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Phelps muss weiter auf London-Gold warten

Von Apa | 29.07.2012 - 22:48

Auch bei seinem zweiten Antreten verpasste der Jahrhundert-Schwimmer Phelps Gold. Den Sieg holte Frankreich nach einem dramatischen Zweikampf mit den Amerikanern. Bronze ging an Russland.

Phelps muss weiter auf London-Gold warten

Michael Phelps. Bild: SN/gepa

Nach dem zweiten Schwimmtag sind in London indes bereits drei Weltrekorde zu verzeichnen. Mit 55,98 Sekunden blieb die US-Amerikanerin Dana Vollmer als erste Frau über die 100 m Delfin unter 56 Sekunden. Der Südafrikaner Cameron van der Burgh siegte über 100 m Brust mit neuer Rekordmarke. Den ersten Weltrekord der Spiele hatte schon am Samstag die Chinesin Ye Shiwen über 400 m Lagen aufgestellt.

Vollmer hatte zum Auftakt der Final-Session der Schwimmer die 100 Meter Delfin mit Weltrekord für sich entschieden. Silber ging an Lu Ying aus China, Bronze holte Alicia Coutts aus Australien. Für Vollmer ist es der zweite Olympiasieg nach Gold 2004 in der 4 x 200 Meter-Kraul Staffel.

Auch das zweite Sonntag-Finale brachte dann einen Weltrekord. Cameron van der Burgh siegte über 100 Meter Brust in 58,46 Sekunden vor dem Australier Christian Sprenger (58,93) und Brendan Hansen aus den USA (59,49). Der Japaner Kosuke Kitajima (59,79) verpasste die historische Chance, als erster Schwimmer drei Mal in Serie auf derselben Einzel-Distanz Olympia-Gold zu holen, und musste sich mit Platz fünf begnügen.

Über 400 Meter Freistil gewann die Französin Camille Muffat die Goldmedaille. Die WM-Dritte siegte mit olympischem Rekord von 4:01,45 Minuten. Zweite wurde die Amerikanerin Allison Schmitt in 4:01,77 Minuten. Die erste Schwimm-Medaille für Gastgeber Großbritannien bei den Heimspielen holte Rebecca Adlington. Die Olympiasiegerin von Peking 2008 holte Bronze in 4:03,01 Minuten.

 
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