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Griechische Regierung schnürt Sparpaket

Von Apa/dpa | 08.02.2012 - 22:18

Die griechische Regierung schnürt ihr umstrittenes neues Sparpaket. Am Mittwochabend wollte Ministerpräsident Lucas Papademos die Weichen stellen, damit das Programm bis Ende der Woche das Parlament in Athen passieren kann. Der parteilose Regierungschef traf sich zu einer entscheidenden Sitzung mit den Chefs der drei Regierungsparteien, um deren Unterstützung zu gewinnen.

Griechische Regierung schnürt Sparpaket

Die Zeit drängt. Bild: SN/apa (epa)

Mit dem Sparpaket würde das pleitebedrohte Land nach zähen Verhandlungen mit den internationalen Geldgebern die Bedingungen für weitere Milliardenhilfen erfüllen. Der Vorsitzende der Eurogruppe, Luxemburgs Ministerpräsident Jean-Claude Juncker, berief für diesen Donnerstagabend eine Sitzung der Euro-Finanzminister ein. Juncker hatte die Sondersitzung zuvor von den Ergebnissen der Athener Gespräche abhängig gemacht. Laut Diplomaten wollen die Kassenhüter über das neue, 130 Milliarden Euro umfassende, Hilfsprogramm für Griechenland entscheiden. Ohne weitere Hilfen droht Griechenland im März die Pleite.
In Athen sickerten bereits erste Details aus dem neuen Sparprogramm der griechischen Regierung durch. Wie aus Berichten der griechischen Presse vom Mittwochabend im Internet hervorgeht, müssen sich die Arbeitnehmer des Landes auf drastische Einschnitte einstellen. Demnach sollen alle Löhne in der Privatwirtschaft solange eingefroren werden, bis die Arbeitslosenquote von heute mehr als 19 Prozent auf 10 Prozent gefallen ist.
Zudem solle der Mindestlohn um 22 Prozent auf 590 Euro gesenkt werden, für junge Leute unter 25 Jahren soll die Kürzung noch drastischer ausfallen. Schließlich sollen die Pensionen der als reich geltenden Pensionskassen von Banken sowie Telefon- und Elektrizitätsgesellschaft um 15 Prozent reduziert werden. Die Regierung bekräftigte auch ihre Absicht, dass 150.000 Staatsbedienstete bis 2015 gehen sollen.

 
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KOMMENTARE (1)
 

Chandra Chandra

14.05.2012
18:25 Uhr

Mal sehen, wie das diese Woche so weitergeht. Kann mir nicht vrleteolsn, dass das griechische Volk so schnell Ruhe geben wird. Bei uns we4re glaub ich die Hf6lle los, wenn wir so fremdbestimmt wfcrden. Hier rasten gewisse Leute ja schon aus, nur weil der Kalender ein ffcr sie besonders aggressionserzeugendes Datum anzeigt.

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