Unterwegs im wilden Höllengebirge
Von | 16.08.2012 - 16:31

Klimtblauer Attersee vor dem Schafberg. Bild: SN/HEUGL
Auch wenn der Name eher etwas mit den vielen Höhlen zu tun hat, gibt es doch eine nette Höllengebirgs-Sage. Der Teufel flog mit der zänkischen Steinbacher Pfarrersköchin in das kahle Gebirge, flüchtete dort dann aber doch lieber wieder allein auf direktem Wege höllenwärts. Von Steinbach zum Hochleckenhaus folgen wir der höllischen Tour, dann geht es aber schön bedächtig mit traumhaften Ausblicken auf den türkisfarbenen Attersee über das Antoniusbründl zurück. Ausgangspunkt ist der Ortsteil Kaisigen (Gehzeit von Steinbach: 30 Min.). Von hier mit dem Weg 822 (Hochleckenhaus über Stieg) zunächst entlang der Zufahrt, dann um ein neues Jagdhaus herum und am Ende der Wiese scharf nach links (drei Pfeile auf dem Baum!) in den Wald. Die gewaltigen Nordwände scheinen unüberwindbar, in Wirklichkeit ist der Durchstieg dann ein richtiger Genuss. Auf dem Plateau geht es in einer Stunde zum stattlichen Hochleckenhaus (1574 m) und bei Lust und Laune in 45 Minuten weiter auf den Hochlecken (1691 m). Wieder bei der Hütte und 15 Minuten weiter zur Abzweigung folgt der Abstieg nun dem Weg 823 über Oberfeichten, Feld und letztlich der Route 3 zurück nach Kaisigen.
Mehr Touren finden Sie im Salzburger Wandertourenbuch.
GZ, HU: 5-6 Std., 1000 Hm (10 km)
Karte: f&b WK 282 (ÖK 3205).
Der Autor ist Wanderer und
Buchautor.
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