mehta. Mit Satya Bhabha u. a. Start: 29. 3.</Schriftwechsel> </Schriftwechsel>]]></content:encoded>
			<category>Kino</category>
			
			<pubDate>Thu, 28 Mar 2013 15:03:27 +0100</pubDate>
			
			<enclosure url="http://cdn.salzburg.com/nachrichten/uploads/pics/2013-03/mitternachtskinder-ungleichheit-und-bruederlichkeit-41-46136422.jpg" length="100" type="image/jpeg"></enclosure>
<enclosure url="http://cdn.salzburg.com/nachrichten/uploads/pics/2013-03/mitternachtskinder-ungleichheit-und-bruederlichkeit-41-46136833.jpg" length="100" type="image/jpeg"></enclosure>
<enclosure url="http://cdn.salzburg.com/nachrichten/uploads/pics/2013-03/mitternachtskinder-ungleichheit-und-bruederlichkeit-41-46136834.jpg" length="100" type="image/jpeg"></enclosure>
<enclosure url="http://cdn.salzburg.com/nachrichten/uploads/pics/2013-03/mitternachtskinder-ungleichheit-und-bruederlichkeit-41-46136835.jpg" length="100" type="image/jpeg"></enclosure>
<enclosure url="http://cdn.salzburg.com/nachrichten/uploads/pics/2013-03/mitternachtskinder-ungleichheit-und-bruederlichkeit-41-46136836.jpg" length="100" type="image/jpeg"></enclosure>
<enclosure url="http://cdn.salzburg.com/nachrichten/uploads/pics/2013-03/mitternachtskinder-ungleichheit-und-bruederlichkeit-41-46136837.jpg" length="100" type="image/jpeg"></enclosure>

		</item>
		
		<item>
			<title>&quot;G.I. Joe&quot;: Weiterschießen, bis einer heult</title>
			<link>http://www.salzburg.com/nachrichten/freizeit/kino/sn/artikel/gi-joe-weiterschiessen-bis-einer-heult-53024/</link>
			<description>Ein Film wie ein Werbespot für die Armee: Die Spielzeugfigur &quot;G.I. Joe&quot; des US-Herstellers Hasbro dient als Leinwandheld. Ab Freitag im Kino.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://cdn.salzburg.com/nachrichten/uploads/pics/2013-03/gi-joe-weiterschiessen-bis-einer-heult-41-46136413.jpg" width="568" height="319" border="0" alt="&amp;#8222;G.I. Joe &amp;#8211; Die Abrechnung&amp;#8220; läuft ab Freitag im Kino. Bild: SN/upi" />&#8222;G.I. Joe &#8211; Die Abrechnung&#8220; läuft ab Freitag im Kino. Bild: SN/upi <br /><br />  Draufhalten, losballern, gesichtslose Feinde umlegen im Namen des Vaterlandes: Darum geht es in dem Film &quot;G.I. Joe: Die Abrechnung&quot;. Dabei ist jeder Schuss ein unblutiger Treffer, und der Toten in den eigenen Reihen wird kaum gedacht: ein schmerzfreies Kriegsspiel, eingebettet in eine konstruierte Handlung, die zwischenmenschliche Begegnungen nur als Füllmaterial nutzt.</p><p>Das Unbehagen erwachsener Zuschauer angesichts dieses Films, der wie auch schon die &quot;Transformers&quot;-Serie und der Film &quot;Battleship&quot; auf Spielzeug des Konzerns Hasbro basiert, ist mit Händen greifbar. Es ist ein europäisches, bürgerliches Unbehagen, das angesichts der kruden Lust am Ballerkino um Verständnis ringt: Ist das lediglich teure Bubenunterhaltung, in der Kriegsrealität ignoriert wird, oder wird hier jungen Zuschauern eine Kriegsideologie schmackhaft gemacht?</p><p>Um zu begreifen, aus welchem Umfeld ein Konsumprodukt wie &quot;G.I. Joe: Die Abrechnung&quot; kommt, denn um einen Film handelt es sich erst in zweiter Linie, lohnt ein Blick auf die Geschichte von Hasbro. Es ist eine amerikanische Erfolgsstory: 1926 von den drei Brüdern Hassenfeld als Stoffrestehandlung gegründet, wurden in der Firma später Bleistifte, Federschachteln und irgendwann auch Spielzeug produziert. </p><p>&quot;Mr. Potatohead&quot; (bei uns bekannt aus &quot;Toy Story&quot;) war der erste große Erfolg. Und mit dem Spielzeugsoldaten G.I. Joe kam 1964 eines der bis heute beliebtesten Spielzeuge auf den Markt, das in der Folge in tausendfachen Variationen produziert wurde, auch in Sondereditionen zu historischen Schlachten wie Pearl Harbor. Comicbücher und Zeichentrickserien halfen früh, die Soldatenpuppe zu vermarkten. </p><p>Heute ist Hasbro der zweitgrößte Spielzeugproduzent in den USA (nach Mattel, dem Barbie-Hersteller) und besitzt unter anderem einen eigenen Fernsehkanal, auf dem Serien rund um einzelne Spielfiguren gezeigt werden. Dass seit 2007 Filme auf Basis von Actionfiguren und mit &quot;Battleship&quot; (Schifferlversenken) sogar einem Brettspiel ins Kino kommen, ist nur der nächste logische Schritt im Ringen um Marktanteile im Kinderzimmer. </p><p>Der Film, der nun ins Kino kommt, ist die Fortsetzung von &quot;G.I. Joe - Geheimauftrag Cobra&quot; (2009) und erzählt zum zweiten Mal von der fiktiven Spezialeinheit der G.I. Joes, die dem US-Präsidenten direkt verpflichtet sind. Die Bedrohung geht von einer Terrororganisation namens COBRA aus, die das Weiße Haus infiltriert hat. Die Joes werden bei einer Mission im Nahen Osten hinterrücks angegriffen, nur wenige überleben und müssen nun den Feind im eigenen Land entlarven, um einen Atomkrieg zu verhindern. Zu Hilfe kommt ihnen dabei jener Joe Colton, nach dem die Einheit einst benannt wurde, gespielt vom Archetyp des Helden wider Willen: Bruce Willis. </p><p>Gedreht wurde unter anderem auf einem Gelände der NASA außerhalb von New Orleans, und in einigen Kampfszenen sind aktive Navy Seals Seite an Seite mit den Schauspielern zu sehen - ähnlich wie bei &quot;Transformers&quot; (2007), wo ebenfalls reale Militärs mitwirkten, und &quot;Battlefield&quot; (2012), das mit Unterstützung der Navy zum Teil auf echten Kriegsschiffen gedreht werden konnte.</p><p> Dass zwischen Hasbro und dem US-Militär freundliche Zusammenarbeit besteht, beschränkt sich nicht auf die Filmproduktion: Regelmäßig gehen Spielzeugspenden an Kinder von Militärpersonal, Feriencamps werden unterstützt und Hasbro sponsert laut seiner eigenen Website ein Trauerbegleitungsprogramm, das Hinterbliebenen gefallener Soldaten emotionalen Beistand anbietet.</p><p>Im Gegensatz zu Mitteleuropa ist die Armee in den USA nicht nur ein viel größerer Bestandteil der Populärkultur, sondern auch der Gesellschaft: Soldaten, Veteranen und ihre Familien sind somit auch eine Käuferschicht, die es zu pflegen gilt. </p><p>Dennoch bleibt die Vehemenz des unhinterfragten Militarismus von &quot;G.I. Joe&quot; irritierend: Bis auf eine spektakuläre Szene, in der Ninja in einer Felswand im Himalaya aufeinandertreffen, funktioniert der Film wie ein Rekrutierungsvideo der U.S. Army; eine entsprechende Absicht darf zumindest von den unterstützenden Militärs unterstellt werden.</p><p>In reiner Form ist das jedoch nicht einmal einem US-Publikum zumutbar: Nach Testvorführungen verlangten die Zuschauer entnervt mehr Interaktion zwischen den einzelnen G.I. Joes. Daraufhin zog Produzent Lorenzo di Bonaventura die Notbremse und ließ zwei Szenen nachdrehen, in denen Anführer Duke (Channing Tatum) und sein bester Mann Roadblock (Dwayne Johnson) mit Roadblocks kleinen Töchtern herumblödeln, einander aufziehen und über Computerspiele, Kinder und Babysitten reden; beinah wie ganz normale Menschen. Das Manöver verzögerte den Filmstart um fast ein Jahr. Für mehr als ein Merchandisingprodukt hat es trotzdem nicht gereicht.<br /><span style='color:#00509f'>G.I. Joe - Die Abrechnung.</span> <Schriftwechsel>Spielzeugverfilmung, USA 2013. Regie: Jon M. Chu. Mit Bruce Willis, Channing Tatum, Dwayne Johnson. Start: 29. 3.</Schriftwechsel>]]></content:encoded>
			<category>Kino</category>
			
