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Verwirrung um Ultimatum Russlands auf der Krim

Aufgeben, sonst wird angegriffen? Russland dementiert nun Berichte über ein Ultimatum an die ukrainischen Streitkräfte. Die EU-Außenminister drohen Russland derweil wegen der Ukraine-Krise mit Folgen.

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Hat Russland der Ukraine ein Ultimatum gesetzt? Bild: SN/AP

Hat Russland der Ukraine ein Ultimatum gesetzt?

Bild: SN/AP

Hoffen auf Frieden – Demonstrationen in Kiew. Bild: SN/APA/EPA/VALDA KALNINA

Hoffen auf Frieden – Demonstrationen in Kiew.

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Hoffen auf Frieden – Demonstrationen in Kiew. Bild: SN/APA/EPA/SERGEY DOLZHENKO

Hoffen auf Frieden – Demonstrationen in Kiew.

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Hoffen auf Frieden – Demonstrationen in Kiew. Bild: SN/APA/EPA/SERGEY DOLZHENKO

Hoffen auf Frieden – Demonstrationen in Kiew.

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Hoffen auf Frieden – Demonstrationen in Kiew. Bild: SN/AP

Hoffen auf Frieden – Demonstrationen in Kiew.

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Hoffen auf Frieden – Demonstrationen in Kiew. Bild: SN/APA/EPA/SERGEY DOLZHENKO

Hoffen auf Frieden – Demonstrationen in Kiew.

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Hoffen auf Frieden – Demonstrationen in Kiew. Bild: SN/APA/EPA/SERGEY DOLZHENKO

Hoffen auf Frieden – Demonstrationen in Kiew.

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Hoffen auf Frieden – Demonstrationen in Kiew. Bild: SN/AP

Hoffen auf Frieden – Demonstrationen in Kiew.

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Hoffen auf Frieden – Demonstrationen in Kiew. Bild: SN/AP

Hoffen auf Frieden – Demonstrationen in Kiew.

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Hoffen auf Frieden – Demonstrationen in Kiew. Bild: SN/AP

Hoffen auf Frieden – Demonstrationen in Kiew.

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Hoffen auf Frieden – Demonstrationen in Kiew. Bild: SN/AP

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Hat Russland der Ukraine ein Ultimatum gesetzt? Bild: SN/APA/EPA/MAXIM SHIPENKOV

Hat Russland der Ukraine ein Ultimatum gesetzt?

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Hat Russland der Ukraine ein Ultimatum gesetzt? Bild: SN/APA/EPA/MAXIM SHIPENKOV

Hat Russland der Ukraine ein Ultimatum gesetzt?

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Hat Russland der Ukraine ein Ultimatum gesetzt? Bild: SN/APA/EPA/ARTUR SHVARTS

Hat Russland der Ukraine ein Ultimatum gesetzt?

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Hat Russland der Ukraine ein Ultimatum gesetzt? Bild: SN/AP

Hat Russland der Ukraine ein Ultimatum gesetzt?

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"Wenn sie sich nicht vor 05.00 Uhr in der Früh ergeben, wird ein wirklicher Angriff auf Einheiten und Divisionen der Streitkräfte auf der gesamten Krim gestartet": Russland hat Berichte über ein derartiges Ultimatum an die ukrainischen Streitkräfte auf der Halbinsel Krim zurückgewiesen. "Das ist völliger Blödsinn", sagte ein Stabsvertreter der russischen Schwarzmeerflotte am Montagabend der Agentur Interfax.

Die ukrainische Regierung betonte unterdessen mit Nachdruck ihren Gebietsanspruch auf die Halbinsel Krim. "Niemand wird die Krim an irgendjemanden abgeben", sagte Regierungschef Arseni Jazenjuk am Montag in Kiew. Russland müsse sofort aufhören, auf der Krim durch eine "selbst ernannte illegale Regierung" Druck auszuüben. "Es gibt klare Bestimmungen, dass die Ukraine ein unteilbarer Staat ist und dass das, was derzeit auf der Krim stattfindet, ein Verstoß gegen das Völkerrecht ist", betonte Jazenjuk. Er warnte Russland vor Gewalt gegen friedliche Bürger auf der Halbinsel. Moskau werde sich dafür international verantworten müssen, unterstrich Jazenjuk.

