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Tschechien gegen Griechenland mit Rücken zur Wand

Von Apa | 12.06.2012 - 06:05

Eine weitere Niederlage kann sich Tschechien nach dem 1:4-Debakel gegen Russland nicht leisten, sonst muss das Team wohl vorzeitig die Koffer packen. Die Griechen werden indes von Personalsorgen geplagt.

Tschechien gegen Griechenland mit Rücken zur Wand

Griechen-Duell mit Endspielcharakter für Tschechen. Bild: SN/apa (epa)

Die Tschechen wollen in Breslau, keine 100 km von der eigenen Staatsgrenze entfernt, vor allem ihre Abwehrschwächen in den Griff bekommen. Gegen die Russen präsentierte sich die Hintermannschaft desolat, war mit vier Gegentoren sogar noch gut bedient. "Die Lektion, die wir gelernt haben, ist, dass wir weniger unnötige Fehler machen müssen", erklärte Startorhüter Petr Cech. "Wir müssen aggressiver spielen."

Im Sturm muss Milan Baros seine Torsperre überwinden. Der Schützenkönig der EURO 2004 in Portugal hat in den vergangenen zwei Jahren nur drei Länderspieltore erzielt. Zumindest scheinen Baros und Spielmacher Tomas Rosicky ihre Verletzungssorgen hinter sich gelassen zu haben.

Hinter den starken Russen könnte es nur noch um den zweiten Gruppenplatz gehen. Dafür haben derzeit allerdings Griechenland und Polen die besseren Karten.

Die Griechen hatten den Gastgeber im Eröffnungsspiel in einer starken zweiten Hälfte voll gefordert, vergaben durch Kapitän Georgios Karagounis sogar einen Elfmeter.Der Europameister von 2004 muss allerdings seine komplette, in der Quali so sichere Innenverteidigung vorgeben. Avraam Papadopoulos fällt für den Rest des Turniers mit einem Kreuzbandriss aus, Kollege Sokratis Papastathopoulos fehlt wegen einer harten Gelb-Roten Karte gegen Polen gesperrt. Neben dem 20-jährigen Kyriakos Papadopoulos dürfte Santos Mittelfeld-Routinier Kostas Katsouranis zurückbeordern.

 
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