			<pubDate>Thu, 28 Mar 2013 14:58:55 +0100</pubDate>
			
			<enclosure url="http://cdn.salzburg.com/nachrichten/uploads/pics/2013-03/gi-joe-weiterschiessen-bis-einer-heult-41-46136413.jpg" length="100" type="image/jpeg"></enclosure>
<enclosure url="http://cdn.salzburg.com/nachrichten/uploads/pics/2013-03/gi-joe-weiterschiessen-bis-einer-heult-41-46136420.jpg" length="100" type="image/jpeg"></enclosure>
<enclosure url="http://cdn.salzburg.com/nachrichten/uploads/pics/2013-03/gi-joe-weiterschiessen-bis-einer-heult-41-46136421.jpg" length="100" type="image/jpeg"></enclosure>
<enclosure url="http://cdn.salzburg.com/nachrichten/uploads/pics/2013-03/gi-joe-weiterschiessen-bis-einer-heult-41-46136416.jpg" length="100" type="image/jpeg"></enclosure>
<enclosure url="http://cdn.salzburg.com/nachrichten/uploads/pics/2013-03/gi-joe-weiterschiessen-bis-einer-heult-41-46136417.jpg" length="100" type="image/jpeg"></enclosure>
<enclosure url="http://cdn.salzburg.com/nachrichten/uploads/pics/2013-03/gi-joe-weiterschiessen-bis-einer-heult-41-46136418.jpg" length="100" type="image/jpeg"></enclosure>
<enclosure url="http://cdn.salzburg.com/nachrichten/uploads/pics/2013-03/gi-joe-weiterschiessen-bis-einer-heult-41-46136419.jpg" length="100" type="image/jpeg"></enclosure>

