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Spanien besiegt Portugal 4:2 im Elferschießen

Von Apa | 27.06.2012 - 23:56

Spanien hat sich auf dem Weg zum historischen Titel-Triple im EM-Halbfinale von Portugal nicht aufhalten lassen. Der Titelverteidiger musste im ersten Halbfinale der EURO 2012 aber bis zuletzt zittern.

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Jubel bei den Spaniern nach der Entscheidung. Bild: SN/apa (epa)

Jubel bei den Spaniern nach der Entscheidung.

Bild: SN/apa (epa)

Spanien darf damit weiter auf die Titelverteidigung hoffen. Bild: SN/EPA

Spanien darf damit weiter auf die Titelverteidigung hoffen.

Bild: SN/EPA

Endstation Halbfinale: Hängende Köpfe bei den Portugiesen. Bild: SN/EPA

Endstation Halbfinale: Hängende Köpfe bei den Portugiesen.

Bild: SN/EPA

Cesc Fabregas verwandelte den entscheidenden Elfmeter. Bild: SN/AP

Cesc Fabregas verwandelte den entscheidenden Elfmeter.

Bild: SN/AP

Unglücksrabe: Bruno Alves donnert seinen Penalty an die Querlatte. Bild: SN/AP

Unglücksrabe: Bruno Alves donnert seinen Penalty an die Querlatte.

Bild: SN/AP

Jubel bei den Spaniern nach der Entscheidung. Bild: SN/AP

Jubel bei den Spaniern nach der Entscheidung.

Bild: SN/AP


Nach einer taktisch hochstehenden Partie mit großer Intensität setzte sich "La Roja" im iberischen Duell im Elfmeterschießen 4:2 durch. Nach 120 Minuten war es in der Donbass-Arena 0:0 gestanden. Die seit nun 19 Spielen ungeschlagenen Spanier zogen damit ins Endspiel am Sonntag im Olympiastadion von Kiew ein. Der Gegner wird Donnerstagabend zwischen Deutschland und Italien ermittelt.

Cesc Fabregas verwertete in der Entscheidung vom Elfmeterpunkt den entscheidenden Penalty. Xabi Alonso bzw. Joao Moutinho waren zuvor als jeweils erste Schützen an den Torhütern gescheitert. Portugals Unglücksrabe war Innenverteidiger Bruno Alves, der den vierten Penalty an die Latte setzte. Superstar Cristiano Ronaldo konnte nicht einmal mehr antreten. Portugal verpasste damit den zweiten Finaleinzug nach jenem bei der Heim-EM 2004.

Portugal musste sich allein damit trösten, den Fußball-Primus der vergangenen Jahre gehörig ins Wanken gebracht zu haben. Teamchef Paulo Bento hatte vor Anpfiff angekündigt, mit dem hochdekorierten iberischen Nachbarn mitspielen zu wollen. Er sollte sein Wort halten. Für eine Überraschung sorgte bereits vor Anpfiff auch Spaniens Coach Vicente del Bosque. Im Aufstellungspoker um die Speerspitze im roten Angriff kam der im Turnierverlauf nur einmal kurz eingesetzte Alvaro Negredo zum Einsatz. Fabregas saß zunächst ebenso wie Fernando Torres nur auf der Bank. Negredo nahm wie sein ebenfalls neu in die Start-Elf gerücktes portugiesisches Pendant Hugo Almeida aber kaum am Spielgeschehen teil.

Den zwei Tage länger pausierenden Portugiesen gelang es nämlich vorbildlich, die spanischen Ballstafetten zu unterbinden. Der Spielaufbau des nach dem Tod von Betis-Verteidiger Miquel Roque mit Trauerflor angetretenen Titelverteidigers wurde früh gestört. Spanien leistete sich ungewohnt viele Abspielfehler und schien vom Pressing des wesentlich aggressiver zu Werke gehenden Gegners überrascht. Bei Portugal liefen fast alle Angriffe über die bei Real Madrid engagierte Linksachse Coentrao-Ronaldo. Portugals Superstar agierte höchst motiviert und war oft nur im Doppelpack zu bändigen.

 
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