Tagebuch: Ohne Regen, aber trotzdem nass

Von Ralf Hillebrand | 09.07.2012 - 15:15

Kann das wirklich sein? Kann ein 26-jähriger, relativ sportlicher Mann nach drei Tagen Wandern schon Abnutzungserscheinungen spüren? Er kann.

Tagebuch: Ohne Regen, aber trotzdem nass

Der Salzburg-Wanderer in guter Gesellschaft: ein geschnitzter Holz-Zwerg in Piesendorf. Bild: SN

Besonders Schultern und Rücken schmerzen, was garantiert dem viel zu schweren Reisegepäck geschuldet ist. Wie schwer dies genau ist, wird übrigens bewusst nicht erhoben. Wenn man genau weiß, dass man zehn, zwölf oder gar 15 Kilogramm mit sich herumschleppt, fühlt es sich gleich doppelt so schwer an.

Wenigstens wurde die Wanderung bislang von Regen verschont, während es in anderen Teilen Salzburgs ja bekanntlich wie aus Kübeln geschüttet hat. Nass wurde es trotzdem: Eine angebliche Abkürzung über einen Feldweg endete an einem Bach. Einziger Ausweg: das Gewässer durchwaten. Die Folge waren ein paar Schrammen, Dreck und pitschnasse Hosen.

"Sudetenheim" in Steindorf

Ein Hotel mit einem Beinamen der anderen Art steht in Steindorf, Niedernsill. Der Gasthof Kröll wird auch als "Sudetenheim" geführt. Juniorchef Ralf Kröll erklärte dem Salzburg-Wanderer den Hintergrund: "Mein Opa hat seine Frau im Sudetenland kennengelernt. Ihr zuliebe hat er das Hotel so getauft."

 
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