		</item>
		
		<item>
			<title>&quot;Spring Breakers&quot;: Neonbikinis und Handfeuerwaffen</title>
			<link>http://www.salzburg.com/nachrichten/welt/kultur/sn/artikel/spring-breakers-neonbikinis-und-handfeuerwaffen-52138/</link>
			<description>Der Film &quot;Spring Breakers&quot; erzählt von vier zuckersüßen Collegemädchen, die gemeinsam nach Florida auf Saufurlaub fahren, um &quot;sich selbst zu finden&quot;. &quot;Spri...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://cdn.salzburg.com/nachrichten/uploads/pics/2013-03/spring-breakers-neonbikinis-und-handfeuerwaffen-41-46015129.jpg" width="568" height="319" border="0" alt="&amp;#8222;Spring Breakers&amp;#8220; läuft ab Donnerstag im Kino. Bild: SN/wildbunch" />&#8222;Spring Breakers&#8220; läuft ab Donnerstag im Kino. Bild: SN/wildbunch Jedes Jahr um diese Zeit ist es so weit: Hunderttausende Collegestudenten lassen ihre Vorlesungen hinter sich, um rudelweise in Urlaubsmetropolen zu reisen und &quot;Spring Break&quot; zu feiern, Semesterferien fernab der Unis und mit unbedingter Bereitschaft zum Exzess. Es ist ein archaisches Ritual, dem sich die jugendliche US-amerikanische Mittel- und Oberschicht unterwirft, als ob der letzte Augenblick vor dem Erwachsenwerden mit größtmöglicher Grenzüberschreitung ausgekostet werden müsste. Da wird gesoffen, kopuliert und deliriert bis ans körperliche Limit und darüber hinaus.</p><p>Filmemacher Harmony Korine (der Autor von &quot;Kids&quot; und Regisseur von &quot;Trash Humpers&quot;) hat dies selbst nie erlebt, war aber fasziniert von diesem seltsamen Moment, an dem die Ikonografien von Kindheit und Erwachsenwerden mit solcher Wucht zusammenstoßen, wie er in Interviews berichtet. </p><p>In seinem Film &quot;Spring Breakers&quot; erzählt er von vier zuckersüßen Collegemädchen, die mit Geld, das sie bei einem Überfall erbeutet haben, gemeinsam nach Florida auf Saufurlaub fahren, um &quot;sich selbst zu finden&quot;, wie eine von ihnen das nennt. Komplette Enthemmung mit anderen feiernden Spring Breakers, sexy inszeniert in trendiger Instagram-Optik, führt schnell zu einer Nacht im Gefängnis, worauf die erste eingeschüchtert nach Hause fährt.</p><p> Die anderen bleiben, freunden sich mit einem Gangster namens Alien (James Franco) an, entdecken ihre Begeisterung für Koks und Handfeuerwaffen und singen mit Inbrunst Britney-Spears-Songs bei Sonnenuntergang, bis zum blutigen Finale.</p><p> &quot;Spring Breakers&quot; ist ein provokant lebendiger Genrebastard voll neongreller Bikinis, Drogen und Automatikwaffen, der schon durch seine Besetzung - die blitzsauberen Kommerzteeniestars Selena Gomez und Vanessa Hudgens spielen zwei der Mädchen - ein subversives, radikal anderes Stück Kinokultur ist, in dem Mainstream und Arthouse atemberaubend kollidieren.</p><p><span style='color:#00509f'>Spring Breakers.</span> <Schriftwechsel>Thriller, USA 2012. Regie: Harmony Korine. Mit Vanessa Hudgens, Selena Gomez, Rachel Korine, James Franco. Start: 21. 3.</Schriftwechsel>]]></content:encoded>
			<category>Kino</category>
			
			<pubDate>Thu, 21 Mar 2013 07:52:15 +0100</pubDate>
			
			<enclosure url="http://cdn.salzburg.com/nachrichten/uploads/pics/2013-03/spring-breakers-neonbikinis-und-handfeuerwaffen-41-46015129.jpg" length="100" type="image/jpeg"></enclosure>
<enclosure url="http://cdn.salzburg.com/nachrichten/uploads/pics/2013-03/spring-breakers-neonbikinis-und-handfeuerwaffen-41-46015130.jpg" length="100" type="image/jpeg"></enclosure>
<enclosure url="http://cdn.salzburg.com/nachrichten/uploads/pics/2013-03/spring-breakers-neonbikinis-und-handfeuerwaffen-41-46015131.jpg" length="100" type="image/jpeg"></enclosure>
<enclosure url="http://cdn.salzburg.com/nachrichten/uploads/pics/2013-03/spring-breakers-neonbikinis-und-handfeuerwaffen-41-46015132.jpg" length="100" type="image/jpeg"></enclosure>