Ukraine wäre Russland hoffnungslos unterlegen

Ein Blick auf Truppenstärke und Ausrüstung macht im Falle einer kriegerischen Auseinandersetzung klar: Sollte es in der Ukraine einen Krieg geben, dann wären die Streitkräfte Kiews den Russen hoffnungslos unterlegen. Die russischen Streitkräfte verfügen über 845.000 Soldaten, moderne Hubschrauber und Kampfjets. Die Truppenstärke der Ukraine liegt bei 130.000 Mann, die Hälfte sind Wehrpflichtige ohne Kampferfahrung. Ihre Ausrüstung stammt überwiegend aus Sowjetzeiten, die Wartung ist mangelhaft und die Kampfjets haben kaum Flugzeiten absolviert, wie das Internationale Institut für Strategische Studien (IISS) in einem aktuellen Bericht feststellt.

Das ukrainische Militär sei jedoch genau für einen konventionellen Landkrieg aufgestellt, der bei einem russischen Einmarsch bevorstünde, gibt Matthew Clements vom Fachblatt "Jane's Intelligence Review" zu bedenken. "Wenn die Truppen geschlossen bleiben, können sie eine russische Invasion eine ganze Weile aufhalten." Das Kräfteungleichgewicht sei nicht so groß wie im Krieg Russland-Georgien 2008.

Internationale Gemeinschaft sucht Lösung

Im schärfsten Konflikt in Europa seit dem Ende des Kalten Krieges sucht die internationale Gemeinschaft eine Antwort auf den russischen Alleingang auf der Krim. Auf der autonomen ukrainischen Schwarzmeerhalbinsel herrschte am Montag nach dem Machtwechsel vorerst gespannte Ruhe. Auf diplomatischer Ebene wurde um eine Entschärfung der explosiven Lage gerungen.

Alle sieben führenden Industrienationen (G-7) setzen als Konsequenz aus der russischen Intervention auf der Krim ihre Vorbereitungen auf das geplante G-8-Treffen in Sotschi in Russland aus.

In Wien kam die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit (OSZE) zu einer Sondersitzung zusammen, in Brüssel trafen sich die EU-Außenminister. Bei der Sitzung des UN-Menschenrechtsrats in Genf verteidigte Moskau sein Vorgehen. Gleichzeitig suchte die UN-Vetomacht den Schulterschluss mit China. Die Angst vor einer Eskalation trieb den Ölpreis und riss den russischen Aktienmarkt ins Minus. Das Auswärtige Amt riet von Reisen auf die Krim dringend ab.

Halbinsel unter russischer Kontrolle

Die Halbinsel, die auch Sitz der russischen Schwarzmeerflotte ist, steht seit dem Wochenende voll unter Kontrolle moskautreuer Kräfte. Zuvor hatten sich die Spannungen dort seit dem Sturz des ukrainischen Präsidenten Viktor Janukowitsch am 22. Februar dramatisch verschärft. In der überwiegend von Russen bewohnten autonomen Republik gibt es Abspaltungsbestrebungen. Die Regierung ist abgesetzt, der moskautreue neue Krim-Regierungschef Sergej Aksjonow hat Kremlchef Wladimir Putin um Beistand gebeten.
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KOMMENTARE (7)
 

goro blake

03.03.2014 
15:45 Uhr

VÖLKERRECHTSVERLETZUNG : herr kurz plappert auch nur nach was die merkel losgelassen, diese merkel...von usa/geldadel-gnaden zugelassen.. ... so wie in ösi sich die regierung bald in luft auflöst, wird auch die eu von heftigsten knallern erschüttert werden.. . EU ..JA...ABER NICHT UNTER DER KNUTE DER DEGENERIERTEN AMIS MIT IHREM MONSANTO VERSEUCHTEM GETREIDE UND ANDEREM SCHROTT ...

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Peter C. Vogl

03.03.2014 
13:36 Uhr

Bitte informiert Euch im Internet über OTPOR, Gene Sharp und andere Berufsrevoluzzer, die auf Kosten des US-amerikanischen Steuerzahlers in der Ukraine eine rechtsextreme Banditenregierung installieren wollen.

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goro blake

03.03.2014 
13:27 Uhr

. EUROPA GUTE NACHT..ABER ES MUSSTE JA SO KOMMEN STEHT SCHON GESCHRIEBEN 2010 im buch auf dem weg in die welt von morgen/franck biancheri ....ISBN 978-2-919574-00-1 ......... .

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