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UNO verlässt das syrische Aleppo

Von Apa/dpa/ag. | 07.08.2012 - 08:51

Angesichts der zunehmenden Gewalt in der syrischen Wirtschaftsmetropole Aleppo haben die Vereinten Nationen ihre rund 20 unbewaffneten Beobachter aus der Stadt abgezogen.

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Die UNO verlässt Aleppo. Bild: SN/apa (epa)

Die UNO verlässt Aleppo.

Bild: SN/apa (epa)

Die UNO verlässt Aleppo. Bild: SN/AP

Die UNO verlässt Aleppo.

Bild: SN/AP

Die UNO verlässt Aleppo. Bild: SN/AP

Die UNO verlässt Aleppo.

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Die UNO verlässt Aleppo.

Bild: SN/AP

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Die UNO verlässt Aleppo.

Bild: SN/AP

Die UNO verlässt Aleppo. Bild: SN/AP

Die UNO verlässt Aleppo.

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Die UNO verlässt Aleppo. Bild: SN/AP

Die UNO verlässt Aleppo.

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Die UNO verlässt Aleppo. Bild: SN/AP

Die UNO verlässt Aleppo.

Bild: SN/AP

Die UNO verlässt Aleppo. Bild: SN/AP

Die UNO verlässt Aleppo.

Bild: SN/AP

Die UNO verlässt Aleppo. Bild: SN/AP

Die UNO verlässt Aleppo.

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Die UNO verlässt Aleppo. Bild: SN/AP

Die UNO verlässt Aleppo.

Bild: SN/AP

Die UNO verlässt Aleppo. Bild: SN/AP

Die UNO verlässt Aleppo.

Bild: SN/AP


Sie seien am Wochenende in ihr Hauptquartier in der Hauptstadt Damaskus zurückverlegt worden, sagte eine UNO-Sprecherin gestern in New York. Es handle sich um einen vorübergehenden Abzug wegen der sich verschlechternden Sicherheitslage. Die Truppen von Staatschef Assad hatten ihre Angriffe auf von den Rebellen kontrollierte Stadtteile von Aleppo in den vergangenen Tagen verstärkt. Laut Aktivisten wurden in der Stadt in den vergangenen zwei Wochen Hunderte Menschen getötet.

Drei iranische Geisel getötet

Nachdem den syrischen Aufständischen zufolge drei iranische Geiseln durch den Beschuss der Armee ums Leben kamen, drohten die Regierungsgegner mit der Tötung der übrigen 45 Gefangenen.

Bei den in Damaskus festgehaltenen iranischen Geiseln handelt es sich nach iranischen Angaben um Pilger. Die Aufständischen verdächtigen dagegen die Regierung in Teheran, Kämpfer eingeschleust zu haben, um Assad an der Macht zu halten. Der Fernsehsender Al-Arabiya bestätigte, dass die Pilger als Revolutionsgarden entlarvt wurden.

"Verrat" des Politikers Hijab

Die Desertion Hijabs dürfte das Assad-Regime rein operativ nicht schwächen, vielmehr aber schmerzt es psychologisch. Sein "Verrat" ist ein bitterer Wermutstropfen für den Präsidenten, obwohl dieser kaum wirkliche Macht hatte und nicht zum innersten Machtzirkel gehörte. Dieser ist wie die einflussreiche Armee und der gefürchtete Sicherheitsapparat von Alawiten durchsetzt - einer Abspaltung des schiitischen Glaubens. Nach Angaben des oppositionellen syrischen Nationalrates setzten sich auch zwei Minister und drei Armee-Generäle ab, was allerdings nicht unabhängig bestätigt werden konnte.

Das US-Präsidialamt erklärte, die Regierung in Damaskus zerfalle von innen heraus. Die Rebellen halfen Hijab nach eigenen Angaben beim Absetzen nach Jordanien. Mit Blick auf die mutmaßliche Flucht weiterer Regierungsmitglieder erklärte der Informationsminister, das Kabinett sei vollzählig zu einem Treffen zusammengekommen.

Eine Nachricht auf Twitter sorgte unterdessen kurzzeitig für Aufregung. Ein italienischer Journalist verkündete über einen gefälschten Account des russischen Innenministers Wladimir Kolokoltsew den Tod Assads. In einem Tweet hieß es: "Die russische Regierung bestätigt: Bashar al-Assad, Präsident von Syrien, wurde heute in Latakia mit seiner Frau und zwei anderen Personen getötet." Russland dementierte umgehend, die Kurznachricht verfasst zu haben. Kurz darauf war auf dem Fake-Konto zu lesen: "Dieser Account ist ein Hoax (Zeitungsente, Schwindel, Anm.) des Journalisten Tomaso De Benedetti."

 
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