		</item>
		
		<item>
			<title>&quot;Vergiss mein nicht&quot;: Leben ohne Erinnerungen</title>
			<link>http://www.salzburg.com/nachrichten/freizeit/kino/sn/artikel/vergiss-mein-nicht-leben-ohne-erinnerungen-52137/</link>
			<description>Was ist, wenn die eigene Mutter ihren Sohn nicht mehr erkennt und fremde Leute netter findet als ihren Mann? Dokumentarfilmer David Sieveking über seinen neuen Streifen &quot;Vergi...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://cdn.salzburg.com/nachrichten/uploads/pics/2013-03/vergiss-mein-nicht-leben-ohne-erinnerungen-41-46015128.jpg" width="568" height="319" border="0" alt="Alles vergessen, Vieles neu erleben: Margarete Sieveking und ihr Mann Malte in &amp;#8222;Vergiss mein nicht&amp;#8220;. Bild: SN/polyfilm" />Alles vergessen, Vieles neu erleben: Margarete Sieveking und ihr Mann Malte in &#8222;Vergiss mein nicht&#8220;. Bild: SN/polyfilm <br /><br />Zuerst fielen ihm überall kleine Notizzettel auf. Dann gab es zu Weihnachten nur Suppe und kein Geschenk. Und irgendwann war klar: David Sievekings Mutter Gretel, Anfang siebzig, zeitlebens politisch aktiv, charismatisch und eigensinnig, leidet an Demenz. Der Dokumentarfilmer (&quot;David wants to fly&quot;) begleitete die letzten Jahre seiner Mutter mit der Kamera, und sagt: &quot;Auf einmal zählt nur noch der Moment.&quot;</p><p><strong>SN:</strong> <em> Einen Film über die schwere Krankheit der eigenen Mutter zu drehen ist ein sehr intimes Unterfangen. Woher kam die Idee dazu?</em></p><p><strong>Sieveking:</strong> Ich wollte eine Möglichkeit finden, noch möglichst viel Zeit mit ihr zu verbringen. Mein Vater war überfordert: Ein Jahr nach der Demenzdiagnose war ihm die Pflege meiner Mutter über den Kopf gewachsen. Also dachte ich mir, vielleicht kann ich versuchen, daraus ein Filmprojekt zu machen und so noch möglichst viel für sie da sein. Tatsächlich hat sich das Drehen als sehr positiv herausgestellt, mein Vater sagte: &quot;Das Filmprojekt ist die beste Therapie für Gretel&quot; - auch für ihn war es eine Motivation, sich mehr ins Zeug zu legen. &quot;Vergiss mein nicht&quot; wurde weniger ein Demenz-Aufklärungsfilm, sondern eine Liebesgeschichte, weil deutlich wurde, dass die Krankheit die Beziehung meiner Eltern verändert und auf die Probe gestellt hat.</p><p><strong>SN:</strong> <em> Haben Sie aus Ihrer Erfahrung einen Rat für Angehörige?</em></p><p><strong>Sieveking:</strong> Fremde Leute, frischer Wind, neue Begegnungen. Als Angehöriger ist man oft eine latente Überforderung für den Demenzerkrankten: &quot;Erkennst du mich denn nicht mehr?&quot; So etwas kommt von jemand Fremdem nicht. Mein Kameramann und mein Tonmann sind meiner Mutter ganz offen begegnet, die haben sich für sie interessiert, haben aber keine Fragen gestellt, die sie nicht beantworten konnte. Dieser unbeschwerte Umgang hat meine Mutter richtiggehend mobilisiert. </p><p><strong>SN:</strong> <em> Ihre Mutter konnte nicht mehr ihr Einverständnis zum Film geben. Wie sind Sie damit umgegangen?</em></p><p><strong>Sieveking: </strong>Man konnte mit ihr nur arbeiten, wenn sie mitmachen wollte. Wenn sie sich gestört fühlte, hat sie das auch frei heraus gezeigt. </p><p>Über ihre Einwilligung zu mutmaßen ist schwierig. Man muss sich fragen: Über welche Person zu welcher Zeit macht man sich Gedanken? Tatsache ist, dass meine Mutter auch, als sie noch keine Zeichen von Demenz zeigte, bereit war, vor der Kamera offenherzig auch über intime Dinge zu reden. Ich glaube, meine Mutter hätte sich über die große Resonanz gefreut, die der Film jetzt erfährt, und wäre stolz auf uns. </p><p><strong>SN:</strong> <em> Für mich klingt das, als wäre der Film für Ihre Familie auch ein Teil der Trauerarbeit gewesen bei diesem Abschied auf Raten.</em></p><p><strong>Sieveking:</strong> Ja, genau. Ich hatte eigentlich das Gefühl, zu spät zu kommen, denn meine Mutter konnte mir nicht mehr aus ihrem Leben berichten. Ich wollte aber noch so viel wie möglich von dem festhalten, was sie vergessen hatte, und das war ein Antrieb, für die biografische Ebene zu recherchieren - dieser Film ist ja auf einer Ebene wie ein Denkmal. Dadurch bin ich auch wieder mit meinem Vater in Kontakt gekommen: Ich habe mich an ihn gewandt, um zu erfahren, was meine Eltern früher gemacht haben. Ich bin dankbar, dass es uns gelungen ist, diese Erkrankung nicht nur als schweren Schlag aufzufassen, sondern auch als Chance, unsere Beziehungen zu verändern. Wir waren immer eine intellektuelle Familie, wir haben viel diskutiert, aber was unsere Gefühle betrifft, waren wir nicht besonders offen. Als meine Mutter verlernt hat zu sprechen, hat sie ihre Art geändert, Gefühle zu zeigen und einzufordern. Mein Vater geht so weit, dass er sagt, er ist der Demenz dankbar dafür, dass er mit meiner Mutter die Liebe noch einmal neu erleben durfte. Auch für mich war das etwas ganz Besonderes, meine Eltern so romantisch zu erleben und mit meiner Mutter so zärtlich sein zu können.</p><p><strong>SN:</strong> <em> Es ist bemerkenswert, dass es in den letzten Jahren so viele Filme und Literatur gibt, wo Demenz oder Alzheimer eine Rolle spielen, von Houellebecq bis Arno Geiger.</em></p><p><strong>Sieveking:</strong> Je mehr ein Problem in der Gesellschaft präsent ist, desto mehr Künstler befassen sich damit, klar. Die Auseinandersetzung mit Demenz ist besonders spannend, weil sie auch philosophisch ist: Was ist überhaupt Bewusstsein, und was macht das Leben aus? Geht es darum, tolle Erlebnisse zu haben, um sich später gemeinsam daran zu erinnern? Und was, wenn man die alle vergisst? Dann zählt der Moment, der Apfelsaft, den man trinkt, und das Käsebrot, das man isst. Wenn man sich mit Spiritualität auseinandersetzt, versucht man ja, genau solche Empfindungen zu schulen, etwa durch Meditation und Achtsamkeit. </p><p>Ich bin einmal mit ihr am Lagerfeuer gesessen und sie war so begeistert von der Glut und den Flammen, als hätte sie das noch nie gesehen. Sie achtete auf Dinge, die uns leicht entgehen, weil wir meist blinde Gewohnheitstiere sind. Das hat mir große Freude gemacht, durch meine Mutter die Welt mit anderen Augen zu sehen. </p><p>Ich glaube, den Umgang mit Demenzerkrankten sollte man nicht nur als Zeitopfer sehen, als altruistische Hilfeleistung. Es ist auch eine gute Lebensschule für einen, der sich für gesund hält.<br /><span style='color:#00509f'>Vergiss mein nicht.</span> <Schriftwechsel>Doku, Deutschland 2012. Regie: David Sieveking. Mit Gretel Sieveking, Malte Sieveking, David Sieveking. Start: 22. 3.</Schriftwechsel>]]></content:encoded>
			<category>Kino</category>
			
