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Xbox-Nachfolger
19. Mai 2005
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| Das Objekt der Begierde: Xbox-Nachfolger
"Xbox 360" . Bild:
SN/microsoft, m2e |
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Microsoft hat auf der Vidospiele-Messe E3 erstmals
die "Xbox 360" präsentiert. Erste Daten und Fakten.
Mit dem Nachfolger der über
20 Millionen Mal verkauften "Xbox" will Microsoft
nun die High-Definition(HD)-Ära
einläuten. Hochauflösende Spiele in 16:9,
eine weitgehende Personalisierung, interaktive Unterhaltung
und eine Einbindung in Microsofts Media Center Konzept
sollen die Xbox 360 zum Unterhaltungszentrum im Wohnzimmer
machen.
Bereits fertig ist das Design der Xbox 360. In hellem
Silber erstrahlt die neue, deutlich schlankere Xbox,
die sowohl hochkant, als auch wie ein Videorekorder
horizontal aufgestellt werden kann.
Auffällig ist der „Ring of Light“ an
der Vorderseite. Dieser aus vier grünen LEDs bestehende
Kreis dient sowohl als Ein-/Ausschalter, als auch als
Statusanzeige für die verschiedenen Spiele.
An der durch den Besitzer austauschbaren Vorderfront
finden sich neben dem „Ring of Light“ auch
noch 2 USB 2.0 Anschlüsse und ein Infrarot-Port
für die DVD-Fernsteuerung. Ein weiterer USB-Anschluss
befindet sich an der Rückseite des Gehäuses.
Dieser wird zumeist aber von der WLAN-Bridge belegt
sein, über den die Xbox 360 an ein bestehendes
Funknetzwerk eingebunden werden kann. Ein klassischer
Ethernetanschluss ist auch vorhanden. Die 20 GB Festplatte
wird oben bzw. auf der Seite aufgesteckt.
Die Controller der Xbox 360 werden über Funk mit
der Xbox verbunden. Über ein Kabel, das mit der
Konsole verbunden wird, kann der schlanker gewordene
Controller aufgeladen werden, wenn man das optionale
Akkupack anstelle der Batterien nutzt. Weiters verfügt
der Controller auch über einen Klinkenstecker
für ein ebenfalls optionales Headset (Video- und
Voice-Chat).
Anstelle eines Pentium-Prozessor wie in der Xbox
arbeitet in der Xbox 360 ein PowerPC-Prozessor von
IBM mit drei Kernen und 3,2GHz Taktfrequenz. Der Grafikprozessor
kommt von ATI und wird mit 500 MHz getaktet.
Mit der Xbox 360 beseitigt Microsoft auch einige
Kritikpunkte an der aktuellen Konsole. So können DVDs nun auch
ohne Fernsteuerung abgespielt werden und für die
Online-Verbindung über Xbox Live ist keine Kreditkarte
mehr notwendig - entsprechende Prepayed-Karten für „Xbox
Live Gold“ werden über den Fachhandel angeboten.
Mit „Xbox Live Silver“ bietet Microsoft
einen etwas eingeschränkten, dafür kostenlosen
Online-Zugang an.
Eigene Musik kann auf der Xbox 360 von der eingebauten
Festplatte oder einem angeschlossenen MP3-Player in
die Spiele eingebunden werden. Ein Überspielen
der Musik von oder in den MP3-Player ist aber nicht
möglich. Weiters kann die Xbox 360 als „Media
Center Extender“ eingesetzt werden, also die
Inhalte, die auf einem Windows Media Center PC liegen über
den Fernseher wiedergeben.
Die Xbox 360 soll zu Weihnachten
2005 in ausreichenden Stückzahlen weltweit in
den Handel kommen. Offen ist noch der Preis der neuen
Konsole sowie die Frage, ob die Spieleplattform zu
ihrem Vorgänger abwärtskompatibel sein wird,
der Besitzer also auch die alten Xbox-Spiele verwenden
können.
#apa/m2e
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