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Wasser und Holz

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Mit dem Rad ins Weißenbachtal bei Bad Goisern zur letzten funktionsfähigen Holzklause.

Wasser und Holz

Chorinskyklause  Bild: SN/sn

So wie im Weißenbachtal bei Goisern wurden nahezu alle größeren Bäche im Salzkammergut einst für die Holztrift genutzt. Wie bedeutend die Holztrift im 19. Jhdt. hier war, davon zeugt heute noch die mächtige Chorinskyklause. Wenn sie "geschlagen" wurde, gab es für die Holzknechte gefahrvolle Schwerstarbeit. Für die Ischler Kurgäste hingegen, die dann in Scharen ins Weißenbachtal kamen, war es ein sehenswertes Spektakel. Das Holzschwemmen wurde durch den Wegebau bedeutungslos, den Radfahrern bescheren die Forstwege eine genussvolle Runde. Der ideale Startpunkt ist die kleine Ortschaft Weißenbach vor Bad Goisern. Am Gh. Chorinskyklause vorbei und der Beschilderung nach zum Taleingang. Hier bei der Wegverzweigung die Straße links (Weg 890) einschlagen. Nach der anfänglich steileren Passage geht es ab einem Gehöft sanft steigend hoch über dem Bachlauf meist durch lichten Wald taleinwärts. Bei der Klause und im ebenen Talboden um die Brunntalalm bieten sich nette Rastplätze. Rückfahrt entweder auf der bekannten Strecke, sonst bei den Hütten der Brunntalalm nach rechts und die "Dürrenstraße" nach kurzer Steigung, dann abfallend, talauswärts.

Anfahrt: Von Bad Ischl Richtung Bad Goisern (B 145). 1,5 km nach Lauffen rechts nach Weißenbach abzweigen (kurz vor dem Bhf. Bad Goisern-Jodschwefelbad). Parken vor der Brücke über die Traun oder in der kleinen Ortschaft.


Strecke/HU: 17 km/230 m, vorw. Schotterwege.


Info: www.dachstein-salzkammergut.at. Karte: f & b WK 281. Sehenswert: Erlebnismuseum Anzenaumühle, zwischen Lauffen und Weißenbach, www.anzenaumuehle.at.

Der Autor ist Wanderer und Buchautor.

 
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