			<pubDate>Thu, 21 Mar 2013 07:47:52 +0100</pubDate>
			
			<enclosure url="http://cdn.salzburg.com/nachrichten/uploads/pics/2013-03/vergiss-mein-nicht-leben-ohne-erinnerungen-41-46015128.jpg" length="100" type="image/jpeg"></enclosure>

		</item>
		
		<item>
			<title>&quot;Hitchcock&quot;: Im Schatten des Meisters der Kinospannung</title>
			<link>http://www.salzburg.com/nachrichten/welt/kultur/sn/artikel/hitchcock-im-schatten-des-meisters-der-kinospannung-51469/</link>
			<description>Eine Filmbiografie mit Anthony Hopkins als Hauptdarsteller porträtiert Alfred Hitchcock, den Meister der Kinospannung, und die Arbeit an seinem Meisterwerk &quot;Psycho&quot;.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://cdn.salzburg.com/nachrichten/uploads/pics/2013-03/hitchcock-im-schatten-des-meisters-der-kinospannung-41-45935258.jpg" width="568" height="319" border="0" alt="Anthony Hopkins als Alfred Hitchcock. Bild: SN/foxfilm" />Anthony Hopkins als Alfred Hitchcock. Bild: SN/foxfilm <br /><br />  Ein Regisseur macht seiner Hauptdarstellerin Avancen, und als diese nicht darauf eingeht, schickt er ihrer Tochter einen Sarg mit einer Puppe, die wie ihre Mutter aussieht. Was klingt wie eine schräge Episode aus einem Psychothriller, ist wirklich passiert: Der Regisseur mit dem abseitigen Sinn für Humor war Alfred Hitchcock, der standhafte Filmstar Tippi Hedren (&quot;Die Vögel&quot;), und die kleine Tochter die berühmte Schauspielerin Melanie Griffith, die dem US-Filmkritiker Roger Ebert in einem Interview die seltsame Geschichte verriet.</p><p>In &quot;Hitchcock&quot;, der Filmbiografie von Sacha Gervasi, kommt die grausame Seite des legendären Regisseurs jedoch kaum vor. Gervasis Film beruht auf dem Buch &quot;Alfred Hitchcock and the Making of ,Psycho&#8216;&quot; und erzählt ein spannendes Stück Filmgeschichte nach, nämlich die Arbeit an &quot;Psycho&quot;, dem heute unumstrittenen Meisterwerk. Die Verhandlungen mit der Zensur, das Ringen um den Schnitt, der Unwille des Studios, in ein so unsicheres Filmprojekt zu investieren, das Hitchcock in damals längst altmodischem Schwarz-Weiß und ohne Sympathieträger drehen wollte: Für den Geschmack gestandener Cineasten nimmt dieser Teil allerdings viel zu wenig Platz im Film ein, immerhin gilt Hitchcock nicht nur als einer der einflussreichsten Regisseure, sondern steht auch für eine Art von Spannungskino, die bis heute nachwirkt.</p><p>Stattdessen fokussiert der Film über weite Strecken auf das Privatleben des Regisseurs (gespielt von Anthony Hopkins in Gummimaske), der eifersüchtig nicht nur über seine Frau Alma Reville (Helen Mirren), sondern auch über seine Schauspielerinnen (Scarlett Johansson, Jessica Biel) wacht, immer in Sorge, betrogen zu werden. </p><p>Neu ist der Zugang, dass Hitchcocks Leistungen als Filmautor nicht ausschließlich ihm zuzuschreiben sind, sondern dass seine Ehefrau Alma ihm auch schöpferisch zur Seite stand. </p><p>Das dankbare Erklärungsmuster, wonach hinter jedem erfolgreichen Mann eine Frau steht, die ihm den Rücken frei hält, muss dann für den Großteil des Films die Handlung tragen: Alma Reville schreibt nicht nur an Hitchcocks Drehbüchern mit, ist seine wichtigste Beraterin bei kreativen Entscheidungen, sondern springt sogar beim Dreh ein, wenn der Meister den Druck nicht erträgt und ein paar Tage daheim bleiben muss. Was die Beziehung zwischen Alfred Hitchcock und seiner Frau angeht, spekuliert John J. McLaughlins Drehbuch über weite Strecken, und macht aus &quot;Hitchcock&quot; damit den Film dessen Frau, was zwar nicht unzulässig, aber im Grunde eine Themenverfehlung ist.</p><p>Dabei tut sich zwischen Hitchcocks Credo, &quot;Das Publikum will geschockt werden, die wollen etwas anderes sehen&quot;, und der Argumentation des zahlungsunwilligen Filmstudios, &quot;Die wollen dasselbe, wieder und wieder&quot;, ein Abgrund auf, der heute genauso klafft wie damals und den grundlegenden Konflikt zwischen Künstler und Geldgeber aufzeigt. Der Film ist passable Unterhaltung für Fans, aber eines macht er deutlich: Wo Hitchcock draufsteht, ist noch lang nicht die Qualität des echten Hitchcock drin.]]></content:encoded>
			<category>Kino</category>
			
			<pubDate>Sat, 16 Mar 2013 09:14:52 +0100</pubDate>
			
			<enclosure url="http://cdn.salzburg.com/nachrichten/uploads/pics/2013-03/hitchcock-im-schatten-des-meisters-der-kinospannung-41-45935258.jpg" length="100" type="image/jpeg"></enclosure>
<enclosure url="http://cdn.salzburg.com/nachrichten/uploads/pics/2013-03/hitchcock-im-schatten-des-meisters-der-kinospannung-41-45935259.jpg" length="100" type="image/jpeg"></enclosure>
<enclosure url="http://cdn.salzburg.com/nachrichten/uploads/pics/2013-03/hitchcock-im-schatten-des-meisters-der-kinospannung-41-45935260.jpg" length="100" type="image/jpeg"></enclosure>
<enclosure url="http://cdn.salzburg.com/nachrichten/uploads/pics/2013-03/hitchcock-im-schatten-des-meisters-der-kinospannung-41-45935261.jpg" length="100" type="image/jpeg"></enclosure>

