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Finanzskandal: Entlassene Mitarbeiterin soll helfen

Im Salzburger Finanzskandal soll nun jene entlassene Referatsleiterin, die 340 Millionen Euro verspekuliert haben soll, bei der Suche nach dem verschwundenen Geld helfen.

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Finanzskandal: Entlassene Mitarbeiterin soll helfen

Entlassene Referatsleiterin soll Informationen geben, bestätigte David Brenner am Montag. Bild: SN/APA

Es ist aber keine Rede davon, die Mitarbeiterin in den Landesdienst zurückzuholen oder die Entlassung rückgängig zu machen", stellte David Brenner (S) am Montag klar.

In der Sondersitzung der Landesregierung in der Vorwoche habe man beraten, welche Möglichkeiten es gebe, um Aufklärung über sämtliche Finanzgeschäfte zu erhalten. Und dabei sei man übereingekommen zu versuchen, dass die Referatsleiterin ihre Informationen zur Verfügung stellen solle. Das Land wird aber nicht direkt mit ihr Kontakt aufnehmen, "das wird über die Anwälte laufen", so Brenner, der am 23. Jänner als Folge des Skandals zurücktreten wird.

Unklar ist vor allem der Verbleib von 400 Millionen Euro: Das Land Salzburg hat bei der Bundesfinanzierungsagentur (ÖBFA) 1,05 Mrd. Euro für den Landeswohnbaufonds aufgenommen, dort sind aber nur 605 Mio. Euro an Fremdmittel eingegangen. Wohin die übrigen rund 400 Millionen Euro geflossen sind, ist nicht bekannt.

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KOMMENTARE (3)
 

kuku48

28.12.2012 
16:44 Uhr

Immer wieder Brenner in den Schlagzeilen als großer Aufklärer! -> Einfach nur mehr lächerlich!

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Rudolf Liska

24.12.2012 
17:56 Uhr

Wer sagt eigentlich, dass die etwa 400 Millionen möglicherweise auch verzockt wurden? Die Möglichkeit, dass irgendwelche Personen, die Zugang zu dem Geld hatten und es selbst verwendet um es anschließend als "verzockt" zu deklarieren, ist ja nicht unbedingt von der Hand zu weisen. Verlockend sind 400 Millionen allemal!

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Qualtinger

24.12.2012 
12:47 Uhr

No, Ich würde mir das fürstlich zahlen lassen wenn diese Polit Versager das nicht können!

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