Olympischer Super-Samstag in London
Von | 04.08.2012 - 18:14
US-Tennisstar Serena Williams holte sich gegen Maria Scharapowa mit 6:0 und 6:1 den Olympia-Sieg. Darüber hinaus hat Williams nun den "Golden Slam" geschafft: Der Sieg bei allen vier Grand-Slam-Turnieren und jetzt bei Olympia.
In der Leichtathletik schrieben an diesem Samstag zwei ganz unterschiedliche Typen Geschichte: Usain Bolt "joggte" in einer mäßigen Zeit über 100 m der Herren ins Halbfinale und zog vor und nach dem Lauf die gewohnte Show ab. Oscar Pistorius, den sie auf Grund seiner Karbon-Beine "Blade Runner" nennen, erreichte als erster Teilnehmer bei Olympia mit künstlichen Beinen das Halbfinale über 400 Meter.
Zum ersten Mal mussten die US-Basketballstars bei diesem Olympia-Turnier zittern: Gegen Litauen gab es für LeBron James nur einen 99:94-Erfolg. Ein Warnschuss für die erfolgsverwöhnten US-Giganten.
Die dramatischste Entscheidung gab es beim Triathlon der Damen: Erst ein Zielfoto-Entscheid brachte der Schweizerin Nicola Spirig im Hyde Park die Goldmedaille vor der Schwedin Lisa Norden. Bronze ging an die Australierin Erin Densham.
Großbritannien hat sich zum Abschluss der Olympischen Ruderbewerbe noch zwei Mal Gold gesichert und ist damit zur erfolgreichsten Nation der Wettkämpfe am Dorney Lake geworden.
Aus österreichischer Sicht dominierten die Beachvolleyballerinnen Doris und Stefanie Schwaiger sowie Siebenkämpferin Ivona Dadic die heimischen Schlagzeilen. Seit Samstag stehen für die Niederösterreicherinnen auch die Viertelfinalgegnerinnen am Sonntag fest: Es ist das an Nummer zwei gesetzte Paar Zhang Xi/Xue Chen.
Die 18jährige Oberösterreicherin Ivona Dadic zeigte im olympischen Siebenkampf vor 80.000 Zuschauern im Olympia-Stadion persönliche Bestleistungen in Serie und ist ein Versprechen für die Zukunft.
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