		</item>
		
		<item>
			<title>&quot;Paradies: Hoffnung&quot; im grotesken Diätcamp</title>
			<link>http://www.salzburg.com/nachrichten/oesterreich/kultur/sn/artikel/paradies-hoffnung-im-grotesken-diaetcamp-50827/</link>
			<description>Der Eröffnungsfilm der &quot;Diagonale&quot; 2013 ist zugleich ein zärtliches Finale. &quot;Paradies: Hoffnung&quot; ist der dritte Teil der &quot;Paradies&quot;-Trilogie von Ulric...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://cdn.salzburg.com/nachrichten/uploads/pics/2013-03/paradies-hoffnung-im-grotesken-diaetcamp-41-45837673.jpg" width="568" height="319" border="0" alt="Mit &amp;#8222;Paradies: Hoffnung&amp;#8220; beschließt Regisseur Ulrich Seidl seine Filmtrilogie &amp;#8211; und eröffnet die &amp;#8222;Diagonale&amp;#8220; in Graz. Bild: SN/stadtkino filmverleih" />Mit &#8222;Paradies: Hoffnung&#8220; beschließt Regisseur Ulrich Seidl seine Filmtrilogie &#8211; und eröffnet die &#8222;Diagonale&#8220; in Graz. Bild: SN/stadtkino filmverleih <br /><br />  Nach &quot;Paradies: Liebe&quot; über eine Sextouristin und &quot;Paradies: Glaube&quot; über eine Fanatikerin auf der Suche nach Zuneigung erzählt der Film eine seltsame Liebesgeschichte: Ein junges Mädchen und ein viel älterer Mann verlieben sich in der grotesken Szenerie eines militärisch geführten Diätcamps ineinander.</p><p> Die große Empörung, die Seidls Filme sonst auslösen, blieb diesmal aber aus. &quot;Ich finde es auch gut, die Erwartungen der Zuschauer nicht zu erfüllen&quot;, sagt der Regisseur im Interview. </p><p>Heute, Dienstag, eröffnet &quot;Paradies: Hoffnung&quot; das Festival des österreichischen Films in Graz. Am Freitag kommt er in die Kinos.</p><p><strong>SN:</strong> <em> Dieser Film ist seit vielen Jahren der erste von Ihnen, der nicht mit großer Empörung aufgenommen wurde. Überrascht Sie das?</em></p><p><strong>Seidl:</strong> Es fehlt die Provokation, ja. Aber das ist kein bewusster Akt, genau so wie ich mir bei &quot;Paradies: Liebe&quot; und &quot;Glaube&quot; auch nicht überlegt habe, wie ich möglichst heftig provoziere. Diese Dinge ergeben sich eben. Hier wollte ich das offensichtlich nicht, mir war klar, die Kinder sind zu schützen, sie sind unschuldig. Daher war auch klar, dass es keine expliziten Sexszenen zwischen dem Mädchen und dem Mann geben wird. Das wäre vielleicht die Provokation gewesen, auf die möglicherweise gewartet wurde. Insofern ist es auch gut, die Erwartungen des Zuschauers nicht zu erfüllen.</p><p><strong>SN:</strong> <em> Sie sprechen von den Szenen zwischen der 13-jährigen Melanie und dem um 40 Jahre älteren Arzt, in den sie sich verliebt hat. Geht diese Verliebtheit nur von ihr aus?</em></p><p><strong>Seidl:</strong> Nein, das war schon im Drehbuch eine Lolitageschichte, auch wenn sich der Charakter ihrer Figur geändert haben mag, weil sie halt nur bestimmte Möglichkeiten hat. Ich habe mich für Melanie Lenz entschieden in dem Wissen, dass sie schüchtern und introvertiert ist. Im Drehbuch war sie ein freches Mädchen, aber ich wollte Melanie trotz ihrer Schüchternheit. Beim Doktor (gespielt von Joseph Lorenz, Anm.) habe ich mir nicht überlegt, wer zu Melanie passt, sondern wer das spielen könnte: einen Mann, der sich in ein 13-jähriges Mädchen verliebt und sie auch sexuell begehrt, wissend dass sie minderjährig ist. Der sollte auch ein gewisses Geheimnis haben.</p><p><strong>SN:</strong> <em> Der Ort des Geschehens ist ein Kinderdiätcamp. Dicksein ist in unserer Gesellschaft als negativ stigmatisiert - wie haben Sie Kränkungen der Kinder vermieden?</em></p><p><strong>Seidl:</strong> Ich denke so nicht. Politische Korrektheit ist in meinen Augen eine Entwicklung, die vieles pervertiert. Ein dickes Mädchen ist ein dickes Mädchen. Warum soll das abwertend sein? Es ist doch nicht besser, wenn ich &quot;übergewichtig&quot; sage. So etwas sagt eher etwas über unsere Gesellschaft aus, die versucht, Dinge unter den Teppich zu kehren. So eine Haltung bedeutet: &quot;Es darf keine dicken Kinder geben.&quot; Aber die gibt es, und zwar immer mehr. Der Film ist mit großer Zärtlichkeit gemacht den Kindern gegenüber. Wenn man die Selbstverständlichkeit sieht, mit der die im Film spielen, ist doch eh alles klar.<br /><strong>SN:</strong> <em> In den Szenen, in denen die jungen Darsteller unter sich sind, wirkt es, als würden Sie mit Ihrer Kamera komplett verschwinden. </em></p><p><strong>Seidl:</strong> Es gibt für mich keine andere Methode, mit diesen Jugendlichen umzugehen, als etwa mit den Beach Boys in &quot;Paradies: Liebe&quot;. Ich versuche, in einer langen Vorbereitungsphase einen Zugang zu den Menschen herzustellen und ihnen klarzumachen, was die Absicht des Films ist: was wir erzählen wollen, was sie spielen sollen. Damit waren die ausgesuchten Jugendlichen einverstanden, die wussten, sie müssen ihren Körper zeigen und nicht verstecken. Beim Drehen dann ist es meine Aufgabe, eine Vertrautheit zu schaffen, damit sie sein können, wie sie wollen, und nicht über die Kamera nachdenken, sondern sich benehmen, wie es ihnen liegt. </p>]]></content:encoded>
			<category>Kino</category>
			
