Österreich | Kultur    Fotostrecke verfügbar

Ausgewackelt: Trackshittaz nicht im Song-Contest-Finale

Von Apa | 22.05.2012 - 23:58

Die Trackshittaz haben es nicht geschafft: Die beiden Mühlviertler Mundartrapper Lukas Plöchl und Manuel Hoffelner verpassten am Dienstagabend in Baku den Einzug ins Song-Contest-Finale.

1 von
Endstation für die Trackshittaz im Halbfinale. Bild: SN/apa (epa)

Endstation für die Trackshittaz im Halbfinale.

Bild: SN/apa (epa)

Endstation für die Trackshittaz im Halbfinale.

Endstation für die Trackshittaz im Halbfinale.

Sie schafften es ins Finale: Mandinga aus Rumänien ...

Sie schafften es ins Finale: Mandinga aus Rumänien ...

Pasha Parfeny aus Moldawien.

Pasha Parfeny aus Moldawien.

Greta Salome und Jonsi aus Island.

Greta Salome und Jonsi aus Island.

Ungarns Compact Disco.

Ungarns Compact Disco.

Soluna Samay aus Dänemark.

Soluna Samay aus Dänemark.

Albaniens Rona Nishliu.

Albaniens Rona Nishliu.

Ivi Adamou aus Zypern.

Ivi Adamou aus Zypern.

Eleftheria Eleftheriou aus Griechenland.

Eleftheria Eleftheriou aus Griechenland.

Die Pop-Omas Buranovskiye Babushki aus Russland.

Die Pop-Omas Buranovskiye Babushki aus Russland.

Jedward aus Irland.

Jedward aus Irland.


Die beiden Musiker aus Oberösterreich wurden beim 1. Halbfinale nicht auf einen der vorderen zehn Plätzen gewählt. Freuen dürfen sich hingegen Rumänien, Moldawien, Island, Ungarn, Dänemark, Albanien, Zypern, Griechenland, Russland und Irland, die ein Ticket für die Endrunde der popmusikalischen Großveranstaltung am 26. Mai lösten. Neben Österreich müssen auch Belgien, Finnland, Israel, Lettland, Montenegro, San Marino und die Schweiz die Heimreise antreten.

Dabei hatten sich Plöchl und Hoffelner mit ihrer Performance körperlich ins Zeug gelegt und für ihre drei Backgroundtänzerinnen Stripclubstangen aufgestellt, die sie selbst ebenfalls nutzten. Aber auch der implementierte LED-Effekt, die Hinterteile der Tänzerinnen thematisch passend zum Leuchten zu bringen, überzeugte nicht genügend Stimmvolk.

Für das Ergebnis zeichneten zu 50 Prozent die Anrufer und SMS-Schreiber des Abends verantwortlich, zu 50 Prozent das Votum einer Fachjury. Dieses wurde bereits am Montag gefällt, als die Teilnehmer die gesamte Show vor leidlich gefüllter Halle bereits einmal durchlaufen mussten.

Umso beeindruckender gestaltete sich das größte Musikevent der Welt in seiner 57. Ausgabe dann in Vollbesetzung von 17.000 Zuschauer. So viele Song-Contest-Fans hatten sich dank der Zeitverschiebung von drei Stunden zu Mitteleuropa um Mitternacht (Ortszeit) in der neuerrichteten "Crystal Hall" in der Bucht von Baku versammelt, deren Fassade jeweils in den Farben der auftretenden Länder erstrahlte. Zugleich fasst die Anlage deutlich weniger als die Düsseldorf Arena im Vorjahr, die 36.000 Besucher aufnahm.

 
Teilen
Facebook Twittern Google+ Versenden Drucken
1

Werbung

Dieser Artikel kann nicht kommentiert werden
 
KOMMENTARE (1)
 

christian w. aus k.

23.05.2012
14:12 Uhr

und wieder muss unsere nation trauern. ungeliebt und unverstanden - oder doch einfach nur das thema verfehlt? scheinbar kann man die interessierten an dem weltgrößten musikevent in zwei lager teilen: 1. diejenigen für die der ESC eine art religion darstellt. die sich zurecht fragen:"war das wirklich das beste, was wir zu bieten haben?" 2. diejenigen die sich einen spaß daraus machen eine veranstaltung und auch ein ganzes land ins lächerliche zu ziehen. ich jedenfalls bin froh mich nicht mehr fremdschämen zu müssen.

Kommentar melden!