Österreich | Politik 

Gartlehner bestreitet Telekom-Geschäftsbeziehung

Von Apa | 06.04.2012 - 11:29

Kurt Gartlehner hat der Telekom 2007 Honig für Marketing-Zwecke verkaufen wollen. Das begründet der SPÖ-Technologiesprecher damit, dass er vom Verein "Wabe" den Auftrag gehabt habe, bei größeren Firmen zu akquirieren.

Gartlehner bestreitet Telekom-Geschäftsbeziehung

Gartlehner habe als Vereinsmitglied gehandelt. Bild: SN/apa (archiv/neubauer)

"Ich habe nicht als Unternehmer gehandelt, sondern als Mitglied und Funktionär des Imkervereines. Den Breitband-Honig (diese Idee stammt von mir) hätte der Imkerverein Wabe verkauft, mit einem Aufschlag von 1 Euro für die Vereinskasse. Das Geschäft kam nie zustande", so Gartlehner, der über 100.000 Euro vom Telekom-Lobbyisten Peter Hochegger erhalten hatte.

Dass er der Telekom zudem die Ideen einer Mobiltelefon-Notfallbatterie ans Herz gelegt hat, erklärte Gartlehner ähnlich. Er habe auf Bitte eines Unternehmers den Kontakt zur TA hergestellt. Der Abgeordnete betonte abermals, dass er "zu keiner Zeit irgendeine Geschäftsbeziehung" mit der Telekom gehabt habe, sondern für Hochegger "Windprojekte" betreut habe.

 
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