			<pubDate>Tue, 12 Mar 2013 09:44:52 +0100</pubDate>
			
			<enclosure url="http://cdn.salzburg.com/nachrichten/uploads/pics/2013-03/paradies-hoffnung-im-grotesken-diaetcamp-41-45837673.jpg" length="100" type="image/jpeg"></enclosure>
<enclosure url="http://cdn.salzburg.com/nachrichten/uploads/pics/2013-03/paradies-hoffnung-im-grotesken-diaetcamp-41-45837674.jpg" length="100" type="image/jpeg"></enclosure>
<enclosure url="http://cdn.salzburg.com/nachrichten/uploads/pics/2013-03/paradies-hoffnung-im-grotesken-diaetcamp-41-45837675.jpg" length="100" type="image/jpeg"></enclosure>
<enclosure url="http://cdn.salzburg.com/nachrichten/uploads/pics/2013-03/paradies-hoffnung-im-grotesken-diaetcamp-41-45837676.jpg" length="100" type="image/jpeg"></enclosure>
<enclosure url="http://cdn.salzburg.com/nachrichten/uploads/pics/2013-03/paradies-hoffnung-im-grotesken-diaetcamp-41-45837677.jpg" length="100" type="image/jpeg"></enclosure>

		</item>
		
		<item>
			<title>Mélanie Laurent: &quot;Würde versuchen zu kämpfen&quot;</title>
			<link>http://www.salzburg.com/nachrichten/freizeit/kino/sn/artikel/melanie-laurent-wuerde-versuchen-zu-kaempfen-50210/</link>
			<description>In &quot;Inglourious Basterds&quot; brachte sie als Racheengel Hitler um, in Bille Augusts Literaturverfilmung &quot;Nachtzug nach Lissabon&quot; ist sie im portugiesischen Widerst...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://cdn.salzburg.com/nachrichten/uploads/pics/2013-03/melanie-laurent-wuerde-versuchen-zu-kaempfen-41-45738805.jpg" width="568" height="319" border="0" alt="Schauspielerin Melanie Laurent. Bild: SN/EPA" />Schauspielerin Melanie Laurent. Bild: SN/EPA <br /><br />  <strong>SN:</strong> <em> Das historische Kapitel, von dem &quot;Nachtzug nach Lissabon&quot; (ab Freitag im Kino) erzählt, ist eine sehr düstere Zeit, die Mitteleuropäern überraschend wenig geläufig ist. Wussten Sie davon?</em></p><p><strong>Laurent:</strong> Ich kannte zwar den Begriff der &quot;Nelkenrevolution&quot;, aber ich musste mich da erst einlesen. So wusste ich nicht, dass das schon 1930 begonnen und 40 Jahre gedauert hat. Die 1960er- und 1970er-Jahre sind doch ein Zeitraum, der in unseren europäischen Gesellschaften sehr wichtig war, und dieses Volk hat durch die Isolation so viel verpasst! Mir war auch nicht bewusst, dass das so eine schleichende, unterschwellige, perverse Form der Diktatur war, in der die Menschen dem Anschein nach lebten, wie sie wollten, in der aber ihre Grundrechte doch immer wieder mit Füßen getreten wurden. Es stimmt, über diese Diktatur wird im Gegensatz zu anderen nicht viel gesprochen. Deswegen ist es ja so wichtig, dass es diesen Film gibt, mit der Botschaft, dass es auch im Land politisches Engagement gegen diese Unterdrückung gab.</p><p><strong>SN:</strong> <em> Wie wichtig ist es Ihnen, dass die Filme, in denen Sie mitspielen, eine Botschaft haben?</em></p><p><strong>Laurent:</strong> Indem ich zu diesem Film Ja gesagt habe, habe ich bereits kundgetan, dass ich politisch interessiert bin. Ich habe schon sehr oft eine Widerstandskämpferin gespielt. Zu meinem Beruf gehört es leider gelegentlich, auch an Filmen mitzuarbeiten, die kein besonderes Anliegen haben, aber ich habe da immer das Gefühl, meine Lebenszeit zu vergeuden.</p><p><strong>SN:</strong> <em> Auf viele Besucher wirkt Lissabon melancholisch, als wäre die Stadt noch traumatisiert von ihrer Geschichte. Wie haben Sie das empfunden?</em></p><p><strong>Laurent:</strong> Ja, das stimmt, die Vergangenheit ist noch präsent in den Köpfen. Ein ähnliches Gefühl habe ich in New Orleans gehabt, nach dem Trauma von Hurrikan &quot;Katrina&quot;: Da wird die ganze Nacht gefeiert, aber unter dieser glitzernden Oberfläche lauert die Trauer. Das ist oft so in Städten, die sehr jung und dynamisch sind, in denen die Musik spielt und das Nachtleben tobt, auch in Berlin fühle ich das. Als wir in Berlin-Babelsberg Quentin Tarantinos &quot;Inglourious Basterds&quot; drehten, diskutierten wir immer wieder die Zeit, von der der Film handelt. Manchmal habe ich das einfach nicht mehr ertragen, wenn die deutschen Kollegen immer noch Angst haben, als Nazis gesehen zu werden. Irgendwann muss das Schuldgefühl auch einmal ein Ende haben.</p><p><strong>SN:</strong> <em> Für Sie ist das Bewusstmachen historischer Verantwortung aber doch ein großes Thema.</em></p><p><strong>Laurent:</strong> Natürlich, angesichts der Geschichte meiner Familie (Laurent ist Jüdin, ein Großvater überlebte die Deportation nur knapp, Anm.) ist mir das besonders wichtig, und das wird mich auch niemals loslassen. Es war schon als Kind mein Traum, Hitler umzubringen. Dass ich diese Rachefantasie bei Quentin Tarantino zumindest symbolisch auch ausleben durfte, nach all dem, was meinen Großeltern passiert ist, war großartig.</p><p><strong>SN:</strong> <em> Im Film kommt das Zitat vor: &quot;Wenn Diktatur eine Tatsache ist, ist Revolution eine Pflicht.&quot; Könnten Sie sich selbst als Widerstandskämpferin vorstellen?</em></p><p><strong>Laurent:</strong> Diese Frage ist schwer zu beantworten. Hätte ich den Zweiten Weltkrieg selbst erlebt, hätte ich wohl gar nicht die Wahl gehabt, ich wäre als Jüdin vermutlich deportiert worden. Aber ich bin politisch sehr wach erzogen worden, meine Eltern und ich sind jedes Mal auf die Straße gegangen, wenn es gegen etwas zu protestieren gab. Also ja, ich denke schon, dass ich versuchen würde zu kämpfen. Aber ich weiß es natürlich nicht, ob ich den Mut hätte, Verfolgte zu verstecken, ob ich Leute verraten würde, wenn mir jemand androht, meine Finger abzuschneiden. Ich kann nur hoffen, dass ich eine gute Widerstandskämpferin wäre.</p>]]></content:encoded>
			<category>Kino</category>
			
