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Song Contest: Die Sieger der letzten zehn Jahre

Von Maria Mackinger | 26.05.2012 - 11:59

Wer in Baku den Song Contest 2012 gewinnen wird, wissen wir erst in einigen Stunden. Die Schwedin Loreen liegt mit ihrem mystischen Song "Euphoria" im Endspurt ganz vorne. Zur Erinnerung hier aber noch einmal die Liste der Sieger der vergangenen zehn Jahre ...

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2011 gewannen Ell & Nikki mit „Running Scared“ für Aserbaidschan. Das Duo hatte sich in Düsseldorf mit der schmalzigen Liebesballade vor den sensationellen Italienern durchgesetzt, die nach einigen Jahren Abwesenheit erstmals wieder am Song Contest teil genommen hatten. Raphael Gualazzi verdrängte mit seiner jazzigen Nummer selbst den favorisierten Schweden Eric Saade auf Rang drei. Österreichs Nadine Beiler wurde 18.
2010: Das Jahr des süßen deutschen Fräuleinwunders: Lena Meyer-Landrut gewann mit "Satellite“ erst in Stefan Raabs Show „Unser Star für Oslo“ und war plötzlich der Liebling aller, danach überzeugte sie auch noch ganz Europa von sich und holte erstmals seit 1982 („Ein bisschen Frieden“, Nicole) den Sieg beim Song Contest nach Deutschland. Deutschland, einig Lena-Land. Österreich verzichtete auf eine Teilnahme. Bild: SN
2009: Alexander Rybak, der süße Norweger mit weißrussischen Wurzeln, fiedelte sich ausgerechnet am norwegischen Nationalfeiertag auf Platz eins mit Rekordabstand. Der 19-jährige sang dabei in der Moskauer Olympiahalle einen selbst komponierten Song, in dem er über seine erste große Liebe sang. Beim Feiern danach ging zwar die Trophäe zu Bruch, das tat der Freude über den dritten Sieg für Norwegen aber keinen Abbruch. Österreich war erneut nicht dabei. Bild: SN
2008: Der Sieg des russischen Popstars Dima Bilan („Believe“) sorgte für die Befürchtung, dass Russland jetzt zur Song-Contest-Übermacht werden könnte. Es war ein Sieg, der perfekt vorgeplant war: Als Produzent des Songs hatte er den US-Amerikaner Timbaland gewinnen können, der schon mit Justin Timberlake, Rihanna oder Madonna gearbeitet hat. Und auch seine Choreographie ließ nichts zu wünschen übrige: Eiskunstlauf-Olympiasieger Jewgeni Pluschenko tanzte auf der Belgrader Bühne übers Eis. Österreich verzichtete.Bild: SN
2007: Kann man auch als lesbische Frau gewinnen, die nicht dem gängigen Schönheitsideal entspricht? Man kann. Marija Serifovic, bebrillte Anzugträgerin aus Serbien, das in Helsinki zum ersten Mal als unabhängiges Land angetreten war, holte mit ihrem Lied „Molitva“ (Gebet) gleich die Krone nach Belgrad. Österreich war zum vorerst letzten Mal am Start - Eric Papilaya war mit „Get a life – get alive“ schon im Semifinale ausgeschieden. Bild: SN
2006: Lordi – muss man mehr sagen? Beim Wettbewerb in Athen hatte kein Land gegen die Hardrocker mit den Monstermasken und ihrem Song „Hard Rock Halleluja“ eine Chance. Als sie nach ihrem Sieg gefragt wurden, wie sie denn ohne die furchterregende Maskerade aussähen, antwortete Lordi nur: „Welche Masken?“ Beim Staatsempfang bei der finnischen Präsidenten zeigten die Bandmitglieder dann aber doch ihr echtes Antlitz. Österreich war wieder einmal nicht am Start. Bild: SN
2005: Die schöne Helena holt für Griechenland den Sieg: Helena Paparizou („My Number One“) tanzte sich in Kiew mit ihrem Lied beim 50er-Jubiläumssongcontest. Für die Deutschen geriet die Veranstaltung zum Debakel: Gracia landete mit vier Punkten auf dem letzten Platz. Es war das schlechteste Abschneiden Deutschlands in der Geschichte des Song Contest. Österreichs Vertreter, die Global Kryner, waren mit „Y asi“ im Halbfinale ausgeschieden.<br /><br />
2004: Ruslana, die Amazone, wie sie sich selbst bezeichnte, gewann in Istanbul den Song Contest mit ihrer wilden Performance zum programmatischen Lied "Wild Dances". Danach unterstützte sie die Orangene Revolution, die kurz darauf in ihrem Land los brach und machte sich für Präsidentschaftskandidat Viktor Jutschenko stark. Tie Break waren für Österreich gestartet, mit "Du bist" aber nur 21. von 24 Startern geworden. Bild: SN
2003: Die türkische Starterin Sertab Erener setzte in Riga auf die englische Sprache: Mit "Every way that I can" landete sie ganz oben, wurde in ihrem Heimatland zum Superstar. Es war der erste und bisher einzige Sieg für die Türkei beim Eurovision Song Contest. Und Österreich? Holte mit Anarcho-Blödler Alf Poier erstmals wieder eine gute Platzierung, der Steirer wurde mit seinem "weil der Mensch zählt" völlig überraschend Sechster.  Bild: SN
2002: In Tallinn setzte sich Marie N mit ihrem selbst geschriebenen Lied „I Wanna“ durch - und das, ob wohl ihr die Wettanbieter kaum Chancen eingeräumt hatten. Das Land war erst zum dritten Mal beim Song Contest angetreten. Manuel Ortega hatte mit "Say a word" hingegen keine Chance und wurde nur 18. Bild: SN




 
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