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Auf den Spuren von Paul Preuss

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Die bezaubernde Runde um den Altausseer See führt in die Heimat des großen Alpinisten.

Auf den Spuren von Paul Preuss

Der Altausseer See und die Trisselwand.  Bild: SN/sn

Der Bergphilosoph Paul Preuss, von dem Reinhold Messner sagt, dass "kein anderer Alpinist für unser Tun eine größere Bedeutung hat", wurde 1886 in Altaussee geboren und starb 27 Jahre später, vor genau 100 Jahren, an der Mandlkogel-Nordkante am Gosaukamm. Ein guter Anlass für viele Gedenkveranstaltungen und auch für eine interessante Spurensuche in zwei Teilen: einmal mit einer genussvollen Runde um den Altausseer See zu den Wurzeln und nächste Woche mit der anspruchsvollen, zweitägigen Gosaukamm-Umrundung zur Gedächtniskapelle. Ausgangspunkt der kühlen Seerunde ist der Parkplatz beim Gasthof Zur Mühle kurz vor Altaussee. Von hier an schönen Salzkammergut-Villen vorbei in 10 Minuten zum See und dort dann rechts zum romantischen Strandcafé. Die 600 Meter hohe Trisselwand, die Preuss 1911 im Freikletterstil durchstieg, rückt immer näher, zuvor dreht der Weg aber nordwärts. Verträumte Uferplätze (Badeanzug nicht vergessen!) sind genauso verlockend wie der Saibling im ehemaligen Jagdhaus der Familie Hohenlohe Schillingfürst auf der malerischen Seewiese. Am neu errichteten Preuss-Denkmal vorbei schließt sich die Runde in Altaussee.


Anfahrt: über Bad Ischl und die Pötschenhöhe (B145) oder das Ennstal (B320) nach Altaussee. Öffentlicher Parkplatz beim Gasthaus Zur Mühle.

Ges.: 2,5 Std., 7,5 km

Karte: f&b 281, ÖK 3212

Der Autor ist Wanderer und
Buchautor.

 
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