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Schwaigers im Hoch - Gegen China um Halbfinale

Von Apa | 05.08.2012 - 11:57

Sie sind wieder dort, wo sie hinwollten. Die Beach-Volleyballerinnen Doris und Stefanie Schwaiger erhalten am Sonntag in London bereits ihre zweite Chance, in ein Olympia-Halbfinale einzuziehen - wie vor vier Jahren in Peking.

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Steffi Schwaiger: "Wir leben gerade unseren Traum". Bild: SN/apa (epa)

Steffi Schwaiger: "Wir leben gerade unseren Traum".

Bild: SN/apa (epa)

Doris und Stefanie Schwaiger im Achtelfinal-Spiel gegen Vosina und Vozakova. Bild: SN/APA

Doris und Stefanie Schwaiger im Achtelfinal-Spiel gegen Vosina und Vozakova.

Bild: SN/APA

Doris und Stefanie Schwaiger im Achtelfinal-Spiel gegen Vosina und Vozakova. Bild: SN/APA

Doris und Stefanie Schwaiger im Achtelfinal-Spiel gegen Vosina und Vozakova.

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Doris und Stefanie Schwaiger jubeln nach ihrem Achtelfinal-Spiel. Bild: SN/APA

Doris und Stefanie Schwaiger jubeln nach ihrem Achtelfinal-Spiel.

Bild: SN/APA

Doris und Stefanie Schwaiger jubeln nach ihrem Achtelfinal-Spiel. Bild: SN/APA

Doris und Stefanie Schwaiger jubeln nach ihrem Achtelfinal-Spiel.

Bild: SN/APA

Doris und Stefanie Schwaiger jubeln nach ihrem Achtelfinal-Spiel. Bild: SN/APA

Doris und Stefanie Schwaiger jubeln nach ihrem Achtelfinal-Spiel.

Bild: SN/APA

Doris Schwaiger gegen Anastasia Vasina. Bild: SN/AP

Doris Schwaiger gegen Anastasia Vasina.

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Stefanie Schwaiger gegen Anastasia Vasina. Bild: SN/EPA

Stefanie Schwaiger gegen Anastasia Vasina.

Bild: SN/EPA

Anastasia Vasina. Bild: SN/EPA

Anastasia Vasina.

Bild: SN/EPA

Doris Schwaiger. Bild: SN/EPA

Doris Schwaiger.

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Doris Schwaiger. Bild: SN/AP

Doris Schwaiger.

Bild: SN/AP


Gegen das als Nummer zwei gesetzte Duo Zhang Xi/Xue Chen sind sie zwar Außenseiterinnen, nach einem konstanten Formanstieg ist ihnen aber sogar eine Medaille zuzutrauen. Ihr funktionierendes Umfeld hat die Schwestern aus dem Waldviertel zu neuen Höchstleistungen getrieben. Mit einem Vier-Jahres-Plan wurde seit Peking 2008 konsequent auf London hingearbeitet. Der Traum einer Olympia-Medaille erscheint nach einer mäßigen Saison plötzlich realistischer denn je. Unter Druck setzen lassen wollten sich die Schwaigers von dieser Chance aber nicht. "Wenn wir Ruhe bewahren, ist einiges möglich", erklärte Doris Schwaiger.

Das Selbstvertrauen ist nach einem verpatzten Olympia-Start samt Nachsitzen in der Lucky-Loser-Runde zurückgekehrt. "Wir kräftigen uns von Spiel zu Spiel", versicherte die 27-Jährige. "Wir sind nervös und verkrampft ins Turnier gestartet. Aber jetzt sind wir dort, wo wir hinwollen, auch spielerisch." Der Grund dafür liegt auf der Hand. "Wir fühlen uns hier in London extrem wohl", sagte die zwei Jahre jüngere Stefanie. "Das Umfeld ist perfekt."

Neben ihrem slowakischen Coach Martin Olejnak steht Österreichs besten Beach-Volleyballerinnen mit Erwin Reiterer ein eigener Kraft- und Konditionstrainer zur Verfügung. Der Ex-Zehnkämpfer arbeitet auch bei Olympia jeden Tag mit seinen Schützlingen. "Er ist eine große Stütze, auch mental", erklärte Doris Schwaiger. "Er hat immer einen ganz genauen Plan." Das Ergebnis ergänzte ihre Schwester: "Wir sind körperlich stark und extrem spritzig."

Die konsequente Arbeit scheint sich ausgezahlt zu haben. Im Achtelfinale gegen Anastasia Wasina/Anna Wosakowa (2:1) zeigten die Schwaigers im dritten Satz eine Topleistung. Dabei sind die Waldviertlerinnen bisher nicht als die Nervenstärksten bekannt gewesen. Die Russinnen hatten in der Gruppenphase überraschend Zhang/Xue bezwungen. "Wenn wir gut reinkommen, haben auch wir eine Chance", betonte Stefanie Schwaiger.

Die Chinesinnen sind allerdings eines der größten Kaliber. Zwölf Turniere haben die Olympia-Dritten von Peking auf der World Tour bereits gewonnen, in dieser Saison schlugen sie unter anderem bei den Grand Slams in Shanghai und Moskau zu. Im Viertelfinale von Shanghai verloren die Schwaigers Anfang Mai auch das bisher einzige Saisonduell - glatt in zwei Sätzen. "Wir haben sie aber auch schon geschlagen", erinnerte Doris Schwaiger.

 
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