			<pubDate>Thu, 07 Mar 2013 10:01:26 +0100</pubDate>
			
			<enclosure url="http://cdn.salzburg.com/nachrichten/uploads/pics/2013-03/melanie-laurent-wuerde-versuchen-zu-kaempfen-41-45738805.jpg" length="100" type="image/jpeg"></enclosure>
<enclosure url="http://cdn.salzburg.com/nachrichten/uploads/pics/2013-03/melanie-laurent-wuerde-versuchen-zu-kaempfen-41-45738806.jpg" length="100" type="image/jpeg"></enclosure>
<enclosure url="http://cdn.salzburg.com/nachrichten/uploads/pics/2013-03/melanie-laurent-wuerde-versuchen-zu-kaempfen-41-45738807.jpg" length="100" type="image/jpeg"></enclosure>
<enclosure url="http://cdn.salzburg.com/nachrichten/uploads/pics/2013-03/melanie-laurent-wuerde-versuchen-zu-kaempfen-41-45738808.jpg" length="100" type="image/jpeg"></enclosure>

		</item>
		
		<item>
			<title>&quot;Zweisitzrakete&quot;: Die Erfüllung der großen Liebe</title>
			<link>http://www.salzburg.com/nachrichten/oesterreich/kultur/sn/artikel/zweisitzrakete-die-erfuellung-der-grossen-liebe-49408/</link>
			<description>Leichte Kinounterhaltung made in Austria ist möglich: &quot;Zweisitzrakete&quot;, der Erstlingsfilm des Südtirolers Hans Hofer, läuft ab Freitag im Kino.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://cdn.salzburg.com/nachrichten/uploads/pics/2013-03/zweisitzrakete-die-erfuellung-der-grossen-liebe-41-45620540.jpg" width="568" height="319" border="0" alt="Simon Schwarz und Manuel Rubey in &amp;#8222;Zweisitzrakete&amp;#8220;. Bild: SN/dor film" />Simon Schwarz und Manuel Rubey in &#8222;Zweisitzrakete&#8220;. Bild: SN/dor film In der fröhlichen Komödie stellt Manuel (gespielt von Manuel Rubey) erst dann fest, dass er seine beste Freundin Mia (Alissa Jung) liebt, als die sich in einen präpotenten italienischen Flugzeugpiloten verknallt hat. Dabei waren Mia und Manuel bis dahin unzertrennlich, ein Freundespaar, das tollste Abenteuer plant, ohne je etwas umzusetzen: Zwei Zaghafte, die den eigenen Gefühlen nicht trauen.</p><p>Manuel ist sensibler Großstadtjungmann, der nicht zwischen Freundschaft und Liebe zu unterscheiden wagt und erst eine Männerselbsthilfegruppe braucht, um in Aktion zu treten. Gemeinsam setzen die Selbsthilfemänner einen aberwitzigen Plan um: Eine Rakete aus dem Museum stehlen, um damit Mias Herz zurückzuerobern. Das Ganze ist ein einfallsreicher Klamauk, den zwei misanthropische Stadttauben aus dem Hintergrund kommentieren. &quot;Mir fehlt die bürgerliche Komödie im österreichischen Kino, da ist eine riesige Lücke&quot;, sagt Manuel Rubey, doch mit &quot;Zweisitzrakete&quot; ist ein guter Anfang gefunden. <br /><SW><span style='color:#00509f'>Kino: </span><STRONG>Zweisitzrakete,</STRONG> Liebeskomödie. Österreich 2013. Regie: Hans Hofer, mit M. Rubey, Alissa Jung. </p><p> </SW> </p>]]></content:encoded>
			<category>Kino</category>
			
			<pubDate>Fri, 01 Mar 2013 10:03:25 +0100</pubDate>
			
			<enclosure url="http://cdn.salzburg.com/nachrichten/uploads/pics/2013-03/zweisitzrakete-die-erfuellung-der-grossen-liebe-41-45620540.jpg" length="100" type="image/jpeg"></enclosure>

		</item>
		
	</channel>
</rss>