Mölzer wittert Skandal um Aufrüstung Griechenlands
Von Apa | 14.06.2012 - 12:49

Mölzer gegen Hilfsgelder für Aufrüstung. Bild: SN/apa (epa)
"Auf der einen Seite will Athen die bestehenden Kreditverträge mit der EU neu verhandeln, und auf der anderen Seite soll das Militär aufgerüstet werden. So kann es aber nicht gehen", betonte Mölzer. Daher forderte der freiheitliche EU-Mandatar die österreichische Bundesregierung und insbesondere Außenminister Michael Spindelegger auf, Klarheit zu schaffen, ob die Gerüchte über die großangelegten Rüstungseinkäufe Griechenlands stimmen. "Schließlich geht es hier um Milliarden an österreichischen Steuergeldern, die nach Athen fließen. Wenn diese für den Ankauf von sündteuren Panzern und anderem Militärgerät ausgegeben werden, dann ist das einfach untragbar", erklärte Mölzer.
Auch kritisierte der freiheitliche Europaabgeordnete die Rolle der USA bei dem Rüstungsgeschäft mit Athen. "Offenbar will Washington die Panzer und Hubschrauber, die nach dem Abzug aus dem Irak nicht mehr benötigt werden, günstig loswerden, weil dies billiger wäre als der Transport in die Vereinigten Staaten. Aber man muss sich auch die Frage stellen, warum Griechenland, wenn es schon Waffen kaufe, nicht bei europäischen Staaten kaufe, sondern in den USA auf Einkaufstour geht. Solidarisch ist das Verhalten der Griechen jedenfalls nicht", schloss Mölzer.
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